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DTM: Audi-Doppelsieg am Lausitzring- Rast gewinnt vor Müller und Wittmann

Rast vor Müller,DTM Lausitzring 2020 ©DTM

Das Sonntagstrennen am Lausitzring hat Rene Rast für sich entschieden. Der Titelverteidiger gewann in einer spannenden Schlussphase knapp vor Nico Müller- Audi-Doppelsieg. Platz drei ging an Marco Wittmann (BMW).

„Ich habe mich heute viel wohler gefühlt als gestern“, sagte Sieger Rast.

Turbulente Startphase:

Die Startphase verliert spektakulär. Pole-Setter Robin Frijns musste sich hart gegen Rast verteidigen, um vorne zu bleiben. Rast landete wie schon am Samstag beim Start kurz in der Wiese, BMW-Pilot Marco Wittmann nutzte das interne Audi-Duell und schob sich auf Platz drei vor Samstagsieger Nico Müller.

WRT-Pilot Ferdinand Habsburg verlor seine gute Startposition mit einem Ausritt in die Wiese, fiel auf P8 zurück.

Einen guten Start legte Timo Glock hin, machte nach zwei Runden bereits fünf Positionen gut.

Rast lag erstmals in Runde zwei in Führung, mit Push-to-Pass und Speedüberschuss überholte der amtierende Champion Frijns.

Während Müller zunächst Wittmann vergeblich attackierte, holte sich Frijns die Führung mit der Brechstange in Runde sieben zurück. Rast musste erneut in der Wiese ausweichen, um eine Kollision zu verhindern- ein beinhartes Duell.

Der Kühler Rasts wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, kann das für den Rest des Rennens gutgehen?

Frijns musste die Position mit Rast zwei Runden später tauschen. Die Rennleitung sah ein Vergehen des Niederländers.

BMW: Früher Reifenwechsel von van der Linde

Den ersten Pitstop legte Sheldon van der Linde hin. Ein früher Reifenwechsel des Südafrikaners.

Durch das Audi-interne Frijns-Rast-Duell kamen die Verfolger dichter an das Führungsduo heran.

In Runde 12 kamen Wittmann und Frijns gleichzeitig an die Box, um sich neue Reifen abzuholen. Rast reagierte sofort, bog ebenfalls in die Box ab, um den Undercut zu verhindern.

Müller und Mike Rockenfeller waren die letzten Fahrer, die an der Box ihre frische Reifen aufzogen ließen.

Frijns holte sich in der Zwischenzeit mit warmen Reifen die Führung vor Rast zurück. Rockenfeller war zwei Runden später dran als Müller mit dem Pflichtboxenstopp. Der DTM-Champion von 2013 musste sich auf Platz 10 einreihen, startete dann eine fulminante Aufholjagd.

Müller schnappte sich mit Push-to-Pass die drei BMW-Piloten van der Linde und Glock und Wittmann- Platz drei.

Jetzt drehte der Schweizer mächtig auf, holte sich auf der Start-Ziel-Geraden Platz zwei von Teamkollege Frijns.

Rockenfeller eroberte Platz fünf, dagegen brachen bei van der Linde die Reifen ein, der weit zurückfiel- Platz 15.

Während Audi-Pilot Jamie Green mit kaputten Vortrieb ausfiel, machte sich Wittmann auf die Jagd nach Frijns und den Kampf ums Podium.

Beim Niederländer brachen die Reifen rein, der Pole-Setter konnte seine gute Ausgangsposition wieder nicht in einem Sieg ummünzen. Wittmann kam locker an den Abt-Piloten vorbei- Platz drei.

Nico Müller,DTM 2020, Lausitzring Sprint ©Audi

Der Sieg war Rast noch nicht ganz sicher. Müller kam immer näher ran an seinen Audi-Markenkollegen, mit frischeren Reifen war Müller einfach schneller. Rast ließ sich jedoch nicht mehr den Sieg entreißen, mit 89 Hunderstel Sekunden Vorsprung rettete der Rosberg-Pilot den ersten Saisonsieg. Es war der knappste Sieg in der Geschichte der DTM.

„Ich habe den Start verkackt, dadurch 2 Plätze verloren, vielleicht etwas zuviel riskiert“, ärgerte sich Müller im Siegerinterview. „Das Rennen war gut, ich habe versucht, die Reifen am Leben zu halten. Es hat ganz kanpp nicht gereicht“, so der Tabellenführer.

Sieger Rast war erleichtert. „Die Pace ist wieder da, das Problem am Auto gefunden“, so Rast.

Rene Rast,DTM Lausitzring 2020 ©DTM

Hinter den viertplatzierten Frijns kamen Rockenfeller (Audi) auf P5, dahinter reihten sich die beiden BMW-Piloten Glock und Philipp Eng auf die Plätze sechs und sieben. Loic Duval auf holte im Audi P8, dahinter machte Jonathan Aberdein mit P9 seine ersten Punkte für BMW.

Ferdinand Habsburg rettete Platz zehn knapp vor Teamkollege Fabio Scherer in Audis Kundenteam WRT.

In der Meisterschaft führt Müller mit 100 Punkten vor Rast, der 61 Punkte auf sein Konto hat. Platz drei hat Frijns mit 58 Punkten.

Ergebnis Rennen 2 Lausitzring:

Lausitzring R2 ©dtm,wige

 

 

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