Zum Inhalt springen

DTM: 1,2 und 3 Nico Müller gewinnt auch am Lausitzring-BMW ist zurück

Nico Mueller ©DTM, ransport

Nico Müller bleibt weiter das Maß aller Dinge in der DTM. Der Schweizer feierte am Lausitzring seinen bereits dritten Saisonsieg vor Sheldon van der Linde (BMW) und Robin Frijns (Audi).

„Einfach nur geil. Heute war es sehr hart. Sheldon van der Linde hat mich stark unter Druck gesetzt“, so Müller im Siegerinterview.

BMW ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sheldon van der Linde kämpfte in der Schlussphase um den Sieg- P2. Marco Wittmann wurde Vierter vor Markenkollege Timo Glock.

Hinter dem BMW-Duo erreichte WRT-Pilot Ferdinand Habsburg als Sechster das Ziel. Das bisher beste Resultat für den Österreicher im Audi-Cockpit.

Titelverteidiger Rene Rast kam als Siebter ins Ziel, es war nicht der Tag des  zweifachen DTM-Champion. Hinter Rast folgte Markenkollege Jamie Green (Audi) als Achter vor Philipp Eng (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi).

Vier BMW-Piloten in den Top Ten, damit sind die Münchner wieder in die Erfolgsspur nach dem Debakel von Spa zurückgekehrt.

Mann des Tages war zweifellos Nico Müller, der seinen siebten DTM-Sieg feierte.

Vom Start weg fegte Müller los wie ein Wirbelwind und lag in Kurve eins vor Pole-Setter und Teamkollege Robin Frijns.

Während Müller vorne das Feld anführte, war Rast plötzlich neben der Strecke. Markenkollege Loic Duval gab Rast einen Schubser, der die Situation mit der Fahrt in der Wiese fortsetzte.

Auch im hinteren Feld lag Audi-Pilot Fabio Scherer plötzlich in der Auslaufzone. Der Schweizer drehte Robert Kubica (BMW). der für diese Aktion eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam.

Müller drehte im Audi RS 5 DTM seine Runden, fuhr vorne weg und versuchte dem Feld zu enteilen. Frijns und van der Linde nahmen die Verfolgung auf.

In Runde 12 machte BMW-Pilot Timo Glock ernst und schnappte sich Push-to-Pass Rene Rast- Platz sieben.

Als die ersten Fahrer in der Box zum Reifenwechsel kamen, trumpfte van der Linde groß auf. Der Südafrikaner lieferte ein bärenstarkes Rennen ab und schob sich nach dem Pflichtboxenstopp vor Frijns und Duval auf die zweite Position.

Als Markenkollege Marco Wittmann in Runde 17 seinen Schlappen abholte, musste der zweifache DTM-Champion eine kleine Rallye-Einlage einlegen. Der Franke verteidigte zunächst hart gegen Frijns und Duval, der Niederländer kam jedoch vorbei.

Slow-Zone: Müller macht es nochmal spannend

Dann machte es Müller noch mal spannend. Markenkollege Duval blieb im Phoenix-Audi wegen technischen Problemen stehen. Da die Bergung des Audi-Autos nicht sofort von statten ging, gab es eine Slow-Zone mit langsamer Fahrt und Überholverbot.

Nutznießer dieser Aktion war van der Linde, der mit Hilfe von Jonathan Aberdein (BMW)- hielt Müller auf- wieder näher an den Führenden herankam.

Doch Müller schaukelte den Sieg souverän nach Hause. Der Schweizer baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft komfortabel aus. 37 Punkten Vorsprung hat der Abt-Pilot auf seinen Teamkollegen Frijns, Rast auf Platz drei liegt schon 45 Punkte hinter Müller.

Ergebnis Lausitzring Rennen 3:

Ergebnis Lausitzring R1 ©DTM; Wige

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: