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WTCR: Champion Norbert Michelisz als Gaststarter in der ADAC TCR Germany

Norbert_Michelisz_Hyundai ©Hyundai

Prominenter Gaststarter im Hyundai Team Engstler: Beim zweiten Saisonlauf der ADAC TCR Germany am kommenden Wochenende (14.–16. August) wird mit Norbert Michelisz der letztjährige Champion des FIA-Tourenwagen-Weltcup WTCR das VIP-Auto des Hyundai Team Engstler pilotieren.

Da die ersten Rennen der WTCR-Saison 2020 auf September verschoben wurden (12.9./13.9. Salzburgring), wird der Gaststart für ihn das erste Tourenwagen-Rennen in einem Hyundai i30 N TCR in diesem Jahr sein.

Michelisz freut sich auf seinen Einsatz in der ADAC TCR Germany und hat sich als Ziel gesetzt, um Siege zu fahren. Mit dem Hyundai Team Engstler, das bereits im ersten Lauf der Saison am Lausitzring einen Sieg und zwei weitere Podiumsplätze mit den Stammfahrern Antti Buri und Nico Gruber einfahren konnte, stehen die Chancen gut, am Ende jubelnd auf dem Treppchen zu stehen.

Hyundai_i30_N_TCR_VIP_Auto©Hyundai

Herr Michelisz, was wird für Sie als Gaststarter in der ADAC TCR Germany die größte Herausforderung sein?
Norbert Michelisz:„Es ist immer eine große Herausforderung, an einer neuen Meisterschaft teilzunehmen. Das gilt diesmal umso mehr, da ich die Sprintstrecke des Nürburgring-Grand-Prix-Kurses noch nicht gefahren bin. Aber als Rennfahrer sucht man immer nach Herausforderungen und ich freue mich sehr über die Chance, an diesem Wochenende in der ADAC TCR Germany dabei zu sein.“

Wegen der Corona-Krise beginnt die WTCR-Saison erst im September, die Starts in der ADAC TCR Germany sind daher Ihre ersten in diesem Jahr. Wie froh sind Sie, endlich wieder Rennen fahren zu können?
Michelisz:„Ich bin sehr glücklich. Ich habe mich sehr darauf gefreut, nach dem Erfolg vom letzten Jahr in die Saison zu starten. Ich bin den Hyundai i30 N TCR ein paarmal bei Testfahrten gefahren, aber die Atmosphäre eines Rennwochenendes hat mir sehr gefehlt.“

Sie sind auf ungewöhnlichem Weg und sehr spät zum Motorsport gekommen. Angefangen haben Sie mit Sim-Racing …
Michelisz:„Vor mehr als 10 Jahren saß ich zu Hause und träumte davon, einen Rennwagen zu fahren. Ich wollte unbedingt irgendwie Rennfahrer werden. Im Inneren fühlte ich, dass dies mein Schicksal ist, aber wegen der finanziellen Möglichkeiten wurde mir mit 18 Jahren klar, dass ich es wahrscheinlich nicht schaffen würde.

Doch nach Erfolgen im Sim-Racing wurde ich im Jahr 2005 mit 21 Jahren zu einem Test in einem echten Rennwagen eingeladen. Mir gelang es danach, Jahr für Jahr im Motorsport weiter nach oben zu steigen. Auch aus Ungarn zu kommen und einen Platz als Werksfahrer zu bekommen, war etwas Unglaubliches – ganz zu schweigen davon, Rennen zu gewinnen und zweimal um den Weltmeistertitel zu kämpfen.“

Seit 2018 starten Sie im Hyundai i30 N TCR und haben mit dem Fahrzeug mit dem Titel in der WTCR Ihren bisher wohl größten Motorsporterfolg gefeiert. Das Auto ist für Sie daher sicher ein ganz besonderes?
Michelisz:„Ich wollte diesen Titel seit vielen Jahren unbedingt gewinnen und kann mich noch gut an all die Emotionen und das enorme Gewicht erinnern, das mir nach dem Saisonfinale in Sepang im vergangenen Jahr von den Schultern gefallen ist.

Der Titelgewinn war deshalb etwas ganz Besonderes, weil ich viel Neues über den Motorsport und mich selbst gelernt habe und weiß, dass diese Erfahrung mich stärker gemacht hat. Das Auto war der Schlüssel zum Erfolg und es wird einen besonderen Platz in meiner Garage bekommen.“

Was macht den Hyundai i30 N TCR so stark?
Michelisz:„Es ist ein Auto ohne Schwachpunkte. Ich erinnere mich an meinen ersten Test im Jahr 2018, das Auto hat mir von der ersten Runde an sehr viel Vertrauen gegeben. Auf der Rennstrecke bilden das Auto und ich eine Einheit.

Wie schätzen Sie die Konkurrenz in der ADAC TCR Germany am kommenden Wochenende ein?
Michelisz:„Die ADAC TCR Germany ist eine der besten nationalen TCR-Meisterschaften und man hat in den vergangenen Jahren gesehen, dass die Fahrer, die dort ganz vorne mitfahren, auch in anderen internationalen TCR-Serien erfolgreich sein können.“

Sie haben bereits im vergangenen Jahr in der WTCR auf der Nordschleife gewonnen, was sind ihre Ziele auf der nur 3,629 Kilometer langen Nürburgring-Sprintstrecke?
Michelisz:„Ich möchte das Wochenende als Vorbereitung auf die WTCR nutzen, aber auch den Motorsport an einem Wochenende mit weniger Druck genießen. Ich erwarte harte Kämpfe auf der Strecke und ein sehr kompetitives Starterfeld. Mein Ziel ist es dennoch, mindestens ein Rennen zu gewinnen.“

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