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FE: Premierensieg von Oliver Rowland, Rene Rast kämpft Andre Lotterer nieder P3

Oliver Rowland in Marrakesch ©Nissan,Shivraj Gohil

Oliver Rowland feiert seine Premierensieg in der Formel E. Der Brite gewann in Berlin das Mittwochrennen vor Robin Frijns (Virgin) und Rene Rast (Audi), der im Schlussspurt Andre Lotterer (Porsche) niederkämpfte.

Ein Rennen in der deutschen Hauptstadt, mit dem die wenigsten gerechnet haben. Rowland feiert einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

Während Rowland vorne einsam das Feld kontrollierte und ungefährdet seinem ersten Sieg entgegegenfuhr und Robin Frijns sicher Platz 2 verteidigte, entwickelte sich ein verbissener Kampf um Platz drei. Im Fokus tsanden Rene Rast und Andre Lotterer, die mehrmals im Rennen die Positionen tauschten.

In der letzten Runde hatte der Audi-Pilot etwas mehr Akkuleistung und quetschte sich in Kurve 12 und 13 an den Porsche-Piloten vorbei. Der Lohn war der erste Podiumsplatz für den DTM-Champion. „Ich habe schon in der kurzen Zeit der Formel E gelernt, die Ellenbogen auszufahren“, sagte Rast im Siegerinterview.

Mit dieser Galavorstellung dürfte Rast im kommenden Jahr sein Cockpit bei Audi neben Lucas di Grassi sicher haben. Di Grassi hatten einen gebrauchten Tag. Schon im Qualifying konnte der Brasilianer keine gezeitete Runde hinlegen, da er wie Champion Antonio Felix da Costa (Ausfall), Jean-Eric Vergne (Platz18) und Sebastien Buemi (Platz 10) zu sehr taktierten und erst nach Zeitablauf ihre fliegende Runde setzten.

Di Grassi war in mehreren Kollisionen verwickelt, erhielt zudem eine 5-Sekunden-Strafe und wurde am Ende enttäuschender 21.

Die Underdogs muckten gewaltig auf

Hinter Alex Lynn (Mahindra) auf Platz fünf, feierte Porsche-Pilot Neel Jani mit Platz sechs endlich seine ersten Punkte in der Formel E.

Schon im Qualifying setzte Jani ein erstes Ausrufezeichen, als er in der Superpole auf Platz drei fuhr. Im Rennen lag der Schweizer zeitweise auf Platz vier, im weiteren Rennverlauf lieferte sich der Porsche-Pilot ein Duell um Platz fünf mit Lynn.

Hinter Jani kamen die etablierten Piloten Mitch Evans (Jaguar), Edo Mortara (Venturi), Stoffel Vandoorne (Mercedes) und Rowlands Teamkollege Sebastien Buemi (Nissan) auf die Plätze sieben bis zehn.

Mercedes-Pilot Nyck de Vries zählte nicht zu den Hauptakteuren, Platz 14 war eine Enttäuschung für den Niederländer.

Enttäuschung auch bei BMW. Während Alexander Sims mit Platz 11 knapp einen Wertungspunkt verpasste, kam Maximilian Gütnher erst gar nicht ins Ziel. Di Grassi rauschte ungebrems ins Heck des Deutschen, der daraufhin sein Arbeitsgerät in der BMW-Box abstellen musste-Ausfall.

Auch NIO-Neuzugang Daniel Abt kam nicht ins Ziel-Ausfall.Einen guten Einstand feierte Jaguar-Pilot Tom Blomqvist, der in seinem ersten Rennen für die ‚Raubkatze‘ auf Platz 12 kam.

In der Meisterschaft bleibt es im Kampf um den Vizetitel spannend. Rowland angelte sich nach seinem Premierensieg Platz 2, der Vorsprung auf Vergne beträgt lediglich drei Punkte. Als Meister stand Antgonio Felix da Costa bereits fest.

Morgen ist Endspurt in Berlin. Im allerletzten Rennen der Saison wird sich zeigen, wer die Vizemeisterschaft erobern kann.

Ergebnis Rennen 5 in Berlin

Ergebnis R5 Berlin ©FormelE, ORF

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