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News: Neuling WRT siegt beim ADAC GT Masters

ADAC GT Masters Lausitzring ©ADAC,Gruppe C Photography

Starker Einstand für das Team WRT aus Belgien im ADAC GT Masters.

Der Audi-Rennstall holte gleich beim ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters den ersten Sieg. Nachdem sich Dries Vanthoor im knappsten Qualifying in der Geschichte des ADAC GT Masters die Pole-Position gesichert hatte, waren der Belgier und Teamkollege Charles Weerts auch im Sonntagsrennen auf dem Lausitzring nicht zu schlagen.

„Das war ein super Rennen für uns“, freute sich Sieger Vanthoor. „Es freut mich sehr, dass Charles und das Team WRT an ihrem ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters gleich einen Sieg einfahren konnten.“

Mit einer souveränen Leistung fuhr das Duo zu einem ungefährdeten Sieg.

„Der Start war etwas schwierig, da von hinten der Porsche von Sven Müller herangeflogen kam“, so Vanthoor. „Aber ich bin gut durch die erste Kurve gekommen und war in Führung. Danach habe ich gepusht und bis zum Fahrerwechsel einen Vorsprung herausgefahren.

Charles hat danach einen guten Job gemacht. Leider hat er den großen Vorsprung durch den Safety-Car-Einsatz verloren, doch er hat danach wieder eine Lücke herausfahren können.

Wir haben gezeigt, dass das Team WRT eine der besten Mannschaften im GT-Sport ist. Natürlich ist die Serie neu für die Mannschaft, aber es sind alles tolle Leute. Das haben sie heute wieder gezeigt.“

Platz zwei ging an die Rennsieger vom Vortag, Luca Stolz und Maro Engel (Toksport WRT). Ebenfalls auf das Podium kamen als Dritte Robert Renauer und Sven Müller (Precote Herberth Motorsport) im besten Porsche.

Vanthoor in einer Liga für sich
Die erste Hälfte des zweiten Saisonrennens stand ganz im Zeichen von Pole-Setter Dries Vanthoor. Der Audi-Sport-Fahrer verlor zwar direkt nach dem Start kurz die Führung an Porsche-Fahrer Sven Müller, doch bereits in der ersten Kurve war der Belgier wieder vorn.

Danach setzte sich Vanthoor stetig an der Spitze ab und gewann souverän.
 
Die Samstagssieger Luca Stolz und Maro Engel mussten sich diesmal mit Rang zwei begnügen, reisen aber als erste Tabellenführer der Saison aus der Lausitz ab.

Nach einer Nachtschicht zur Reparatur ihres am Vortag stark beschädigten Porsche bedankten sich Robert Renauer und Sven Müller mit Platz drei bei ihrem Team. In einem weiteren 911 GT3 R fuhren Michael Ammermüller und Christian Engelhart (SSR Performance) auf Platz vier ins Ziel.

Dahinter führten die Titelverteidiger Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (Rutronik Racing) als Fünfte ein Audi-Trio an, das von Kim-Luis Schramm und Christopher Mies (Montaplast by Land Motorsport) auf Rang sechs und Rolf Ineichen und Mirko Bortolotti (Team WRT) als Siebte komplettiert wurde. Ineichen holte zudem den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.
 
Auf den Plätzen acht bis zehn kamen mit Indy Dontje und Maximilian Götz (Mann-Filter-Team HTP-Winward), Jimmy Eriksson und Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) sowie Philip Ellis und Raffaele Marciello (Knaus-Team HTP-Winward) drei Mercedes-AMG GT3 Evo ins Ziel.

Nächster Lauf ist der Nürburgring vom 14. bis 16. August.

 

 

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