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Formel E: Strecken-Layouts für Berliner Sixpack stehen fest- Rückwärts, vorwärts und viele Kurven

Formula E, Berlin E-Prix 2019 ©Audi

Die Formel E geht spektakulär ins Saisonfinale. Am Abend haben die Organisatoren des Berliner Sixpack die offiziellen Streckenlayouts der insgesamt drei „Double-Headers“ vorgestellt. Drei unterschiedliche Streckenführungen pro „Double-Header“ sorgen für Hochspannung pur.

Rückwärts, vorwärts und viele Kurven lautet das Motto der Elektro-Rennserie zum großen Showdown der Saison 2019/2020.

„Das ist auch eine verrückte neue Herausforderung“, so die erste Reaktion von Daniel Abt, der nach einem Teamwechsel beim Heimspiel für NIO 333 an den Start geht. „Wir konnten uns nicht groß darauf vorbereiten. Das wird alles etwas durcheinanderwürfeln und es schwierig für jeden machen“, so der Deutsche, der 2018 das Rennen (damals noch mit Audi) für sich entscheiden konnte.

Bereits beim ersten Doppelpack am 5. und 6. August erwartet die Teams eine Änderung im Vergleich zum Vorjahresrennen. Die Fahrer müssen das gleiche Layout wie beim Berlin E-Prix 2019 meistern, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Der Kurs führt mit zehn Kurven im Uhrzeigersinn durch das frühere Flughafen-Gelände.

Eine gezielte Vorbereitung im Simulator war den Teams bis heute nicht möglich. „Wir wissen nicht, in welcher Reihenfolge gefahren wird“, sagte Audi-Teamchef Allan McNish gegenüber ‚Bildpresse2010.blog‘ gestern noch bei einer Medienrunde. „Wir haben darüber von Seiten der FIA keine Kommunikation erhalten“, so der 50-jährige Schotte.

Allan McNish,Formula E, Ad Diriyah E-Prix 2018 (c)Audi

Hintergrund der Geheimhaltung der Streckenlayouts war, dass den Teams keine Möglichkeit gegeben werden sollte, vorab Vorbereitungen am Simulator für das Berliner Sixpack zu treffen. „Bis ins kleines Detail ist es nicht möglich, sich vorzubereiten“, gab McNish offen zu.

„Ich würde davon ausgehen, dass eines davon das gleiche sein wird wie letztes Jahr“, blickte McNish gestern hinsichtlich der Streckenlayouts in die Glaskugel. Der Audi-Verantwortliche sollte recht behalten. Bei den beiden Rennen am 8. und 9. August wird der Kurs gegen den Uhrzeigersinn in der gleichen Richtung wie im Vorjahr befahren.

Gutes Omen für Audi? Lucas di Grassi feierte 2019 auf dieser Streckenführung einen souveränen Sieg. Alle Teams können zumindest auf die Daten aus der vergangenen Saison zurückgreifen.

Last but not least entscheiden die beiden letzten Läufe der Saison 6 am 12. und 13. August nicht nur über den Titel in der Formel E-Meisterschaft 2019/20, sie stellen auch die schwierigste Aufgabe für Tabellenführer Antonio Felix da Costa (DS Techeetah) & Co dar. Die beiden letzten Rennen werden auf dem Kurs nach der langen Geraden mit zusätzlichen sechs weiteren Kurven gespickt. Statt zehn sind dadurch 16 Richtungsänderungen auf dem Tempelhofer Feld zu durchfahren.

Kein leichtes Unterfangen, jetzt sind die Dateningenieure der Teams gefragt. „Das Ziel muss sein, sich so schnell wie möglich an die veränderten Layouts anzupassen. Es wird das Energiemanagement erschweren“, erklärt Abt die Marschroute.

Der Allgäuer freut sich aber auf diese zusätzliche Herausforderung. „Normalerweise verbringt man als Fahrer viel Zeit im Simulator, um das einzuüben. Es hat etwas vom klassischen Rennsport, als noch keiner Simulatoren zur Verfügung hatte“, so Abt.

 

 

 

 

 

 

Als wären sechs Rennen innerhalb von neun Tagen nicht schon genug an sportlicher Herausforderung für Fahrer und Teams, hat die Formel E den Schwierigkeitsgrad für das große Finale in Berlin-Tempelhof (5. bis 13. August) noch einmal zusätzlich erhöht. Die Rennen werden mit unterschiedlichen Streckenführungen ausgetragen, die den Teams bislang nicht bekannt waren. Eine gezielte Vorbereitung im Simulator war so nicht möglich – bis heute. Nun – 15 Tage vor dem Showdown in der Hauptstadt – ist das Geheimnis der Strecken-Layouts gelüftet.

 

„Das ist auch eine verrückte neue Herausforderung. Wir konnten uns nicht groß darauf vorbereiten. Das wird alles etwas durcheinanderwürfeln und es schwierig für jeden machen“, sagt Daniel Abt. Der Berlin-Sieger 2018 wird nach einem Teamwechsel beim Saisonfinale für NIO 333 antreten.

 

Bereits beim ersten Renn-Doppelpack am 5. und 6. August erwartet die Teams eine Änderung im Vergleich zum Vorjahresrennen. Die Fahrer müssen das gleiche Layout wie beim Berlin E-Prix 2019 meistern, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Der Kurs führt im Uhrzeigersinn durch das frühere Flughafen-Gelände.

Bei den beiden Rennen am 8. und 9. August können die Teams zumindest auf die Daten aus der vergangenen Saison zurückgreifen. Dann wird der Kurs in der gleichen Richtung wie im Vorjahr befahren.

Die letzten Läufe der Season 6 am 12. und 13. August entscheiden dann nicht nur über den Titel in der ABB FIA Formel E Meisterschaft 2019/20, sie stellen auch die schwierigste Aufgabe dar. Für diese beiden Rennen werden auf dem Kurs nach der langen Geraden zusätzliche Kurven eingebaut. Statt zehn sind dadurch 16 Richtungsänderungen auf dem Tempelhofer Feld zu durchfahren.

„Das Ziel muss sein, sich so schnell wie möglich an die veränderten Layouts anzupassen. Es wird das Energiemanagement erschweren“, erklärt Abt die Marschroute. Er freut sich aber auf diese zusätzliche Herausforderung: „Normalerweise verbringt man als Fahrer viel Zeit im Simulator, um das einzuüben. Es hat etwas vom klassischen Rennsport, als noch keiner Simulatoren zur Verfügung hatte.“

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