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Formel E: Inside E- Vorfreude auf Berlin-Sixpack bei Neel Jani und Andree Lotterer steigt

Neel Jani und Andre Lotterer, Porsche ©Porsche

Mit dem großen Formel-E-Finale in Berlin meldet sich das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team Anfang August nach über fünf Monaten Rennpause zurück.

In der zehnten Folge des „Inside E“-Podcast sprechen die beiden Porsche-Werksfahrer Neel Jani und André Lotterer über ihre Vorfreude auf die bevorstehenden sechs Rennen.

Außerdem blicken sie auf die Zeit während des Corona-Lockdowns zurück und berichten von ihren Erfahrungen bei der ABB Formula E „Race at Home Challenge“ und beim virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

 

Hier könnt ihr Euch den englischsprachigen Porsche Formel-E-Podcast anhören. Darüberhinaus ist „Inside E“ auf weiteren Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Google Podcasts verfügbar.

Die vergangenen Monate haben die beiden Porsche-Werksfahrer unterschiedlich erlebt – Lotterer in seinem Ferienhaus in Frankreich, Jani mit seiner Familie in der Schweiz.

Trotz der insgesamt schwierigen Phase konnten beide auch positive Erfahrungen sammeln. „Wir sind normalerweise kaum zu Hause. Es war schön, mehr Zeit an einem Ort zu verbringen und sich an kleinen Dingen zu erfreuen“, sagt Lotterer.

Auch Jani beschreibt die vergangenen Monate als „einmalige Möglichkeit“, Dinge zu tun, für die ansonsten schlicht die Zeit fehlt:  „Unter normalen Umständen sind wir ständig unterwegs und haben Vorbereitungen für die nächsten Rennen zu treffen. Nun konnte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und mich auch um andere Projekte wie Gartenarbeit kümmern“, erklärt der Schweizer.

Sim-Racing war angesagt

Langweilig wurde es Jani und Lotterer während des Corona-Lockdowns nicht. Nach der Unterbrechung der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft ging es für die Porsche-Werksfahrer vom realen Motorsport ins Simracing. Bei der „Race at Home Challenge“ sammelte die Formel E Spendengelder zugunsten des Kinderhilfswerks UNICEF. Mit dem virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans folgte ein weiteres Simracing-Highlight.

„Ich habe großen Respekt davor, was Simracer bei solchen Langstrecken-Rennen aus mentaler Sicht leisten“, sagt Jani. Lotterer zieht auch Vergleiche zum echten Langstrecken-Klassiker. „Es gibt durchaus Elemente, die man auch beim realen Langstecken-Rennen anwenden kann. Dazu zählt beispielsweise das ‚Traffic Management‘“, ergänzt der Deutsche.

Neel Jani neben Andre Lotterer in Chile ©Porsche

Formel-E-Saisonendspurt in Berlin

Nun hat das lange Warten auf die Rückkehr ins reale Cockpit ein Ende. Mit sechs Formel-E-Rennen in neun Tagen steht dem TAG Heuer Porsche Formel-E-Team zwischen dem 5. und 13. August ein straffes sportliches Programm bevor. Auf der Strecke in Berlin-Tempelhof werden jeweils zwei Doppelrennen auf drei verschiedenen Streckenkonfigurationen ausgetragen.

„Es wird eine intensive Zeit, aber ich freue mich sehr darauf“, sagt Jani. „Die Simulatorarbeit unterscheidet sich dadurch, dass wir drei Strecken-Layouts für einen Austragungsort vorbereiten“, sagt Lotterer.

Die Motivation und Vorfreude darauf, dass es nun wieder losgeht, sind bei beiden Porschen-Piloten groß.

Gerade bei Jani dürfte die Freude groß sein, die letzten sechs Rennen der Premierensaison für den deutschen Sportwagenhersteller bestreiten zu dürfen. Zuletzt war nach dem Abgang von Mahindra-Pilot Pascal Wehrlein in den Medien spekuliert worden, ob nicht der Ex-DTM-Champion von 2015 für Jani in Berlin ins Lenkrad bei Porsche greift.

 

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