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DTM: BMW-Augusto Farfus feiert Comeback beim Herstellertest in Spa

#15 Augusto Farfus, BMW M4 DTM,DTM Zandvoort Circuit 2018, Zandvoort (c)DTM

Jetzt hat BMW die Katze aus dem Sack gelassen. Augusto Farfus feiert ein Comeback in der DTM.

Der 104-fache DTM-Pilot sitzt bei den Münchnern im Cockpit für den gemeinsamen DTM-Herstellertest (9. Juli) in Spa-Francorchamps.

Bei Audi testet der französische Langstreckenweltmeister Benoit Treluyer den RS 5 DTM, der zuletzt beim „Dream-Race“ der DTM in Fuji für die Ingolstädter im Einsatz war.

Farfuß hat offenbar Gefallen daran gefunden, Testpilot für heikle Missionen zu werden.

Audi und BMW haben sich nämlich kurzfristig darauf verständigt, aus Sicherheitsaspekten einen Test in Spa einzulegen. Der Kurs in den Ardennen, der den Saisonstart der DTM am 1. August einläutet, stellt für Mensch und Material eine hohe Belastungsprobe dar.

Da das DTM-Wochenende in Belgien nur über zwei Tage läuft- normalerweise sind regelmäßig drei Tage eingepant-, kämen die Hersteller bei auftretenden Problemen mit ihren Autos unter massiven Zeitdruck rechtzeitig zu handeln.

Zudem gastierte die DTM im Jahr 2005 zum letzten Mal in Spa, Erfahrungswerte für Audi und BMW gibt es kaum welche.

Um ein passendes Set-Up für Rast & Co herauszukitzeln, werden keine Kosten und Mühen gescheut, vorab die Bedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Abmachung: keine aktuellen DTM-Piloten

Zudem gibt es eine fixe Abmachung zwischen Audi und BMW, keinen aktuellen DTM-Stammpiloten beim Testtag in Spa einzusetzen, um keinen Wettbewerbsvorteil für einen Fahrer schon vor Saisonstart zu haben.

Farfuß schon wieder mit Pole-Position(BMW) © BMW

Augusto Farfuß: alter Bekannter der DTM

Mit der Nominierung von Augusto Farfus gelang BMW ein ganz geschickter Schachzug. Der Brasilianer fuhr nämlich sieben Jahre lang für die Münchner in der DTM, kennt die Gepflogenheiten des M 4 DTM aus dem Effeff. Zudem weiß der Brasilianer über die Bedingungen des kniffligen Traditionskurses von seinen unzähligen Auftritten bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps im GT-Sport bestens Bescheid.

Farfus entwickelt sich immer mehr zum Testpiloten. Neben seinem BMW-Engagement arbeitet der 36-Jährige Brasilianer intensiv an der Entwicklung des Hyundai Veloster N ETCR, mit dem er 2021 bei der Premierensaison in der elektrischen Tourenwagenmeisterschaft „Pure ETCR“ debütiert.

 

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