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Formel E: Berlin rettet die Formel E- Sixpack auf dem Flughafen Tempelhof

2019 Berlin E-Prix ©Formula E, Malcolm Griffiths

Berlin, Berlin, wir fahren in Berlin. Und das im Sixpack. Die Formel E hat heute offiziell bestätigt, dass die Saison 2019/2020 mit insgesamt sechs Rennen in neuen Tagen auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin fortgesetzt und zugleich beendet wird.

Der historische deutsche Flugplatz wurde ausgewählt, um die laufende Saison zu retten und mit insgesamt elf Rennen diese Saison doch noch abzuschließen. Am 5./6., 8./9. und 12./13. August finden je drei ‚Doppelheaders‘, das bedeutet zwei Rennen in Folge, statt.

Einziger großer Wermutstropfen: die ‚Geisterrennen‘ werden definitiv ohne Zuschauer ausgetragen.

Die Formel E und die FIA haben in enger Absprache mit den Teams und den lokalen Behörden in Berlin einen strengen Plan ausgearbeitet, um die Meisterschaft auf sichere Weise abzuschließen.

Um das Risiko zu mindern, führt die Formel E strenge Sicherheitsmaßnahmen ein, darunter auch Rennen hinter verschlossenen Türen, bei denen nur wichtige Mitarbeiter und Teilnehmer anreisen. Zuschauer sind also nicht erlaubt.

„Seitdem wir im März Maßnahmen ergriffen haben, um unsere Saison zu unterbrechen, haben wir den Schwerpunkt auf einen überarbeiteten Kalender gelegt, in dem die Gesundheit und Sicherheit unserer Gesellschaft an erster Stelle steht“, sagt Jamie Reigle, CEO der Formel E.

„Wir machen uns auf den Weg nach Berlin-Tempelhof, einem Ort, den unsere Teams, Fahrer und Fans lieben, um ein neuntägiges Rennfestival mit drei aufeinander folgenden Doppel-Headern zu veranstalten.

Das Festival wird auf drei Streckenführungen stattfinden, was eine neue Herausforderung darstellt und die Voraussetzungen für einen unvorhersehbaren und dramatischen Höhepunkt unserer Saison schafft. Das Team der Formel E hat in den letzten Wochen unglaublich hart gearbeitet, damit wir in Berlin wieder Rennen fahren können.

Ich möchte der FIA, unseren Herstellern, Teams und Partnern für ihre anhaltende Unterstützung, der Stadt Berlin für ihre Zusammenarbeit und Flexibilität und unseren Fans für ihre Geduld danken“, so Reigle.

Gemäß den Richtlinien der deutschen Regierung werden sich zu jedem Zeitpunkt maximal 1.000 Personen vor Ort befinden, einschließlich lokaler Lieferanten und medizinischer Betreuung. Alle anderen notwendigen Arbeiten werden aus der Ferne durchgeführt.

Zu den wichtigsten Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen gehören obligatorische Coronavirus-Tests vor den Rennen sowie tägliche Vor-Ort-Screenings bei Ankunft an der Rennstrecke. Die Formel E wird auch aktiv die Verwendung von Gesichtsmasken und sozialer Distanzierung durchsetzen und die Bewegung in Arbeitsbereichen mit klar definierten Zonen für verschiedene Veranstaltungspopulationen einschränken.

Da Costa in Berlin 2019 ©BMW

Verschiedene Streckenführung

Jedes Doppelrennen wird mit einer anderen Streckenkonfiguration gefahren, wodurch sich Möglichkeiten für unterschiedliche Strategien und die Bedingungen für unvorhersehbare und spannende Rennen der Formel E ergeben. Langeweile sollte also möglichst vermieden werden.

Streckenkonfigurationen und Startzeiten der Rennen hat die Formel E noch nicht kommuniziert, wird aber auf den offiziellen digitalen Plattformen der Formel E noch bekannt gegeben.

Die drei Doppelheaders in Berlin vervollständigen den überarbeiteten Rennkalender für die sechste Saison. Da die vier besten Fahrer in der Meisterschaft nur durch wenige Punkte voneinander getrennt sind, wird es bei der Wiederaufnahme der Formel-E-Saison in Berlin noch um alles gehen.

Wer wird neuer Formel-E-Meister?

Tabellenführer Antonio Felix da Costa (DS Techeetah) will das Saisonfinale der sechs Rennen in Berlin nutzen, um sich seine erste Titelkrone in der Formel E aufzusetzen und zugleich seinem DS Techeetah-Teamkollegen und zweimaligen amtierenden Meister Jean-Eric Vergne zu enthronen. Elf Punkte Vorsprung besitzt der Portugiese auf Mitch Evans im Jaguar, aber auch die beiden BMW-Piloten Maximilian Günther und Alexander Sims lauern auf ihre reellen Titelchancen und dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen machen.

Für die beiden Neueinsteiger Mercedes und Porsche dürfte die Freude sehr groß sein, ihre Premierensaison in der Formel E zu Hause in Deutschland zu beenden. Bei Audi bleibt die Frage offen, welcher Fahrer den suspendierten Daniel Abt ersetzt.

 

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