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DTM: Tripleführung für Audi-Ferdinand Habsburg erneut mit Bestzeit

Mike Rockenfeller (GER), Audi,DTM Nürburgring 2019 ©DTM

Die Bestzeiten der Österreicher geht weiter. Ferdinand Habsburg erzielte am dritten Tag der DTM-Testfahrten auf dem Nürburgring erneut die schnellste Zeit im WRT-Audi vor Nico Müller und Jamie Green.

Habsburg, der die Session schon am Dienstag für sich entschied, unterbot dabei mit 1:18.911 Minuten die bisherige Tagesbestzeit von Philipp Eng, die der Salzburger am Montag aufstellte.

„Wenn man bedenkt, dass ich das konkurrenzfähigste Auto im Grid zur Verfügung habe, muss das Ziel lauten, Rennen zu gewinnen“, sagte der WRT-Audi-Neuling, der wie Müller die 1:19er Marke knackte. „Und auch die Meisterschaft. Nur wer sich viel vornimmt kann auch erfolgreich sein“, lautet das Ziel des gebürtigen Salzburgers, der mit 142 Runden fleißig Kilometer sammelte.

Selbstbewusst tritt der Audi-Neuzugang Habsburg am Nürburgring auf, bisher läuft alles nach Plan für die belgische WRT-Truppe um Teamchef Vincent Vosse.

Audi dominierte den vorletzten Testtag in der Eifel. Hinter Habsburg landete Nico Müller mit nur 33 Tausendstel Rückstand auf den zweiten Platz. „Mit unserer Performance und auch mit dem Team sind wir sehr happy, was nach einer langen Pause nicht so leicht war“, resümierte Teamchef Thomas Biermeier vom Audi Team Abt.

„Der erste volle Tag in meinem Einsatzauto“, so der DTM-Vizemeister Müller. „Und er war produktiv. Nachmittags gab es Regen, sodass wir auf feuchter Strecke gefahren sind. Wir haben viele Punkte unseres Programms abgehakt. Zeiten waren auch okay – auch wenn das bei Testfahrten nicht die höchste Priorität hat“, resümierte der Schweizer, der nach 138 Runden seinen Audi RS5 DTM in der Box abstellte. DTM Test Nürburgring Nico Müller @DTM

„Aller guten Dinge sind drei“ dachte sich Jamie Green, der mit der drittschnellsten Zeit Audis Dreifachführung perfekt machte. Schon am Dienstag brannte der britische Routinier die drittschnellste Zeit in den Asphalt des Nürburgrings.

„Heute haben wir wie gestern Long-runs und Quali-Simulationen gefahren, dazu Startübungen“, erklärte Green sein Tagesprogramm. „Der Unterschied war: Heute gab es in der Mittagspause Regen, sodass wir auch unter diesen Bedingungen testen konnten“, so der 37-Jährige.

BMW: Jonathan Aberdein erstmals dabei, Sheldon van der Linde schnellster Münchner

Aufatmen bei BMW. Neuzugang Jonathan Aberdein, drehte am Mittwochmorgen seine ersten Runden im BMW M4 DTM. Der Südafrikaner hatte bange Tage hinter sich, saß auf Grund der Coronavirus-Pandemie wochenlang in Kapstadt fest und musste um seinen Testeinsatz in der Eifel zittern.

Doch der 22-jährige BMW-Neuzugang, der von Audis Kundenteam WRT zu den Münchnern wechselte, schaffte es reichtzeitig und schloss mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:19,735 Minuten als Achtschnellster seinen ersten Testeinsatz für BMW ab. Und fleißig zeigte sich Aberdein, der mit 152 Runden auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke Rundenkönig wurde.

Jonathan Aberdein,BMW©DTM

„Einfach großartig, nach acht, neun Monaten wieder im Auto zu sitzen“ zeigte sich Aberdein erleichtert. „Der BMW fühlt sich gut an. Und wir sind konkurrenzfähig – das ist das Wichtigste. Ich freue mich auf einen weiteren Testtag“, sagte der Südafrikaner, der heute erneut im BMW-Cockpit sitzen wird.

Bei den Münchnern war Sheldon van der Linde der Schnellste auf Platz Vier vor Timo Glock, der erstmals im Auto saß. „Für mich war es gut, ein paar Runs zu bekommen, nachdem man fünf Monate nicht im Auto gesessen hat“, sagte Glock zu seinen ersten Testkilometern. „Wir hatten für heute, haben vorallem aber auch für morgen einiges auf dem Programm“, eregänzte der Ex-Formel-1-Pilot.

Van der Linde, der  am Montag die sechstschnellste Zeit erreichte, war mit seinen Programm zufrieden- 115 Runden absolvierte der Südafrikaner. „Ein guter Testtag für mich heute, mit viel Zeit auf der Strecke“, sagte van der Linde. „Wir haben viele Punkte abgearbeitet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto und der Entwicklung über den Winter“, fügte der 21-Jährige hinzu.

Kurzausflug für Marco Wittmann:

Der zweifache DTM-Champion Marco Wittmann war mit sechs Runden nicht lange auf der Strecke zu sehen. Der Franke erklärte den Kurzeinsatz damit, dass er im Shakedown-Modus unterwegs war. „Da darf man nur sechs Runden – und nicht über Start-Ziel – fahren. Deswegen hatten wir auch keine Rundenzeit“, so Wittmann bei ‚Motorsport.com‘.

Last but not least zeigte sich WRT-Audi-Neuzugang Fabio Scherer zufrieden mit dem bisher absolvierten Programm. Der Schweizer erzielte die sechstbeste Zeit und lag noch vor BMW-Neuzugang Robert Kubica.

„Das ist natürlich alles Neuland für mich“, so Scherer. „Auch deshalb sind es intensive, anstrengende Tage. Ich fühle mich sehr wohl im Team, die ersten Eindrücke sind sehr gut“, sagte der 20-jährige Schweizer, der mit Teamkollege Habsburg alle vier Testtage für WRT bestreitet.

Kombiniertes Resultat Mittwoch– vormittags und nachmittags

 01. Ferdinand Habsburg, Audi RS 5 DTM, 1.18,911 Min.
02. Nico Müller, Audi RS 5 DTM, 1.18,944 Min. 

 03. Jamie Green, Audi RS 5 DTM, 1.19,037 Min. 
 04. Sheldon van der Linde, BMW M4 DTM, 1.19,070 Min. 
 05. Timo Glock, BMW M4 DTM, 1.19,157 Min. 
 06. Fabio Scherer, Audi RS 5 DTM, 1.19,511 Min. 
 07. Robert Kubica, BMW M4 DTM, 1.19,641 Min.
08. Jonathan Aberdein, BMW M4 DTM, 1.19,735 Min. 

 09. Mike Rockenfeller, Audi RS 5 DTM, 1.19,961 Min. 
 10. Marco Wittmann, BMW M4 DTM, – 

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