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DTM: Zweiter Testtag- Habsburg setzt Bestzeit, Duval mit Schmerzen

Ferdinand Habsburg, Audi ©WRT Racing

Die DTM setzte ihre Testfahrten am Dienstag fort und zwei Österreicher dominierten weiterhin das Geschehen.

Ferdinand Habsburg (Audi) brannte mit 1:19,319 Minuten die schnellste Zeit in den Asphalt des Nürburgrings und war hauchdünn um eine Hunderstelsekunde schneller unterwegs als sein Landsmann Philipp Eng (BMW). Dahinter reihte sich Jamie Green im Audi RS5 DTM auf Platz Drei ein.

„Heute ging es wieder darum, sich mit dem Team und dem Auto vertraut zu machen und die neuen Mechaniker und Ingenieure kennenzulernen“, sagte Habsburg nach seiner Bestzeit. „Es läuft super, heute waren wir Schnellste. Wir sind zufrieden“, freute sich der Audi-Neuzugang im WRT-Team.

Habsburg, der alle vier Testtage im WRT-Audi fährt, kommt bisher mit seinem neuen Arbeitsgerät immer besser zurecht,. Schon am Montag machte der 22-Jährige mit der drittschnellsten Zeit positiv auf sich aufmerksam. Insgesamt kam Habsburg auf 140 Runden, sammelte eifrig Kilometer in der Eifel.

Eng, der Tags zuvor die Bestzeit erzielte, nahm es gelassen, war nach den intensiven Testtag ziemlich geschlaucht. „Beim Test ist es wichtig, dass man sein Programm durchzieht, seine Aufgaben abarbeitet, nicht nur in Hinblick auf die Rennen hier am Nürburgring, sondern auch die auf anderen Rennstrecken“, so der Salzburger, der mit 164 Runden die meisten Kilometer aller Piloten am Dienstag abspulte.

Audi-Routinier Jamie Green freute sich, endlich wieder im Auto zu sitzen und für die am 01. August in Spa-Francochamps beginnende Saison bestens gerüstet zu sein. „Die Autos haben sich im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum verändert“, so Green. „Nach 20, 30 Runden ist man wieder auf dem Niveau der zurückliegenden Saison. Wir haben viele Qualifikations-Simulationen absolviert. Ein sehr produktiver Tag“, resümierte der 37-jährige Brite, der insgesamt 155 Runden fuhr.

Hart im Nehmen: Loic Duval

„Held des Tages“ war zweifelsfrei Loic Duval. Der Franzose hat sich vor zwei Wochen beim Mountainbike-Fahren in Genf das Schlüsselbein gebrochen, ließ es sich dennoch nicht nehmen, ins Audi-Cockpit zu steigen. „Hart im Nehmen“ war Duval, der mit 1:19,587 Minuten respektabel die fünftschnellste Zeit erzielte- nur gut 26 Zehntelsekunden langsamer als Habsburg. Nach 29 Runden war Schluss für den 37-jährigen, die Schmerzen wurden zu groß- Teamkollege Mike Rockenfeller übernahm dessen Arbeitsgerät.

„Endlich zurück im Auto, eine echte Erleichterung“, freute sich Duval, wieder im Audi zu sitzen. „Das gilt nicht nur für mich, sondern auch für alle bei Audi und in der DTM. Leider hatte ich mir vor zwei Wochen mein Schlüsselbeim gebrochen. Das hat das ganze zu einer echten Challenge gemacht. Ich konnte so nur einige Stunden fahren und habe kurze Stints absolviert“, erklärte der Franzose.

Röntgenbild Loic Duval @Instagram

„Rocky“: Freier Tag gestrichen

Mike Rockenfeller, der im Audi-Team von Teamchef Ernst Moser mit Duval fährt, musste daher seinen „Freien Tag“ anders planen, ersetzte den Franzosen für den Rest des Tages.

Am Ende spulte „Rocky“ insgesamt 146 Runden ab, kam mit seiner persönlichen Bestzeit hinter Duval auf Platz Sechs. „Eigentlich war geplant, dass heute mein Teamkollege Loïc Duval den gesamten Testtag absolviert und ich einen freien Tag gehabt hätte“, so der DTM-Champion von 2013. „Ich stand dennoch parat. So konnte ich noch mehr als einen halben Tag fahren. Und so kamen wieder viele Kilometer zusammen“ sagte der 36-Jährige, der am Montag noch die viertschnellste Zeit hinlegte.

Aufwärtstrend bei Robert Kubica:

Die Lernkurve von BMW-Rookie Robert Kubica geht weiter steil nach oben. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:19,783 Minuten unterbot der Pole erstmals die 1:20 und war damit um über sieben Zehntel schneller unterwegs als noch am Vortag. Die Leistungssteigerung bescherte dem 25-jährigen Kubica die achtbeste Zeit, der insgesamt mit 143 Runden fleißig Kilometer sammelte.

Kombiniertes Resultat Dienstag– vormittags und nachmittags

01. Ferdinand Habsburg, Audi RS 5 DTM, 1:19,319 Min.
02. Philipp Eng, BMW M4 DTM, 1:19,329 Min.
03. Jamie Green, Audi RS 5 DTM, 1:19,503 Min.
04. Marco Wittmann, BMW M4 DTM, 1:19,581 Min.
05. Loïc Duval, Audi RS 5 DTM, 1:19,587 Min.
06. Mike Rockenfeller, Audi RS 5 DTM, 1:19,619 Min.
07. Nico Müller, Audi RS 5 DTM, 1:19,679 Min.
08. Robert Kubica, BMW M4 DTM, 1:19,783 Min.
09. Lucas Auer), BMW M4 DTM, 1:20,003 Min.
10. Fabio Scherer, Audi RS 5 DTM, 1:20,069 Min.
11. Robin Frijns, Audi RS 5 DTM, 1:20,893 Min.

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