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Formel E: „Race At Home Challenge“- Stoffel Vandoorne holt sich ersten virtuellen Formel-E-Titel

Vandoorne in berlin ©Mercedes

Der erste virtuelle Champion der Formel E heißt Stoffel Vandoorne. Beim „Race At Home Challenge“ reichte dem Mercedes-Pilot ein zweiter Platz beim großen Finale in Berlin-Tempelhof, um Tabellenführer Pascal Wehrlein doch noch abzufangen. Wehrlein wurde Vize-Champion.

„Was für ein Rennen“, sagte Vandoorne nach dem Zieleinlauf in Berlin. „Nach acht Wochen mit virtuellem Rennen bin ich super glücklich über den Gewinn der „Race At Home Challenge“.

Hinter uns liegen viele klasse Rennen. Wir haben viele Pole Positions und Podiums sowie einen Sieg eingefahren. Vielleicht hätten es ein paar mehr Siege sein können, aber am Ende war die Konstanz entscheidend.

Heute war auch ein großartiges Rennen, dass ich auf P2 abgeschlossen habe. Es war ein sehr intensives Duell mit Pascal und es ist fantastisch, dass wir auch die Teamwertung gewinnen konnten, freute sich der Belgier über seinen doppelten Coup. Gemeinsam mit Teamkollege Nyck de Vries gewann Vandoorne auch die Teamwertung- Doppelgewinn für Mercedes.

Pascal Wehrlein im Pech:

Pascal Wehrlein, der als Tabellenführer ins letzte Rennen ging, büßte seine vielversprechenden Titelambitionen bereits kurz nach dem Start ein. Nissan-Pilot Sebastien Buemi schob Vandoorne derart unsanft an, der wiederum als Passagier Wehrleins Auto traf. Der Mahindra-Pilot hatte Pech, drehte sich und fiel ganz ans Ende des Feldes zurück. Der Titel war futsch, doch immerhin gelang Wehrlein eine tolle Aufholjagd bis auf Platz 9.

„Es ist ein Spiel, kein Problem“, gab sich Wehrlein als fairer Geschlagener. „Das (der Dreher) war nichts, was ich hätte beeinflussen können. Ab diesem Zeitpunkt war das Rennen mehr oder weniger gelaufen“, nahm es der Deutsche gelassen.

Berlin-Rennen: Oliver Rowland siegt

Das Saisonfinale in Berlin-Tempelhof gewann Nissan-edams-Pilot Oliver Rowland, der schon vor 14 Tagen auf gleicher virtueller Strecke seinen ersten Sieg feierte. Rowland, der für den Sieg doppelte Punkte einstrich, überholte damit in der Gesamtwertung noch BMW-Pilot Maximilian Günther und wurde Dritter.

Hinter Rowland und Vandoorne erreichte Günther Platz 3 in Berlin und konnte einen weiteren Podiumsplatz einfahren.

„Es ist toll, dass ich die Saison mit zwei Podiumsplätzen beenden konnte. Gratulation auch an Stoffel Vandoorne zum Gesamtsieg im Drivers Grid“, gratulierte Günther dem Premieren-Champion der virtuellen Formel E.

Audi holt Punkt, Porsche punktelos:

Für Audi holte Kelvin van der Linde, der den suspendierten Daniel Abt ersetzte, mit Platz 10 einen Punkt für die Ingolstädter, Lucas di Grassi wurde auf Platz 17 gewertet.

Porsche ging in Berlin leer aus. Andre Lotterer kam auf Platz 12, Teamkollege Neel jani musste mit Platz 23 vorliebnehmen.

Insgesamt wurden acht Rennen ausgetragen. Davon gewann Wehrlein dreimal, Günther und Rowland siegten je zweimal und Vandoorne reichte nur ein Sieg für die Titelkrone.

Die „Race AT Home Challenge” wurde in Zusammenarbeit mit Unicef ins Leben gerufen, um Spenden für COVID-19 zu sammeln. Mehr als 100.000 € kamen bei den acht Rennen zusammen.

Nach Abschluss der virtuellen Formel-E-Saison fiebern die Fahrer der Fortsetzung der laufenden Saison heftig entgegen. „Ich kann es jetzt kaum erwarten, sobald es geht, auf die reale Rennstrecke zurückzukehren“, sagte Günther stellvertretend für seine 23 Fahrerkollegen.

Ergebnis Rennen in Berlin:

  1. Oliver Rowland, Nissan-edams
  2. Stoffel Vandoorne, Mercedes
  3. Maximilian Günther, BMW
  4. Edoardo Mortara, Venturi
  5. Sebastien Buemi, Nissan-edams
  6. James Calado, Jaguar
  7. Nyck de Vries, Mercedes
  8. Felipe Massa, Venturi
  9. Pascal wehrlein, mahindra
  10. Kelvin van der Linde, Audi

Challenger-Rennen: Kevin Siggy gewinnt Titel

In der Sim-Racing-Wertung gewann BMW-Pilot Kevin Siggy erstmals den Titel und sicherte sich damit eine Testfahrt in einem realen Formel-E-Auto. Siggy gewann das Rennen in Berlin vor seinem schärfsten Verfolger Lucas Müller (Mahindra), der Gesamtzweiter wurde, und Petar Brljak.

 

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