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Formel E: „Race At Home Challenge“: Pascal Wehrlein gewinnt New York, als Tabellenführer zum großen Finale

Rennen 7 New York ©courtesy by FormulaE

Pascal Wehrlein gewinnt in New York die vorletzte Station der virtuellen Formel-E-Serie „Race At Home Challenge“ und geht als neuer Tabellenführer ins große Finale.

Wehrlein feierte einen Start-Ziel-Sieg, sein dritter Saisonerfolg, vor Audi-Pilot Kelvin van der Linde, der den suspendierten Daniel Abt ersetzte, und Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne.

„Es war ein gutes Rennen, aber es war auch eines der schwierigsten für mich, weil ich am Start einen Fehler gemacht habe“, sagte Wehrlein im Siegerinterview.

„Ich habe die Startlichter wegen des Heiligenscheins nicht gesehen. Ich versuchte, die Kamera so umzuschalten, dass sie auf eine Fernsehposition wechselte, und dann konnte ich sie nicht mehr zurückschalten.

Während des ganzen Rennens fuhr ich mit der falschen Kamera… es war wirklich schwer, aber ich war so froh, dass ich eine kleine Lücke hatte, und ich konnte es schaffen. Sonst wäre es ein sehr schwieriges Rennen für mich gewesen.

Mit der doppelten Punktzahl ist noch alles drin, und ich freue mich auf den Kampf um den Meistertitel.“, resümierte der neue Tabellenführer.

Wehrlein setzte bereits im Qualifying des Brooklyn Street Circuit in New York die erste Duftmarke und holte die Bestzeit. Der Bonuspunkt für den Gewinn des ersten Pole Position bedeutete, dass er in der Fahrerwertung mit Vandoorne gleichzog und punktgleich war.

Der Mahindra-Pilot behielt seine Führung vom Start bis zum Ziel und fuhr mit 3,6 Sekunden Vorsprung auf den vermeintlich Zweitplatzierten Oliver Rowland im Nissan e.dams-Auto über die Ziellinie. Doch Rowland bekam nachträglich eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt, die den Briten auf Platz 4 zurückwarf.

Mercedes-Pilot Vandoorne, der zunächst auf Platz 4 vor BMW-Pilot Maximilian Günther ins Ziel kam, rückte durch die Bestrafung Rowlands auf Platz 3 vor, sein Rückstand auf Wehrlein beträgt lediglich 9 Punkte.

Dahinter lauert Günther in der Meisterschaft auf Platz 3, der nach seinem fünften Platz in New York noch Außerseitenchancen auf den Titelgewinn hat. Der Allgäuer muss einen Rückstand von 47 Punkten auf Wehrlein aufholen. Beim heutigen Finale, das übrigens auf dem Flughafenkurs von Berlin-Tempelhof stattfindet (16:30 Uhr), gibt es doppelte Punktzahl.

Hinter Günther kamen die beiden Venturi-Piloten Felipe Massa und Edoardo Mortara ins Ziel auf die Plätze 6 und 7. Dahinter folgten Antoinio Felix da Costa (DS Techeetah), Robin Frijns (Virgin) und NIO-Pilot Oliver Turvey.

Bärenstarker Auftritt: Audi-Neuling Kelvin van der Linde

Einen starken Premierenauftritt feierte der Südafrikaner Kelvin van der Linde im Audi, der auf Anhieb aufs Podium fuhr. Van der Linde holte somit die ersten Punkte für die Ingolstädter überhaupt in der der virtuellen Formel-E-Serie „Race at Home Challenge“, die als Spendenaktion für Unicef läuft.

Porsche blieb punktelos:

Pech hatte Porsche-Pilot Neel Jani, der mit Platz 11 nur knapp einen Meisterschaftspunkt verpasste. Jani zeigte über das gesamte Rennen eine konstante und gute Pace. Der Schweizer lag drei Runden vor Rennende noch in den Top Ten, musste dann zwei Konkurrenten passieren lassen und fiel somit noch aus den Punkterängen.

Teamkollege André Lotterer musste sich nach einem Unfall mit Platz 18 zufriedengeben.

Rennen 7 „Race At Home Challenge“ New York:

1. Pascal Wehrlein, Mahindra

2. Kelvin van der Linde, Audi

3. Stoffel Vandoorne, Mercedes

4. Oliver Rowland, Nissan e.dams

5. Maximilian Günther, BMW

6. Felipe Massa, Venturi

7. Edoardo Mortaras, Venturi

8. Antonio Felix da Costa, DS Techeetah

9. Robin Frijns, Virgin

10. Oliver Turvey, NIO

Challenger-Rennen: auch hier siegt Mahindra

Im Challenger-Rennen der Sim-Profis gab es für Mahindra einen weiteren Sieg und doppelten Grund zur Freude. Lucas Müller gewann vor BMW-Pilot Kevin Siggy und Porsche-Pilot Joshua Rogers. Als Gaststarterin dabei war die Deutsche Sophia Flörsch, die auf Platz 21 kam.

Heute Nachmittag steigt das Große Finale ab 16:30 Uhr auf dem Programm. Bevor die Formel-E-Piloten ihren ersten Gesamtsieger in Berlin-Tempelhof ermitteln, kämpft der Slowene Siggy um den Titel im Challenger-Wettbewerb.

Siggy geht mit 49 Punkten Vorsprung vor dem Deutschen Müller ins entscheidende Rennen, das ebenfalls mit doppelter Punktzahl gewertet wird. Dem Sieger erwartet eine Testfahrt mit einem realen Formel-E-Auto.

 

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