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DTM: Gerhard Berger: Kritik an Audi und der Versuch, Vettel in die DTM zu lotsen

Gerhard Berger,DTM Hockenheim ©DTM

Bald geht es mit der DTM 2020 wieder los. Die Turbo-Moroten heulen wieder. Zumindest die offiziellen Testfahrten stehen nächste Woche auf dem Nürburgring auf dem Programm (8. bis 11. Juni).

Indes hat DTM-Chef Gerhard Berger alle Hände voll zu tun, die Zukunft der Tourenwagen-Serie zu retten. Kein leichtes Unterfangen, denn der Audi-Ausstieg zu Saisonende hat die Situation erheblich verschärft.

Der Österreicher hält mit seiner Meinung bei ‚ran.de‚ nicht hinter dem Berg und zeigt sich enttäuscht über die Art und Weise, wie Audi den Ausstieg kommuniziert hat. „Da meldete sich niemand, nicht davor, währenddessen oder danach. Ich habe wirklich bis zum heutigen Tage von keinem Vorstand persönlich gehört“, so Berger gegenüber der heutigen Ausgabe der „Sport Bild“.

Laut Berger bestand der Wunsch, mehr Kommunikation vonseiten der Ingolstädter zu erhalten. „Grundsätzlich ist der Ausstieg jedes Herstellers ein Rückschlag für die DTM“, gesteht der DTM-Boss offen ein.

Wie ein Ausstieg für beide Seiten positiver gestaltet werden kann, hat Berger durch Mercedes erfahren. Die Stuttgarter zogen zum Saisonende 2018 den Stecker und wanderten in die Formel E ab. „Bei Mercedes etwa war in der Entscheidungsphase ein kontinuierlicher Informationsfluss da – und zwar davor, währenddessen und auch danach“, sagte der Tiroler.

Ferrari-Star Vettel in Hockenheim ©EHirsch

Vettel in die DTM?

Deutschlands Formel-1-Star Sebastian Vettel, der sein letztes Jahr bei Ferrari bestreitet und danach die „Roten“ verlässt, könnte sich nach Bergers Meinung über einen Wechsel in die DTM Gedanken machen. „Warum eigentlich nicht? Er fährt immer noch auf höchstem Niveau. So kann er sich mit Rennautos, die er mag, mit anderen großartigen Fahrern messen“ so der Ex-Formel-1-Pilot. Vettel war schon des öfteren zu Besuch bei DTM-Rennen, sofern es seine Zeit zuließ.

Berger weiß, dass die vakanten Cockpits in der Königsklasse des Motorsports rar gesäht sind. Um nochmal in der Formel 1 anzugreifen und eine WM zu gewinnen, käme für Vettel nur ein Topteam in Betracht.

Die Krux: bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Red Bull sind die Plätze vergeben, käme also nur noch Mercedes in Frage. „In der Formel 1 hat er keine großen Alternativen mehr“, sagt Berger im Interview mit der „Sport Bild“. „Er will in einem Topteam fahren, da gibt es nur noch Mercedes als Möglichkeit. Aber auch dort, so fürchte ich, sind die Plätze besetzt“, so Berger.

 

 

 

 

 

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