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ETCR: Neuer Cupra e-Racer bereit für die ETCR-Meisterschaft

Cupra e-Racer (c) Cupra

Das offizielle Elektroauto des spanischen Unternehmens Cupra ist bereit für die „Pure ETCR“.  Die letzten Tests für den Cupra e-Racer, das mit den beiden Piloten Mattias Ekstrom und Jordi Gene an der neuen Elektro-Tourenwagenserie an den Start gehen wird, sind abgeschlossen.

Der Cupra e-Racer 2020 ist auf der Grundlage der neuen Generation des Cupra Leon entstanden. Ziel war es, einen Rennwagen zu entwickeln, der eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h erreichen kann.

„Das Fahrwerk ist völlig neu, denn es basiert auf der Plattform des neuen Leon, die 50 Millimeter länger ist und serienmäßig eine effizientere Konstruktion aufweist“, sagt Xavi Serra, Leiter der technischen Entwicklung bei CUPRA Racing.

„Die Bodenplatte und die beweglichen Teile der Karosserie sind streng serienmäßig. Stoßfänger, Türschweller, Kotflügel und Spoiler sind neu gestaltet. Darüber hinaus wurden aerodynamische Elemente wie der Frontsplitter hinzugefügt“, ergänzt Serra.

Vier Elektromotoren und neuer Batterieschutz:

Mehrere Elemente wurden neu konfiguriert, um die verlängerten 50 Millimeter des CUPRA Leon, auf dem der e-Racer basiert, sowie die neue Batterieschutzstruktur auszugleichen. „Wir haben einen Schritt nach vorn in Sachen Sicherheit gemacht, da wir an der Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Batterie gegen Stöße und Eindringen gearbeitet haben“, sagt Serra.

„Wir haben das Gewicht vieler Komponenten optimiert. Intern weist die Karosserie erhebliche Änderungen auf, um die Batterie und andere elektrische Komponenten einzubauen. Nicht nur der Sicherheitsbereich wurde aus Sicht des Rennsports verstärkt, wir haben auch mit neuen Komponenten gearbeitet, um ein besseres Niveau an Steifigkeit und Torsion zu erreichen“, so Serra.

Die Designarbeiten gingen soweit, dass vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 679 PS den Cupra e-Racer antreiben, wohlgemerkt mit nur einem Gang. In nur 3,2 Sekunden beschleunigt der spanische Flitzer von 0 auf 100 km/h . Der Antriebsstrangs wird von einer 500 kg schweren Batterie (mit 6.270 Zellen) gespeist, deren Struktur in geeigneter Weise verstärkt wurde, wodurch auch ihre Unterbringung im Fahrzeuginneren nochmals deutlich verbessert wurde.

Die beiden Fahrer Ekström und Gene werden ihre wahre Freude haben, den Cupra e-Racer auf der Rennstrecke am Limit zu bewegen. Neben Cupra haben sich Hyundai und Alfa Romeo als weitere Mitbewerber fix für die „Pure ETCR“ eingetragen. In der Pipeline haben die ETCR-Verantwortlichen um Marcello Lotti, Präsident der WSC-Gruppe und Chef der neuen Elektrorennserie offenbar zwei weitere Hersteller, die allerdings noch nicht offiziell vorgestellt wurden.

ETCR Logo (c)ETCR

Nur ein Demolauf in 2020 ?

Wann werden wir die Cupras, Veloster N und Giulias auf einer realen Rennstrecke erleben? Die Corona-Krise hat den Zeitplan der Pure ETCR durcheinandergewirbelt. „Der Coronavirus hat uns drei oder vier Monate zurückgeworfen“, bestätigt Lotti gegenüber ‚motorsport.com‘. Die ETCR plant im Jahr 2021 sechs bis acht Rennwochenenden, wobei die Hälfte der Rennen in Europa und die andere Hälfte außerhalb Europas stattfinden soll.

Bevor die Pure ETCR ihre Premierensaison in 2021 feiert, sollen laut Plan der Serie sechs oder sieben Tests noch in diesem Jahr von Ende September bis November über die Bühne gehen. Danach ist lediglich ein Demonstrationlauf in 2020, der Veranstalter geht von Ende November aus, geplant.

Ursprünglich wollte die ETCR sechs Demoläufe noch in diesem Jahr abhalten, doch die Corona-Krise vereitelte das Vorhaben. Im Januar ist ein weiterer Demolauf bei den 24 Stunden von Daytona (Florida) anvisiert, bevor dann die neue elektische Serie losgelassen wird. Unklar ist, wieviele der möglicherweise fünf Hersteller bereits an den beiden geplanten Demoläufen teilnehmen werden.

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