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ETCR: Neue Elektroserie muss sich weiter gedulden: Premiere am Salzburgring?

Ekström im Cupra eracer ©Cupra,Seat

So langsam kommt Bewegung in den Motorsport. Die ersten Testfahrten der DTM vor ihrem Saisonstart sind für Juni am Nürburgring bereits angekündigt, die Formel 1 hofft auf ihren Saisonstart Anfang Juli auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln mit einer deutlich reduzierten Personenanzahl vor Ort führt der Rennsport erste Rennen im Jahr 2020 durch. Dazu gehören dementsprechend auch Rennen, die vorerst ohne Fans und Medien vor Ort ausgetragen werden.

Die neue vollelektrische Tourenwagen-Rennserie Pure ETCR muss sich mit ihrer Premiere noch in Geduld üben. Geplant waren sechs Show-Rennläufe in diesem Jahr, doch die Corona-Pandemie wirbelte die Promotion-Tour durcheinander.

Wann der Cupra eRacer, der Alfa Romeo Giulia und der Hyundai Veloster N ETCR tatsächlich ihre weltweite Tour bestreiten kann, steht noch nicht fest. Fakt ist, dass die Premiere beim „Festival of Speed“ in Goodwood, geplant für den 9. Juli, nicht stattfinden kann. Das Motorsport-Spektakel in Großbritannien wurde vertagt, ein neuer Termin noch nicht verkündet.

„Offensichtlich verzögert die Covid-19-Situation die Weiterentwicklung der Autos und wirkt sich auf den Renn-Kalender aus. Aber wir werden in 2020 eine Reihe von Promotion-Events starten, wenn die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet ist“, unterstrich ein Sprecher der Pure ETCR.

Ob der geplante zweite Lauf am Salzburgring (24. Juli bis 26. Juli) über die Bühne gehen kann, steht ebenfalls noch nicht fest. Im Rahmen der WTCR hätte die Pure ETCR ihre Premierenveranstaltung gefeiert und erste Runden im  Nesselgraben gedreht. Auf Nachfrage von ‚Bildpresse2010.blog‘ teilte ein Sprecher des Salzburgrings mit, dass derzeit die finalen Termine für die WTCR und Pure eTCR am Salzburgring noch nicht bestätigen werden können. Offensichtlich laufen hinter den Kulissen intensive Gespräche über den Terminkalender der WTCR, der auch den Auftritt der Pure ETCR betrifft.

Der Show-Lauf beim „Historic Grand Prix“ in Kopenhagen (1. August) findet, Stand heute, planmäßig statt. Der Veranstalter verkauft weiterhin Tickets. Der Straßenkurs in der dänischen Hauptstadt ist der geplante dritte Werbeauftritt der Pure ETCR.

Hyundai Veloster N ETCR ©Austral, Hyundai Motorsport GmbH

Die Promotion-Läufe auf der Inje-Rennstrecke in Südkorea und im chinesischen Guangdong im Oktober bzw. November, dürften nach aktuellem Sachstand wahrscheinlich sein, wenngleich aber logistisch anspruchsvoll werden. Die teilweise unterschiedlichen Ein- und Ausreisebestimmungen der betroffenen Länder machen es der Pure ETCR nicht gerade einfach, Mensch und Material zu transportieren.

Nicht nur die Racing-Fans blicken der ersten Veranstaltung, wo auch immer, mit freudiger Erwartungshaltung entgegen, auch die Hersteller Cupra, Alfa Romeo und Hyundai fiebern der Premiere entgegen.

Noch vor den „Lockdowns“ zeigte sich Cupra-Vorstand Wayne Griffiths sehr angetan vom Konzept, wie das ‚Auto-Medienportal.net‘ meldet: „Ich verspreche mir davon, dass wir ein Motorsportformat finden, das für die junge Zielgruppe relevant ist.

In den vergangenen Jahren ist der Motorsport hier immer irrelevanter geworden. Mit der Pure ETCR können wir wieder näher an die Kunden kommen. Mit Matthias Ekström haben wir einen erfahrenen DTM- und Rallyecross-Meister, der uns strategisch sehr dabei helfen wird, dass in die richtige Richtung zu beeinflussen. Wenn man das richtig macht, ist es eine riesen Chance. Und wir wollen dabei sein“, so Griffiths.

Cupra eRacer und Matthias Ekström ©Cupra,Seat

Für Cupra steht mit Matthias Ekström und dem Spanier Jordi Gene das erste Fahrerpaar in der neuen Serie bereits fix fest. Bei Hyundai soll Ex-DTM-Pilot Augusto Farfus einen Veloster N ETCR pilotieren. Momentan fungiert der Brasilianer, der sich in der DTM jahrelang mit Ekström duellierte, als Testfahrer beim südkoreanischen Hersteller. Wer das zweite Cockpit erhält, steht noch nicht fest. Auch die Fahrerpaarung für die Giulia bei Alfa Romeo wurde noch nicht kommuniziert.

Mit Lisheng Racing, das mit Nio333 auch in der Formel E vertreten ist, soll ein weiterer Kandidat in die Pure ETCR einsteigen. Welches Elektroauto die Chinesen einsetzen, ist noch nicht bekannt.

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