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Formel E: Triple-Sieg für Maximilian Günther beim ‚Race at Home Challenge‘

Maximilian Günther BMW ©BMW

Maximilian Günther hat erneut zugeschlagen. Der BMW-Pilot gewann auch den zweiten Saisonlauf der virtuellen Formel-E-Rennserie „Race at Home Challenge“ und feierte mit dem Testrennen in Monaco den dritten Sieg in Folge- das Triple für den BMW-Piloten.

Auf dem neu programmierten virtuellen Kurs „Electric Docks“ in Lester (New Jersey) ließ der 22-jährige Allgäuer den Niederländer Robin Frijns (Virgin) und  den Schweizer Nico Müller (Dragon) hinter sich.

„Ich bin sehr happy, dass ich auch dieses Rennen gewinnen konnte“, freute sich Günther über den Sieg. „Die ersten beiden Kurven waren ziemlich chaotisch, denn es gab jede Menge Kontakt. Zum Glück bin ich da unbeschadet durchgekommen und konnte nach Kurve drei die Führung übernehmen.

Von da an habe ich mich darauf konzentriert, keinen Fehler zu machen und den Sieg sicher ins Ziel zu bringen. Das war gar nicht so einfach, denn auf diesem neuen Kurs konnte ein Unfall sehr leicht passieren.

Soweit ich mitbekommen habe, mussten das einige meiner Konkurrenten erleben. Ich freue mich auch sehr über die tolle Ausbeute von 50 Punkten nach zwei Rennen“, resümierte der Deutsche.

Satte 50 Punkte strich Günther mit seinen beiden Siegen ein, der BMW-Pilot führt damit die Gesamtwertung an.

Günther startete als Zweiter hinter Pole-Setter Stoffel Vandoorne (Mercedes) ins Rennen, entging in der engen ersten Schikane den zahlreichen Kollisionen. Vandoorne machte Bekanntschaft mit der Wand, Günther nutzte den Faux-Pax des Belgiers und übernahm die Führung.

Diese geriet noch einmal in Gefahr, als Günthers Landsmann Wehrlein zu BMW-Piloten aufschloss und Druck ausübte. Doch für eine Attacke des Mahindra-Piloten reichte es nicht, denn auch Wehrlein machte Bekanntschaft mit der Mauer und drehte sich. So konnte Günther in den letzten Runden seinen zweiten Saisonsieg sicher und abgeklärt ins Ziel bringen. Das Siegerpodest komplettierten Robin Frijns und Nico Müller, die übrigens heute Nachmittag ab 14:00 Uhr beim DTM Esports Classic Challenge – die erste E-Sports-Serie der DTM- im Einsatz sind.

Auf Platz Vier kam der Schweizer Neel Jani, der die ersten Punkte für das Porsche Formel-E-Team einfuhr. Von Startplatz elf machte Jani sieben Plätze gut und eroberte zwölf Punkte für die Gesamtwertung.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem vierten Platz und zugleich den ersten Punkten beim zweiten Rennen der „Race at Home Challenge‘“, zeigte sich Jani zufrieden. „Ich hatte einen guten Start von Position elf und konnte direkt Plätze gutmachen.

Danach hatte ich eine vielversprechende Pace und habe mich auf ein fehlerfreies Rennen konzentriert. Das Qualifying ist nicht ideal verlaufen. Die Runde hätte besser sein können. Für das nächste Rennen werde ich mich vor allem auf das Qualifying konzentrieren“, fügte der Porsche-Pilot hinzu.

Nicht so rund lief es für Teamkollege Andre Lotterer, der mit Platz 17 vorliebnehmen musste. Der Deutsche hatte sich zuvor mit einer starken Leistung im Qualifying Platz 3 gesichert und konnte nach dem Malheur von Vandoorne auf Position Zwei vorrücken. In der dritten Runde unterlief Lotterer in der engen Schikane am Ende der Start-Ziel-Geraden jedoch ein Fehler, der Porsche-Pilot drehte sich und fiel weit zurück.

„Das Qualifying ist super gelaufen“, sagte Lotterer. „Mit der drittschnellsten Zeit war ich zufrieden. Ich hatte einen guten Rennstart und bin auf Platz zwei vorgefahren. In Kurve eins habe ich dann leider einen Fehler gemacht und bin weit zurückgefallen.

Sehr schade, denn ein Podium wäre möglich gewesen. Wie im realen Rennsport kann auch E-Racing hart sein. Dennoch haben wir eine gute Performance gezeigt und sind auf dem richtigen Weg“, resümierte Lotterer.

Die „Race at Home Challenge“ ist als Ersatz für die wegen der Corona-Pandemie verschobenen regulären Saisonrennen zur ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 zusammen mit Unicef ins Leben gerufen worden. Daran nehmen alle Formel-E-Teams sowie eine Auswahl der besten E-Sports-Fahrer in zwei getrennten Startfeldern teil. Die virtuellen Rennen werden von den Piloten in Rennsimulatoren von zu Hause gefahren.

Im Challenge Race gewann der Sim-Racer Peyo Peev aus Slowenien im Dragon vor BMW-Pilot Kevin Siggy und Mahindra-Pilot Lucas Müller. Für Porsche ging übrigens Rennpilotin Simona de Silvestro an den Start, die eine respektablen zwölften Platz erreichte. „Mein erstes virtuelles Formel-E-Rennen in der „Race at Home Challenge“ hat viel Spaß gemacht“, sagte die Schweizerin.

Ergebnis zweiter Saisonlauf der „Race at Home Challenge“:

1. Maximilian Günther (BMW)

2. Robin Frijns (Virgin)

3. Nico Müller (Dragon)

4. Neel Jani (Porsche)

5. Stoffel Vandoorne (Mercedes)

6. Oliver Turvey (NIO)

7. Nyck de Vries (Mercedes)

8. James Calado (Jaguar)

9. Jean-Eric Vergne (DS Techeetah)

10. Pascal Wehrlein (Mahindra)

 

 

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