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Formel E: Rote Flagge für Berlin- Deutscher E-Prix abgesagt

2019 Berlin E-prix ©Simon Galloway / Sutton Images, courtesy by Formula E

Rote Flagge für Berlin: das Formel-E-Rennen in Deutschland ist wegen der Corona-Krise abgesagt worden.

Das bestätigte gestern Abend die Formel E in einem offiziellen Statement. Die Elektro-Rennserie reagierte prompt auf die Entscheidung der deutschen Bundesregierung, wonach Großveranstaltungen in Deutschland bis zum 31. August untersagt bleiben.

Ob der deutsche E-Prix zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt oder komplett gestrichen wird, wurde nicht kommuniziert. Die deutsche Bundeshauptstadt zählt zu der einzigen Stadt in der jungen Formel-E-Historie, in der die Elektro-Rennserie jedes Jahr ein Rennen abhilet- vier Rennen in Tempelhof, ein Rennen am Karl-Marx-Allee in der Nähe des Alexanderplatzes. Offen ist auch noch die Handhabe mit den bereits verkauften Tickets des Berlin E-Prix.

„Da die Regierungen weltweit weiterhin strenge Eindämmungsmaßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie einzudämmen, haben die Formel E und die FIA gemeinsam beschlossen, die Aussetzung der Saison bis mindestens Ende Juni zu verlängern“, heißt es in dem Presseschreiben.

Wegen der Corona-Pandemie hat die Formel E im März eine zweimonatige Rennpause beschlossen. Diese wurde nun bis mindestens Ende Juni verlängert. Im Zuge der Zwangspause führte die Elektro-Rennserie ein Flaggensystem für ihren Rennkalender ein, um aufzuzeigen, wann der Rennbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Rote Flagge bedeutet ‚kein Rennen, Gelbe Flagge zeigt ein Zeitfenster an, in dem Rennen möglicherweise durchzuführen sind und und Grüne Flagge signalisiert ‚Rennen‘.

„Wir können nun bestätigen, dass rote Flaggen für die Monate Mai und Juni angebracht wurden, was bedeutet, dass der Berliner E-Prix nicht mehr wie ursprünglich geplant am 21. Juni stattfinden kann“, so das Statement der Formel E.

Formel E ©coursesy by FormulaE

Die Verantwortlichen belegten den Monat Juli nun mit gelber Flagge, wobei die Möglichkeit, Veranstaltungen auszurichten oder Rennen zu verschieben, offen bleibt, sollte sich die Coronavirus-Situation bis dahin stabilisieren.

„Wir wollen so schnell wie möglich zum Rennsport zurückkehren, aber unsere Priorität bei allen Entscheidungen muss die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und der gesamten Formel E-Gemeinschaft aus Teams, Herstellern, Partnern, Fahrern und Fans sowie der Bürger und Einwohner der Städte, in denen wir Rennen fahren, sein“, begründet die Formel E die Absage des deutschen E-Prix.

Die Organisatoren prüfen alle Optionen, die laufende Saison mit der höchstmöglichen Anzahl von Rennen zu beenden. Im Klartext bedeutet das, das Geisterrennen, neue Doubleheader- also zwei Rennen statt einem pro Wochenende, Rennen auf permanenten Rennstrecken wie Valencia oder Donington oder sogar eine Verlängerung der Saison über den Juli hinaus in Erwägung gezogen werden.

Vor der Absage des Berlin E-Prix wurden bereits die Rennen in Sanya, Rom, Paris, Jakarta und Seoul wegen der Corona-Pandemie gestrichen. Die beiden verbliebenen Events in New York und London, jeweils im Juli geplant,  stehen ebenfalls auf der Kippe und sind stark von einer Absage gefährdet. Beide Formel-E-Locations werden aktuell für die Bekämpfung der Corona-Pandemie genutzt und stehen auf längere Sicht nicht für ein Rennen bereit.

 

 

 

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