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BMW: eSport: „Super Sim Samstag“- Spengler siegt in Sebring

Philipp_Eng ©BMW

Während die reale Sportwelt auf Grund der aktuelle Lage der Coronavirus-Pandemie still steht, versuchen sich die Profi-Rennfahrer auf der virtuellen Rennstrecke fit zu halten. Zahlreiche Sim-Racing-Events gingen am Wochenende über die Bühne.

Der „Super Sim Samstag“ mit gleich drei Sim-Racing-Großereignissen verlief für BMW ziemlich erfolgreich. Beim „IMSA Sebring SuperSaturday“-Rennen feierten Ex-DTM-Pilot Bruno Spengler, Nick Catsburg  und Jesse Krohn im virtuellen MOTUL BMW M8 GTE einen Dreifachsieg.

Bei der zweiten Auflage des „THE RACE All-Stars Esports Battle“ auf der virtuellen Grand-Prix-Strecke in Indianapolis kamen DTM-Pilot Philipp Eng und Formel-E-Pilot Maximilian Günther dank starker Leistungen ins „Grand Final“. Im Rahmen des digitalen Saisonauftakts der Nürburgring Langstrecken-Serie gingen Ex-DTM-Pilot Martin Tomczyk, Jens Klingmann, Dan Harper und Neil Verhagen mit dem BMW Z4 GT3 im speziellen „#STAYHOME“-Design an den Start.

Bei der zweiten Auflage des „THE RACE All-Stars Esports Battle“, das auf der Plattform rFactor2 abgehalten wurde, konnten sich DTM-Pilot Philipp Eng und Formel-E-Pilot Maximilian Günther mit starken Leistungen in Szene setzen. In einem der beiden Qualifikationsrennen für Profi-Rennfahrer belegten sie die Plätze drei und fünf – und qualifizierten sich damit direkt für das „Grand Final“ der besten Profi-Rennfahrer und Sim-Racer. In diesem Finale fuhr Günther auf den zehnten Platz. Eng lag lange ebenfalls auf Top-10-Kurs, fiel dann aber durch eine Strafe noch auf die 13. Position zurück.

„Das Rennen hat sehr viel Spaß gemacht“, fasste der Salzburger Eng zusammen. „Ich hatte im Finalrennen einen guten Speed, bin dann aber leider aufgrund einer Strafe noch aus den Top-10 herausgefallen. Die Abwechslung, die wir haben, indem wir auch bei uns zu Hause Rennen fahren können, ist extrem wertvoll“, betont der Österreicher, der schon seit Jahren auf Sim-Racing schwört.

Die Freude und Lust am Sim-Racing veranlasste Eng einen Tag später beim Formel 1 Bahrain Virtual Grand Prix teilzunehmen. Auch dort zeigte der Österreicher sein Können und wurde Dritter. Der chinesiche Formel-2-Piloten Guanyu Zhou gewann das erste virtuelle Formel-1-Rennen in Bahrain, bei dem nur zwei aktuelle Formel-1-Piloten teilnahmen.

Max_Guenther ©BMW

Formel-E-Pilot Maximilian Günther nahm bereits zum zweiten Mal am Event  „THE RACE All-Stars Esports Battle“ teil. „Das war ein sehr guter Abend für mich“, sagte Günther nach seinem zehnten Platz. „Ich bin mit meiner Leistung und den Platzierungen in einem derart hochkarätigen Feld sehr zufrieden. Ich bin nach wie vor ein Anfänger in Sachen Sim-Racing. Aber die Rennen machen Lust auf mehr. Sie sind in diesen Tagen die perfekte Möglichkeit, im Rennmodus zu bleiben“, so der junge Deutsche.

Das erste Rennen des „Super Sim Samstag” war der virtuelle Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie. Beim 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife standen sieben BMW Z4 GT3 im mehr als 50 Fahrzeuge starken Starterfeld. Mit dabei waren die Ex-DTM-BMW-Pilot Martin Tomczyk und Jens Klingmann sowie die Mitglieder des BMW Junior Teams, Dan Harper und Neil Verhagen. Sie alle bestritten ihr erstes großes Sim-Rennen in einem GT3-Fahrzeug und konnten sich gegen die starke Konkurrenz der Sim-Racer behaupten. Tomczyk und Klingmann kamen auf Platz zwölf ins Ziel, Harper und Verhagen auf Position 17. Beide BMW Z4 GT3 waren mit einem speziellen Design unterwegs, auf dem plakativ der Hashtag #STAYHOME zu lesen war.

„Großartig, wieder Rennen zu fahren“, so Tomczyk. „Auch, wenn es ein virtuelles Event war, ist mein Rennfahrer-Herz wirklich aufgegangen. Das Level des Wettbewerbs ist unglaublich hoch, und das Racing ist erstaunlich nah an der Realität dran. Dafür, dass es unser erstes gemeinsames Rennen war, ist es mit Jens Klingmann und mir gut gelaufen. Wir hatten ein paar kleinere Anlaufschwierigkeiten – unter anderem mit der Benzinmenge, was uns am Ende ein Top-10-Ergebnis gekostet hat. Aber alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht“, sagte der Rosenheimer.

Bruno_Spengler ©BMW

Am Besten lief es für BMW beim „IMSA Sebring SuperSaturday“. Beim 90-minütigen Rennen auf der Sim-Racing-Plattform iRacing sicherte sich der ehemalige DTM-Champion Bruno Spengler den Sieg vor seinen BMW-Kollegen Nick Catsburg und Jesse Krohn.

Die drei GT-Sportwagen trugen den Hashtag #STAYHOME. Insgesamt standen 20 BMW M8 GTE in der Startaufstellung. „Ich hatte tatsächlich Gänsehaut, als ich über die Ziellinie gefahren bin“, sagte Spengler nach seinem Sieg. „Ich freue mich riesig über den Sieg, denn das Rennen war wirklich hart. Nicky war sehr schnell und hat mich die ganze Zeit unter Druck gesetzt. Generell muss ich sagen, dass Sim-Racing wirklich sehr fordernd ist. Ich habe vor den Sim-Profis höchsten Respekt. Vielen Dank an die IMSA, dass sie in solch schwierigen Zeiten so ein tolles Event organisiert hat“, so der ehemalige DTM-Champion von 2012.

 

 

 

 

 

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