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DTM: Jenson Button – Coup in die DTM gescheitert

Jenson Button Honda ©EHirsch

Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button stand offenbar vor einem möglichen Wechsel in die DTM. ITR-Boss Gerhard Berger versuchte den Briten zu überzeugen, nach seinem Gaststart der japanischen Super GT beim DTM-Finale in Hockenheim in die DTM zu locken.

„Er hat gesagt, er würde gerne DTM fahren“, berichtet ‚motorsport.com‘. Doch der Deal scheiterte, wie Berger feststellte. „Ich hatte in den darauffolgenden Gesprächen eher das Gefühl, er würde gerne weiter in L.A. leben“, so der DTM-Boss.

Es wäre höchstwahrscheinlich der große Coup der DTM gewesen, den allseits beliebten Button in die DTM zu lotsen. Bei seinem Gaststart Anfang Oktober letzten Jahres in Hockenheim stahl der Formel-1-Weltemister von 2009 den DTM-Stars die Show. Mit seinem Charme begeisterte Button die deutschen Racing-Fans, auch bei den DTM-Piloten kam der Brite bestens an.

Pressekonferenz mit Wittmann,Rast und Rockenfeller und Button in Hockenheim 2019 R1 ©EHirsch

Button bestritt in seiner Karriere 306 Formel-1-Grand-Prix und stand 15 mal ganz oben auf dem Siegespodest. Nach seinem Abschied in der Königsklasse im Jahr 2017 wechselte Button nach Japan. Dort fuhr Button für Honda die japanischen Super GT und gewann 2018 die Meisterschaft. 2019 war dann Schluss im ‚Land der aufgehenden Sonne‘, Button war zu einer Vertragsverlängerung mit dem Honda-Team Kunimitsu nicht mehr gewillt. Der Brite, der inwischen mit Kind und Kegel in Los Angeles lebt, war offenbar ob des vielen Reisens müde.

Der mittlerweile 40-Jährige Button hat dazu eine Familie gegründet, Sohn Hendrix steht an erster Stelle. „Die DTM ist hart und absolutes Topniveau. Um erfolgreich zu sein, musst du in Europa wohnen und jeden Tag mit dem Team in Kontakt stehen. Ich weiß nicht, ob er dazu bereit ist“, so Berger. Der Tiroler hätter Button sehr gerne in der DTM fahren sehen. „Als Typen hätte ich ihn irrsinnig gerne in der DTM gesehen“, bedauert Berger.

„Ich mag ihn und halte viel von ihm, aber ich glaube, er befindet sich jetzt in einem Lebensabschnitt, in dem man andere Interessen entwickelt“, so der Österreicher, der selbst Vater von fünf Kinder ist.

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