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Formel E: Günther, Jani & Felix da Costa halten sich mit Sim-Racing fit

Max Guenther Sim-Racing ©BMW

Die Sportwelt steht wegen der Corona-Pandemie momentan still. Die Formel E hat daher eine zweimonatige Rennpause eingelegt. Wann es tatsächlich wieder mit Rennen weitergeht, weiß im Moment niemand.

Doch Not macht erfinderisch. Das dachten sich einige Formel E-Piloten wie Maximilian Günther (BMW), Neel Jani (Porsche) und Formel-E-Tabellenführer Antonio Felix da Costa (DS Techeetah) und nahmen am Sonntag beim kurzfristig organisierten Sim-Racing-Events „The Race All-Star Esports Battle“ teil.

„Auch wenn das Event so kurzfristig zustande gekommen ist, war es super organisiert und hat unglaublich viel Spaß gemacht“, sagte Günther nach dem Kräftemessen mit einigen der besten Profi-Rennfahrer und weltbesten Sim-Racer.

„Vielen Dank dafür an ‚The Race’ und rFactor 2. In der aktuellen Situation, in der weltweit keine echten Rennveranstaltungen stattfinden können, ist das Sim-Racing eine fantastische Gelegenheit für uns alle, trotzdem weiter Rennen zu fahren. Es ist toll, auf diese Weise gegen Fahrer anzutreten, die ich sonst nicht auf der Rennstrecke treffe, und mich gleichzeitig mit den unglaublich schnellen Sim-Racern zu messen, vor deren Leistung ich wirklich größten Respekt habe.

Ich denke, wir alle haben den Fans eine super Show geboten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in nächster Zeit an weiteren solcher Events teilzunehmen“, zeigte sich der Deutsche sehr angetan ob des Ausflugs in die Sim-Racingwelt.

Kein Wunder, Formel-1-Superstar Max Verstappen (Red Bull) und Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya, der als Verstärkung Sohn Sebastian Montoya mitbrachte, Ex-Mahindra-Pilot Felix Rosenqvist, Indy500-Sieger Simon Pagenaud, Ex-DTM-Pilot Daniel Juncadella und DTM-Rookie Ed Jones waren weitere hochkarätige Teilnehmer des vom britischen Online-Motorsport-Magazin „The Race“ organisierten Sim-Rennens.

Am Ende setzten sich die Sim-Racer gegen die Profi-Rennfahrer durch. Der Slowene Jernej Simoncic holte sich den Sieg und damit ein Preisgeld von 4.000 US-Dollar. Bester Profi-Rennfahrer wurde übrigens Felix Rosenqvist, der auf Platz 7 landete.

Guenther Sim Racing ©BMW

Schauplatz für die drei Qualifikationsrennen sowie den entscheidenden Finallauf auf der Plattform rFactor2 war der Nürburgring Grand-Prix-Kurs. Im ersten Quali-Rennen, das ausschließlich den Profi-Rennfahrern vorbehalten war, fuhr Günther auf einen starken zweiten Platz. Schneller war lediglich Verstappen. Im Hauptrennen lag der Kemptener in den Top Ten, schied aber kurz vor Schluss aus und kam letztendlich auf Platz 22.

Sichtbaren Spass hatte auch Porsche-Pilot Neel Jani, der im Quali-Rennen die drittbeste Zeit hinlegte. Im Hauptrennen kam der Schweizer auf Platz 19.

Formel-E-Tabellenführer Felix da Costa machte die Abwechslung in die Sim-Racingwelt offenbar mächtig Laune. Im Qualy kam der Portugiese nach einigen Zwischenfällen auf Platz 6 und landete im Hauptrennen auf Platz 13. Der DS-Techeetah-Pilot war damit nur unwesentlich langsamer als Verstappen, der Elfter wurde. Es ist davon auszugehen,dass in den kommenden Wochen weitere Sim-Racing-Events stattfinden.

Wer das Nürburgring-Event mit Günther & Co nochmals verfolgen will, kann es sich im Youtube-Kanal von ‚The race‘ ansehen.

Die eSport-Szene befindet sich immer mehr im Aufwind. Die Zwangspause in der realen Motorsportwelt könnte der Sim-Racing-Szene endgültig zum Durchbruch verhelfen. Spaß macht es den Piloten allemal.

 

 

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