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Formel E: Porsche- mit Selbstvertrauen zum Marrakesch E-Prix, erste Punkte für Neel Jani?

Andre Lotterer Porsche ©Porsche

Der deutsche Neueinsteiger Porsche reist mit viel Selbstvertrauen zum anstehenden Marrakesch E-Prix am kommenden Samstag. Nach dem für Porsche ereignisreichen Mexiko City E-Prix mit Höhen und Tiefen hofft der schwäbische Sportwagenhersteller auf reichlich Punkte.

 

In Mexico blieben die Schwaben im Rennen punktelos, doch dank der ersten Pole Position für Porsche durch Andre Lotterer macht sich Optimismus im Porsche-Lager breit.

„Es ist schön, dass wir in unseren ersten vier Formel-E-Rennen bereits einen Podestplatz und eine Pole Position einfahren konnten“, resümiert Lotterer sein bisheriges Saisonabschneiden. „Die Resultate beweisen, dass der Porsche 99X Electric ein konkurrenzfähiges Auto ist.

Andre Lotterer (DEU), Tag Heuer Porsche ©courtesy by FormulaE

Wir lernen weiterhin dazu und sind positiv gestimmt, diese Performance beim Marrakesh E-Prix bestätigen zu können“, ergänzt der 38.jährige gebürtige Duisburger, der das Husarenstück von Mexico-Stadt wiederholen möchte.

Das Qualifyingergebnis von Lotterer mit der einhergehenden ersten Pole-Position löste bei Porsche viel Euphorie aus. „Wir können mit dem zweiten Platz und der Pole Position in unserer noch jungen Debütsaison sehr zufrieden sein“, sagt Einsatzleiter Amiel Lindesay.

„Nach dem Start aus der ersten Reihe in Mexiko-Stadt waren die Erwartungen hoch. Wir hatten uns den Sieg als Ziel gesetzt. Es ist sehr schade, dass André sein Rennen wegen Beschädigungen am Auto frühzeitig beenden musste“, trauert der Franzose der vergebenen Chance auf den Premierensieg noch ein wenig nach.

„Dennoch haben wir erneut die gute Performance des Porsche 99X Electric unter Beweis gestellt, was Team und Fahrern für den Marrakesh E-Prix Selbstvertrauen gibt“, so Lindesay.

Streckenlayout:

Der 2,971 km lange „Circuit International Automobile Moulay El Hassan“ verläuft durch die Straßen von Marrakesch und führt entlang der alten Stadtmauer.

Mit langsamen und schnellen Abschnitten bietet die Strecke einen Mix aus unterschiedlichen Kurvenvariationen. Der Kurs gilt als teilweise permanente Rennstrecke und weist daher deutlich weniger Bodenwellen auf als typische Formel-E-Stadtkurse.

„Die Leistungsdichte dürfte aufgrund des Strecken-Layouts recht hoch sein, deshalb ist es besonders wichtig, dass im Qualifying alles zusammenpasst“, hofft Lotterer erneut auf positives Abschneiden im Qualifying.

Den Schlüssel zum Erfolg in Afrika sieht der Deutsche neben dem Set-Up im Energiemanagement. „Die Strecke ist sehr speziell, da wir sehr nah an die alten Stadtmauern heranfahren“, so Lotterer. „Der Kurs hat es in sich. Es ist von allem etwas dabei – sowohl langsame als auch schnelle Kurven. Ich mag das Layout.

Die richtige Fahrzeugeinstellung sowie ein gutes Energiemanagement sind die Schlüsselfaktoren. Es wird kein einfaches Rennen, da diese Strecke viele Überholmöglichkeiten bietet und wir daher noch effizienter mit der zur Verfügung stehenden Energiemenge umgehen müssen“, fügt der Routinier hinzu.

Neel Jani:

Lotterers Teamkollege Neel Jani wartet noch auf sein persönliches Erfolgserlebnis im Porsche-Cockpit. Der Schweizer hofft daher auf die ersten Punkte in der Elektro-Rennserie. „Die vergangenen drei Rennen waren für uns als Team eher schwierig“, sagt Jani.

Neel Jani Porsche©Porsche

„Insbesondere in Santiago de Chile und Mexiko-Stadt hatten wir gute Chancen auf Punkte, konnten diese aber nicht nutzen. Ich hoffe, dass für uns in Marokko nun ein Rennwochenende kommt, an dem alles rund läuft und wir ohne Zwischenfälle und Strafen mit Punkten ins Ziel kommen werden“, so Jani.

„Die Strecke bietet einen Mix aus fließenden Passagen mit langgezogenen Kurven und eckigen Abschnitten“, beschreibt der 36-jährige Schweizer das Streckenlayout. „Es ist zum Teil eine permanente Rennstrecke, die vermutlich mehr Grip als andere typische Formel-E-Kurse hat, ähnlich wie das bereits in Mexiko der Fall war. Auch der Energieverbrauch ist dort recht hoch, sodass man effizient fahren und sich eine passende Rennstrategie zurechtlegen muss“, betont Jani.

Rookie-Test:

Die beiden Porsche-Werksfahrer Frederic Makowiecki  und Thomas Preining  werden einen Tag nach dem fünften Rennen der Saison, am 1. März 2020, den offiziellen Rookie-Test für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bestreiten. Der Österreicher Preining fungiert als Test-und Entwicklungsfahrer im Formel-E-Team von Porsche.

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