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Formel E: Mahindra- Zuverlässigkeitsprobleme behoben, gelingt Wehrlein der Premierensieg ?

Mahindra-Sieg 2019 Marrakesh E-prix ©courtesy by FormulaE, Photo by Joe Portlock / LAT Images)

Der Marrakesch E-Prix am kommenden Samstag steht für den indischen Rennstall Mahindra unter guten Vorzeichen.

Im Vorjahr gewann Jerome d’Ambrosio als Mahindra-Neuzugang den E-Prix in Marokko- ein perfekter Einstand für den belgischen Routiner bei Mahindra.

„Marrakesch war in der Vergangenheit eine gute Strecke für mich, und ich habe dort im vergangenen Jahr erst in meinem zweiten Rennen für das Team gewonnen, daher freue ich mich sehr darauf, dorthin zurückzukehren und zu sehen, was wir tun können“, freut sich d’Ambrosio auf die Rückkehr zum Circuit International Automobile Moulay El Hassan.

„Marrakesch ist eine gute Strecke. Sie hat viele kombinierte Eigenschaften, was bedeutet, dass sie nicht immer leicht zu fahren ist, aber sie hat mir in der Vergangenheit gut gefallen. Unser Ziel ist ein gutes Qualifying, um wieder vorne im Spitzenfeld mizumischen“, sagt der 34-jährige Belgier.

Jerome d'Ambrosio,2019 Marrakesh E-prix©courtesy by FormulaE,Photo by Sam Bagnall / LAT Images)

Und Mahindra hat die Zuverlässigkeitsprobleme, die der indische Rennstall in den ersten drei Saisonrennen an den Tag legte, offenbar überwunden. Sand im Getriebe, im wahrsten Sinnes des Wortes, verhinderten für d’Ambrosio und Teamkollege Pascal Wehrlein bisher einen Podiumsplatz. Daher wurden zuletzt in Mexico je zweimal das Getriebe des Mahindra M6 Electro an beiden Einsatzautos getauscht – mit zunächst fatalen Folgen.

Der Getriebewechsel zog zwar eine saftige Bestrafung für die beiden Mahindra-Fahrer nach sich – je 40 Strafplätze in der Startaufstellung-, doch sowohl der belgische Routinier d’Ambrosio als auch sein deutscher Teamkollege Wehrlein zeigten mit dem getauschten Getriebe eine furiose Aufholjagd von der letzten Startreihe. Wehrlein überquerte die Ziellinie beim Schwenken der Zielflagge  auf Platz 9, d’Ambrosio erreichte Platz 10.

„Man weiß zwar nie, wie ein Rennen abläuft, aber ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Zuverlässigkeitsprobleme überwunden haben. In Mexiko hatten wir ein gutes Renntempo“, zeigt sich Wehrlein vor der Reise nach Afrika zuversichtlich.

Ins gleiche Horn bläst Teamkollege d’Ambrosio. „Das Tempo in Mexiko war wirklich ermutigend und wir werden versuchen, diesen Schwung mitzunehmen“, hofft der Belgier auf eine Wiederholung seines Vorjahressieges.

Pascal Wehrlein:

Während der Belgier seinen Premierensieg für Mahindra bereits hinter sich hat, wartet Wehrlein sehnsüchtig auf seinen ersten Sieg in der Elektro-Rennserie.

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©courtesy by FormulaE

„Das letzte Mal in Santiago und Mexiko war ich in der Super Pole und in Saison 5 bei meinem allerersten Formel-E-Rennen in Marokko hatte ich ein sehr gutes Qualifying, so dass ich denke, dass wir ein starkes Renn-Wochenende haben können“, so Wehrlein. „Keine Probleme, ein sauberes Wochenende und ein gutes Ergebnis, das ist das Ziel“, fasst der Deutsche seine persönliche Zielsetzung zusammen.

„Marrakesch ist nicht der typische Stadtkurs in der Formel E, aber die Mauern sind immer noch ziemlich eng und es gibt einige schwierige Kurven“, weiß der Deutsche. „Ich passe meinen Fahrstil bei jedem Rennen an und konzentriere mich darauf, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, ergänzt der 25-jährige gebürtige Sigmaringer.

Der Deutsche befindet sich aktuell in sehr guter Form, obwohl es bisher noch zu keiner Top 3-Platzierung gereicht hat. Im Qualifying setzte Wehrlein mit zuletzt zwei Super Poles in Folge ein dickes Ausrufezeichen. Klappt es diesmal für Wehrlein auch beim Rennen in Marrakesch?

Dilbagh Gill, CEO and Team Principal, Mahindra Racing ©courtesy by FormulaE

Teamchef Dilbagh Gill zeigt sich jedenfalls optimistisch vor dem einzigen Auftritt der Formel E auf dem afrikanischen Kontinent. „Die Schwierigkeiten, die Mahindra Racing zu Beginn der Saison hatte, haben uns nur noch hungriger auf Erfolg gemacht“, so Gill. „Der E-Prix von Marrakesch wird ein Neuanfang für das Team sein. Wir wissen, dass wir ein schnelles Auto haben und wir konnten die Probleme, die wir hatten, beheben. Also werden wir am Samstag in Marrakesch zeigen, was wir können“, wünscht sich der Inder erneut einen Sieg. „Wir sind aufgeregt und optimistisch für die kommenden Saisonrennen“ ergänzt Gill.

Übrigens setzt Mahindra beim Rookie-Test, der einen Tag nach dem E-Prix stattfindet, Pipo Derani und Mahindras Reserve- und Simulatorfahrer Sam Dejonghe ein. „Dieses Wochenende ist für uns nach dem Rennen und dem Rookie-Test ein wichtiges Wochenende“, betont der Mahindra-Boss. Vielleicht wieder mit einem Sieg in der Tasche?…

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