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Formel E: Pascal Wehrlein nach Mexico City: ‚Potenzial für Podiumsplatz war vorhanden‘

Pascal Wehrlein,FIA Formula E Mexico City E-Prix ©Mahindra,Jamie Sheldrick

Wahnsinns-Leistung von Mahindra beim Mexico City E-Prix. Obwohl Pascal Wehrlein und Jerome d’Ambrosio von den letzten beiden Startplätzen ins Rennen gingen, fuhren beide Mahindra-Piloten in die Top Ten.

Wehrlein erreichte Platz 9, Teamkollege d’Ambrosio wurde Zehnter. Insgesamt machte das Duo des indischen Rennstalls 28 Positionen wett.

„Wir sind leider mit einer großen Strafe in dieses Wochenende gegangen“, sagte Wehrlein. Mahindra wurde schon am Freitag beim Shakedown mit einer saftigen Strafe von der Rennleitung belegt. Da an beiden Autos inklusive der Ersatzautos das Getriebe aus Zuverlässigkeitsgründen getauscht wurde – 2 mehr als erlaubt -, gab es für Wehrlein und d’Ambrosio eine Start-Rückversetzung um 40 Startplätze !!!

Der Mexico-Fluch ging also in die nächste Runden. Doch damit nicht genug. Um die Strafen komplett abzugelten, bekam Wehrlein eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, Teamkollege d’Ambrosio mußte mit einer 10 Sekunden Stop-and-Go-Strafe vorliebnehmen. Damit war der Renntag für das Duo praktisch gelaufen. Oder doch nicht?

Im Qualifying schaffte Wehrlein den Einzug in die Super Pole mit der viertschnellsten Zeit, wo der Deutsche Platz 3 erreichte. Damit schaffte die indische Mannschaft als einziges Team bisher in allen vier Qualifyings der Saison die Super Pole. „Das Qualifying war gut und das Auto fühlte sich gut an“, so Wehrlein. „Da ich nach der Super Pole als Drittbester ins Ziel kam, denke ich, dass das Potenzial für einen Podiumsplatz heute vorhanden war. Aber mit der Strafe mussten wir von hinten starten. Das Rennen war recht interessant und wir konnten ein paar Punkte holen. Ich glaube, das war alles, was wir heute tun konnten. Ich freue mich jetzt wirklich auf Marrakesch“, resümierte der Deutsche.

Im Rennen fuhr das Mahindra-Duo gleich in Runde 1 an die Box, um ihre jeweiligen Strafen zu verbüßen – ein geschickter Strategie-Schachzug der indischen Mannschaft. Eine Runde später verunfallte Dragon-Pilot Nico Müller derart, dass das Safety-Car auf die Strecke ausrücken musste, um Müllers Auto sicher zu bergen. Das spielte Mahindra natürlich in die Karten. Nach dem Re-Start in Runde 4 begannen Wehrlein und d’Ambrosio, der im Qualyfing Platz 14 erzielt hatte, ihre furiose Aufholjagd.

D'Ambroisio,Mahindra ©Mahindra,Shivraj Gohil

Mit einem klugen Rennen und optimalen Energiemanagement machten beide Mahindra-Fahrer Platz um Platz gut und kamen letztlich auf die Plätze 9 und 10. „In einem für uns sehr schwierigen Wochenende, das mit der Bestrafung begann, lief es eigentlich ganz gut“, sagte der d’Ambrosio. „Es ist erstaunlich, dass wir einige Punkte holen und als Team zurückschlagen konnten und ein wirklich gutes Rennen ablieferten. Das Auto fühlte sich gut an und jetzt, wo alle Probleme hinter uns liegen, habe ich das Gefühl, dass Marrakesch der Start der Saison sein wird. Darauf freue ich mich sehr“, ergänzte der belgische Routinier.

Kein Wunder, denn d’Ambrosio gewann das Marrakesch-Rennen in der letzten Saison- sein bisher einziger Sieg für den Mahindra-Rennstall.

Trotz der Vorkommnisse um die Getriebe-Bestrafung zeigte sich Teamchef Dillbagh Gil erleichtert ob der errungenen Punkte. „Wir wussten, dass der heutige Tag aufgrund der Strafen eine harte Nuß für uns sein würde. Wir wussten, dass wir alles aus uns rausholen mussten, nicht aufzugeben und uns so gut wie möglich erholen mussten. Das Tempo war sehr zufriedenstellen und es war schön, wieder die Super Pole zu erreichen – das einzige Team, das dies in der sechsten Saison bei jedem Rennen geschafft hat.

Wir haben gezeigt, dass wir schnell sind und wir sind ermutigt, dass wir das ganze Wochenende über eine zuverlässige Leistung von beiden Autos hatten. Es tat gut, nach den Strafen für beide Autos in den Punkten zu landen. Als nächstes Rennen steuern wir möglicherweise unseren Lieblings-E-Prix an. Marrakesch, den wir in den letzten beiden Saisons gewonnen haben und an den wir viele schöne Erinnerungen haben. Wir sind fest entschlossen, die Schwierigkeiten, die wir zu Beginn der aktuellen Saison hatten, zu überwinden und wieder in die Erfolgsspur zu kommen“, ergänzte der indische Teamchef.

 

 

 

 

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