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Formel E: BMW – Max Günther verpasst Top Ten, Alexander Sims nach Aufholjagd Fünfter in Mexico

Sims und Günther, BMW ©BMWFormel E: BMW – Max Günther verpasst Top Ten, Alexander Sims nach Aufholjagd Fünfter in Mexico

Das Team BMW i Andretti Motorsport spielte beim Mexico City E-Prix keine entscheidende Rolle im Kampf um den Sieg. Maximilian Günther, der in Chile seinen Premierensieg feierte, kam über Platz elf nicht hinaus, Teamkollege Alexander Sims holte dank einer furiosen Aufholjagd Platz 5.

„Das war nicht unser Tag“, sagte Günther enttäuscht. „Wir müssen uns erst einmal genau anschauen, was los war“, so der junge Allgäuer.

Im Qualifying lief es für beide BMW-Piloten nicht nach Wunsch. Günther kam auf Platz 18, Sims lag zwei Positionen dahinter auf Platz 20. Beide Piloten rückten zwei Plätze in der Startaufstellung nach vorne, da die beiden Mahindra-Piloten Jerome d’Ambrosio und Pascal Wehrlein wegen Getriebewechsel von ganz hinten antreten mussten. Dennoch keine optimalen Voraussetzungen der BMW-Fahrer für einen Spitzenplatz beim vierten Saisonrennen.

„Im Qualifying hatten wir aus irgendeinem Grund einfach nicht den nötigen Speed. Das ist im Rennen bei mir – im Gegensatz zu Alexander, der wirklich eine tolle Aufholjagd gezeigt hat – nicht besser geworden. Im Moment kann ich nur spekulieren, woran das gelegen hat, aber das macht keinen Sinn. Wir werden alles im Detail analysieren und sehen, was wir besser machen können“, resümierte der 22-Jährige Kemptener nach dem Rennen.

Nach seinem Premierensieg in Santiago mussten Günther und auch Sims in Mexico-Stadt in der ersten von vier Qualifying-Gruppen auf Zeitenjagd gehen, fanden aber nicht das perfekte Set-up. Die Streckenverhältnisse wurden im Laufe der Trainingseinheit besser. Virgin-Pilot Sam Bird war aus Gruppe 1 der einzige Fahrer, der es in die Super Pole schaffte.

BMW mit Günther und Sims in Mexico @BMW

In einem turbulenten Rennen hatte Günther mehr Probleme als Teamkollege Sims, sich in den Zweikämpfen im Mittelfeld zu behaupten. Der Kemptener konnte zwar einige Positionen gut machen, kam aber nicht entscheidend nach vorne. Letzlich reichte es für Günther nur für Platz elf, der Deutsche verpasste knapp einen Punkt. In der Fahrerwertung rutsche Günther auf Platz 8 ab mit 25 Punkten.

Etwas besser erging es Sims. Der Brite fuhr von Beginn an ein cleveres Rennen, teilte sich seine Energiereserven sehr gut ein und arbeitete sich kontinuierlich nach vorn. Platz 5 sowie die schnellste Rennrunde waren der verdiente Lohn für ein sowohl fahrerisch als auch strategisch fehlerfreies Rennen.

„Nach diesem Qualifying hatten wir im Rennen eine große Herausforderung vor uns“, so Sims. „Aber wir konnten vor allem im ersten Rennabschnitt im Vergleich zu unseren Konkurrenten viel Energie sparen und die dann später für die Aufholjagd nutzen. Ich hatte im Rennen wirklich ein sehr starkes Auto. Insgesamt ist es großartig, einen Renntag, der zunächst nach einer Enttäuschung ausgesehen hat, noch mit einem so guten Ergebnis zu beenden“, freute sich der 31-jährige Brite , der 13 Plätze gutmachte und wichtige elf Punkte einstrich.

Sims liegt weiterhin auf Platz 2 in der Meisterschaft, nur einen Punkt hinter dem neuen Führenden Mitch Evans (Jaguar), der das Rennen gewann. In der Teamwertung konnte BMW i Andretti Motorsport ihre Führung auf nunmehr 71 Punkten ausbauen.

BMW Group Motorsport-Direktor Jens Marquardt:

„Herzlichen Glückwunsch an Alexander Sims und das gesamte BMW i Andretti Motorsport Team zu dieser fantastischen Aufholjagd von Startplatz 18 auf Position fünf“, gratulierte Marquardt . „Nach der Enttäuschung im Qualifying haben wir die richtigen Schlüsse für das Rennen gezogen, sind behutsam mit der Energie des BMW i Antriebsstrangs umgegangen und haben uns im Gegensatz zu einigen Konkurrenten keine Fehler geleistet.

Leider lief es für Maximilian Günther diesmal nicht nach Plan, er hat sich in Zweikämpfen im Mittelfeld aufgerieben. Die Tatsache, dass Alexander die schnellste Rennrunde gefahren ist, zeigt, welcher Speed im BMW iFE.20 steckt. Wir führen weiterhin die Teamwertung an, und Alexander ist Zweiter in der Fahrerwertung. All das lässt uns mit einem guten Gefühl aus Mexico City abreisen. Vielen Dank an die mexikanischen Fans und Veranstalter für diese unglaubliche Stimmung im Stadion. Da bekommt man schon beim Zuschauen Gänsehaut“, ergänzte der 52-jährige BMW-Boss.

Teamchef Roger Griffiths:

„Nach dem schwachen Qualifying-Ergebnis können wir mit dem fünften Platz für Alexander Sims mehr als zufrieden sein“, so Roger Griffiths. „Seine Leistung im Rennen von so weit hinten war außergewöhnlich. Dank ihm haben wir die Führung in der Teamwertung ausgebaut und sind in der Fahrerwertung ganz dicht an der Spitze dran. Das ist ein sehr positives Fazit für dieses Wochenende. Leider lief es für Maximilian Günther den ganzen Tag nicht optimal. Für ihn gilt es, das Wochenende schnell abzuhaken und nach vorn zu schauen“, fasste der Brite die Ereignisse vom Wochenende zusammen.

 

 

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