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DTM: BMW -intensives Testprogramm in Vallelunga erfolgreich beendet

Timo Glock _1_Test_Vallelunga©BMW

Die Vorbereitungen auf die neue DTM-Saison 2020 laufen auf Hochtouren. BMW und Audi testeten diese Woche bei einem Drei-Tages-Test im italienischen Vallelunga. Als Fahrer saßen bei BMW Philipp Eng und Timo Glock im Cockpit des BMW M4 DTM.

Mit vor Ort in Italien waren auch die beiden BMW-Neuzugänge Lucas Auer und Jonathan Aberdein als Zaungäste. Die beiden nutzten die Testtage, um das Team und die Abläufe bei BMW M Motorsport besser kennenzulernen.

Überwiegend sonniges Wetter sorgte dafür, dass auf der Rennstrecke nördlich von Rom über die drei Tage fast konstant gute Bedingungen herrschten. So konnte BMW alle geplanten Testpunkte mit dem überarbeiteten BMW M4 DTM abarbeiten. In Short- und Longruns wurden verschiedene technische Ideen für die kommende Saison evaluiert.

Philipp Eng_Vallelunga©BMW

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Test“, zeigte sich Eng hochzufrieden. „Es war klasse, wieviel positive Energie im ganzen Team zu spüren ist, und zu sehen, wie viel harte Arbeit über den Winter geleistet wurde.

Jeder ist motiviert bis in die Haarspitzen. Das gibt mir als Fahrer ein extrem gutes Gefühl. Wir haben auf der Strecke bestätigt, dass wir alles, was wir uns vorgenommen haben, umsetzen konnten. Das Auto ist wirklich sehr gut fahrbar. Wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, und jetzt freue ich mich auf den nächsten Test in Monza“, so der Salzburger.

Ins gleiche Horn blies Timo Glock, der zusammen mit Eng insgesamt 460 Runden oder 1.851 Testkilometer beim dreitägigen intensiven Testprogramm absolvierte. „Es war sehr schön, nach der langen Pause wieder im Auto zu sitzen“, sagte Glock und ergänzte: „Als ich am ersten Tag morgens ins Fahrerlager gekommen bin, wurde mir bewusst, dass es, wenn ich die Kartjahre abziehe, meine 20. Saison im Rennsport ist.

Timo Glock_1_Vallelunga©BMW

Und immer noch habe ich ein Kribbeln im Bauch, wenn ich ins Fahrerlager laufe und freue mich darauf, mich in ein Rennauto zu setzen. Und so hatte ich in den ersten Runden hier ein großes Lachen im Gesicht, ich habe es wirklich genossen. Das Auto hat sich gut angefühlt, und wir konnten viele Punkte auf unserer Liste abarbeiten. Es war ein positiver Test, und jetzt müssen wir sehen, dass wir in Monza den Rest aussortieren und uns weiter gut auf die Saison vorbereiten.“

Der nächste DTM-Test steht vom 16. bis 18. März in Monza auf dem Programm. Bei diesem offiziellen ITR-Test sind alle sechs BMW DTM-Fahrer im Einsatz, dazu kommt noch Robert Kubica im Kundenteam von ART Grand Prix.

Die beiden Zaungäste Auer und Aberdein hätten in Vallelunga am liebsten selbst ins Steuer des BMW M4 DTM gegriffen. „„Es war ein sehr interessanter Test für mich“, sagte der Österreicher. „Ich habe gesehen, wie die Abläufe bei BMW sind, das ganze Team kennengelernt, und natürlich habe ich auch beobachtet, was Philipp und Timo auf der Rennstrecke gemacht haben. Jetzt ist die Vorfreude groß auf Monza, wo ich dann selbst im BMW M4 DTM sitzen werde“, fiebert Auer seiner Premiere im BMW-Auto entgegen.

Jonathan Aberdein_1_Vallelunga ©BMW

„Es war großartig, in Vallelunga bei der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2020 dabei zu sein“, sagte Aberdein, der ganz interessiert seinen beiden Markenkollegen über die Schulter zusah. „Meine Rolle bei diesem Test war zu beobachten, das Team kennenzulernen und zu lernen, wie alles abläuft. Dies alles zu sehen, hat mir sehr geholfen. Nun kann ich es kaum erwarten, beim nächsten Test in Monza selbst hinter das Steuer des BMW M4 DTM zu steigen“, so der Südafrikaner.

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