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Formel E: Maximilian Günther – Premiere für den BMW-Sieger in Mexico

BMW_Max Günther ©BMW

Premiere für Maximilian Günther. Der BMW-Pilot fährt zum ersten Mal den Mexico-City E-Prix und fiebert schon sehr seinem Debüt auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez entgegen.

„Ich freue mich sehr auf meinen ersten Start in Mexico City, denn im vergangenen Jahr konnte ich dort leider nicht dabei sein“, sagt Günther, der vor vier Wochen seinen Premierensieg in der Formel E beim Santiago E-Prix feierte. „Mexico City ist aus mehreren Gründen ein ganz besonderer Austragungsort“, so der Allgäuer.

In der abgelaufenen Saison wurde Günther beim US-Team Dragon Racing nach nur drei Rennen aussortiert und durch den Brasilianer Felipe Nasr beim Mexico City E-Prix ersetzt. Morgen darf Günther im wesentlich konkurrenzfähigeren BMW i.FE 20 auf der 2.606 Meter langen Strecke, die auf 2. 234 Metern Meereshöhe liegt, wieder um Spitzenplätze fahren. „Ein Traum ist wahr geworden“, konnte der Deutsche sein Glück seinem seinem Debüsieg in Chile kaum fassen.

Mexico ist eine Unbekannte für Günther, der sich auf seine neue Aufgabe schon sehr freut. „Wir befinden uns auf mehr als 2.000 Metern Höhe, was sicher Auswirkungen auf die Kühlung haben wird. Dann ist die Strecke eine der ganz wenigen im Kalender, die kein Stadtkurs sind. Das heißt, sie ist breit, hat wenige Bodenwellen und lange Geraden, auf denen mit voller Energie gefahren wird.

Absolutes Highlight ist natürlich die Fahrt durch das Baseball-Stadion mit den Tausenden von Zuschauern, die uns zujubeln werden“, freut sich der 22-Jährige, der als Gesamtvierter in der Meisterschaft diesmal im Qualifying in Gruppe 1 wie sein Teamkollege Alexander Sims antreten darf. Gewöhnlich ist es in Gruppe 1 fast unmöglich, auf Grund des noch fehlenden Grips und Schmutz auf der Strecke in die Super Pole einzuziehen. In Mexico-Stadt sieht das allerdings anders aus, durch das hohe Griplevel sollte der Nachteil für Qualifying-Gruppe 1 nicht so groß sein wie zuletzt in Santiago.

Durch das modifizierte Streckenlayout auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez, der um rund 25 Prozent respektive 513 Meter verlängert wurde, ergeben sich deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten als noch in Saison 5. Zusätzlich werden die Teams mit einem deutlich höheren Energieverbrauch rechnen müssen. Das Energie- und das Reifenmanagement werden die wesentlichen Schlüsselfaktoren für den Mexcio City E-Prix werden. Der Reifenverschleiß ist besonders hoch, vor allem der linke Hinterreifen muß höchsten Belastungen standhalten.

Sieger Alex Sims BMW ©BMW

Alexander Sims:

„Am Layout der Strecke wurden aus meiner Sicht einige sehr interessante Änderungen vorgenommen, die das Racing hoffentlich noch besser machen“, sagt Günthers Teamkollege Alexander Sims. „Vor allem die letzte Kurve ist für Formel-E-Verhältnisse extrem lang und könnte sehr großen Spaß machen. Alles in allem denke ich, dass die Verantwortlichen eine ohnehin schon coole Strecke noch einmal besser gemacht haben.

Ich erwarte, dass Energiemanagement sogar eine noch größere Rolle spielen wird als im vergangenen Jahr. Aber wir haben ein gutes Paket, ein starkes Team und sind selbstbewusst genug, um wieder Top-Resultate ins Visier zu nehmen. Allerdings sind wir auch lange genug dabei, um zu wissen, dass sich in so einer hart umkämpfen Rennserie alles auch schnell in eine andere Richtung drehen kann. Deshalb müssen wir voll konzentriert weiterarbeiten“, gibt sich der Brite fokussiert.

Roger Griffiths,BMW i Andretti Motorsport (c)BMW

Teamchef Roger Griffiths:

BMW i Andretti Motorsport reist in der Teamwertung als Tabellenführer nach Lateinamerika, für teamchef Roger Griffiths kein Grund zum Abheben. „Wir haben uns nicht auf den Erfolgen in Diriyah und Santiago ausgeruht, sondern uns weiterhin auf alle Aspekte eines Formel-E-Wochenendes fokussiert, um uns vor unseren Fans in Mexico City noch weiter zu verbessern“, so Griffiths. „Schließlich wissen wir, dass Konstanz und die Vermeidung von Fehlern in der Formel E die Schlüssel zum Erfolg sind. Der Kurs in Mexico City sollte den Stärken des BMW i Antriebsstrangs entgegenkommen. Das hat unser Podestplatz im vergangenen Jahr gezeigt.

Auch das veränderte Layout der Strecke für dieses Jahr sollte daran nichts ändern. Nachteil unseres erfolgreichen Saisonstarts ist, dass unsere beiden Fahrer in Qualifying-Gruppe 1 antreten müssen. Wir denken aber, dass das speziell in Mexico City kein so großer Nachteil ist wie auf vielen anderen Strecken. Unser Ziel lautet, mit beiden Fahrzeugen starke Ergebnisse in den Punkterängen einzufahren“, hofft der Brite in der Erfolgsspur mit seinem Team zu bleiben.

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