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Formel E: Pascal Wehrlein visiert nächste Super Pole in Mexiko an

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©courtesy by FormulaE

Mahindra-Pilot Pascal Wehrlein kommt mit viel Selbstvertrauen zum vierten Saisonrennen der Formel E nach Mexiko-Stadt. Der Deutsche erreichte zuletzt in Chile Platz 4 und beeindruckte schon im Qualifying mit dem Einzug in die Super Pole.

„Wir hatten im Qualifying bisher ein starkes Auto und wenn wir das Setup richtig einstellen können, gibt es keinen Grund, warum wir nicht die vierte und meine zweite Super Pole der Saison erreichen können“, gibt sich Wehrlein optimistisch vor dem Auftritt in in der mexikanischen Hauptstadt.

„Das Rennen beginnt eigentlich schon mit den beiden Freien Trainings am Vormittag“, sagt Wehrlein. „Dort macht man sich mit der Strecke vertraut und baut Vertrauen in die Strecke auf, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wo sich der Grip befindet. Es ist sehr schwierig, die richtige Balance für das Qualifying zu finden, weil man nicht zu viel Druck ausüben und einen Fehler machen möchte. Aber man kann es sich auch nicht zu einfach machen“, sagt der Deutsche im Hinblick die vierte Super Pole in Folge für das Mahindra-Team zu erreichen.

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©courtesy by FormulaE

Der Mexico City E-Prix weckt jedenfalls Erinnerungen bei Wehrlein wach. In der letzten Saison erzielte der Sigmaringer in seiner Rookie-Saison seine bisher einzige Pole Position in seiner noch jungen Formel-E-Karriere, führte das Rennen souverän bis kurz vor Rennende an, ehe ihn Audi-Pilot Lucas di Grassi erst zehn Meter vor der Ziellinie den sicher geglaubten Sieg wegschnappte. Die Batterie des Mahindra-Piloten machte schlapp -ärgerlich für Wehrlein, der seinen Premierensieg in der Elektrorennserie hauchdünn verpasste.

Es gibt ein modifiertes Streckenlayout  für Mexico, Teamkollege Jerome d’Ambrosio hat bei den Anpassungen mitgeholfen. Der Kurs ist um 25 Prozent verlängert worden. Nach den ersten beiden Kurven biegen Wehrlein & Co in einen völlig neuen Abschnitt ab. Das Rennen verspricht jedenfalls mehr Spannung und höheren Speed mit noch besseren Überholmanövern. Eine entscheidnde Rolle kommt daher dem Energiemanagement zu, wie der Deutsche weiß.

„Mir gefallen die Änderungen auf der Strecke sehr gut“, freut sich Wehrlein schon auf das Rennen. „Die letzte Kurve ist besonders schnell und lang, das könnte eine Herausforderung für den linken Vorderreifen sein. Ich denke, wir können weit vorne in die Punkteränge fahren. Wie wir in der Vergangenheit und bei diesem Rennen im vergangenen Jahr gesehen haben, ist das Energiemanagement entscheidend“, ergänzt der 25-jährige Mahindra-Pilot.

Jérôme d'Ambrosio (BEL), Mahindra Racing ©courtesy by FormulaE

Jerome d’Ambrosio: Mithilfe bei geänderter Streckenführung

Teamkollege d’Ambrosio möchte nach seinem Ausrutscher in Chile zurück in die Erfolgsspur. Der Belgier hatte mit seiner Expertise einen entscheidenden Anteil an den Streckenmodifikationen für den anstehenden Mexico City E-Prix. „Die Autos werden schneller und wir waren uns alle einig, dass der Stil der Formel-E-Schikanen in der vergangenen Saison zu einer Reihe von Vorfällen mit roten Flaggen beigetragen hat“, so d’Ambrosio.

„Indem wir die Schikane in Mexiko entfernen, erhöhen wir die Geradlinigkeit der Strecke, und das ist ein wirklich gutes Mittel, um das Überholen in der Meisterschaft zu fördern. Die Batterietemperatur sollte in Mexiko kein Thema sein, aber bei den Reifen wird es eine andere Geschichte sein. Diese Strecke ist ziemlich hart für die Reifen, aber wir konzentrieren uns darauf, unsere Rennvorbereitung zu maximieren, damit wir alles in die Waagschale werfen können, wenn wir auf die Strecke kommen“, fügt der belgische Routinier hinzu.

Mahindras Teamchef Dilbagh Gill zeigt sich optimistisch vor dem Auftritt in Lateinamerika. „Die Probleme, die wir in Santiago hatten, haben unsere Motivation im Vorfeld des E-Prix von Mexiko-Stadt nur noch weiter gesteigert“, so Gill. „Das Team hat in der vierwöchigen Pause zwischen den Rennen extrem hart gearbeitet, um besser zu verstehen, was diese Probleme beim letzten Rennen verursacht haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir diese behoben haben.

Mexiko ist eine der schnellsten Rennstrecken im Formel-E-Kalender und das neue Layout bringt eine neue Herausforderung mit sich“, so der Teamchef, der sich ungern ob des verpassten Sieges seines deutschen Schützlings in der letzten Saison und den Auftritten seines Teams in den anderen beiden Jahren – damals mit Felix Rosenqvist und Nick Heidfeld- erinnert. „Wir sind bereit, unsere mexikanischen Dämonen der letzten drei Jahre, die Mahindra Racing das Herz gebrochen haben, hinter uns zu lassen. Wir wünschen uns diesmal einen erfolgreichen Mexiko City E-Prix für das Team“, hofft der Inder auf ein positives Abschneiden seiner beiden Schützlinge.

 

 

 

 

 

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