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Formel E: Coronavirus erfasst den Sport: Sanya E-Prix fällt vorerst aus, Nio-Pilot Ma Qing Hua in Quarantäne

2019 Sanya E-prix ©courtesy by Formula E, Photo by Andrew Ferraro / LAT Images)

Der neuartige Coronavirus greift weltweit um sich. Die Atemwegserkrankung mit Ursprung in China erfasst nun auch den Sport. Zahlreiche sportliche Großveranstaltungen in China wurden inzwischen abgesagt oder verlegt. Die geplanten Ski-Weltcuprennen in der chinesischen Region Yanqing wurden aufgrund des Coronavirus  abgesagt und ins österreichische Saalbach-Hinterglemm verlegt. Die Formel E hat ebenfalls auf den grassierenden Coronavirus reagiert und den geplanten Sanya E-Prix am 21. März 2020 vorläufig auf Eis gelegt.

„Angesichts der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus und nach enger Abstimmung mit den zuständigen Abteilungen der Provinz Hainan und der Stadtregierung von Sanya hat die Formel E – gemeinsam mit der FIA, dem Verband des Automobil- und Motorradsports der Volksrepublik China (CAMF) und dem regionalen Partner Enova Holdings – beschlossen, nicht zum geplanten Termin am 21. März 2020 in Sanya zu fahren“, so das Statement der Formel E.

Inzwischen sind bereits 490 Tote durch den Coronavirus allein in China zu beklagen. Die Sicherheit um die Gesundheit geht für den Formel-E-Tross vor. „Angesichts der derzeit wachsenden Gesundheitsbedenken und da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus zum internationalen Notfall erklärt hat, hat die Formel E die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit und Sicherheit ihrer reisenden Mitarbeiter, Meisterschaftsteilnehmer und Zuschauer zu gewährleisten, was weiterhin von größter Bedeutung ist“, ergänzt die Elektrorennserie.

Die Verantwortlichen der Formel E haben den Sanya E-Prix noch nicht endgültig abgeschrieben. Ein Alternativtermin steht im Raum. „Wir arbeiten eng mit unserem regionalen Partner und den lokalen Behörden in der Provinz Hainan und der Stadtverwaltung von Sanya zusammen, um die Entwicklung der Situation weiterhin zu beobachten. Alle Parteien werden sich die angemessene Zeit nehmen, um die Durchführbarkeit möglicher alternativer Termine zu prüfen, sollte sich die Situation verbessern.“ Sollte der Sanya E-Prix nicht stattfinden können, wäre auch ein ‚Double-Header‘ in New York oder Berlin denkbar.

NIO-Team ergreift Massnahmen:

Nio-Pilot Ma Qinghua (CHN), NIO 333, NIO FE-005 ©courtesy by FormulaE

Bei den Formel-E-Teams hat das chinesische Team NIO 333 bereits wichtige Maßnahmen vor dem am 15. Februar 2020 stattfindenden E-Prix in Mexico-City ergriffen.

NIO-Pilot Ma Qing Hua befindet sich bereits seit 02. Februar in Mexico-City und hat sich vor Ort unter einer 14-tägigen Quarantäne gesetzt, heißt es in einer Stellungnahme des NIO-Teams. Man handele gegenüber der Meisterschaft und dem Personal der Formel E verantwortungsbewusst, fügte NIO in dem Statement hinzu. Darüberhinaus seien alle Formel-E-NIO-Mitarbeiter gesund und munter und bereiten sich derzeit auf den E-Prix in Mexiko-City vor, gibt NIO weiter bekannt.

Der Sanya E-Prix wäre das Heimrennen des NIO-Teams gewesen, daher hofft die chineschische Mannschaft weiter auf eine Austragung des Rennens in der Heimat. „Wir freuen uns darauf, dass der Sanya E-Prix wieder in den Kalender der ABB FIA Formel E-Meisterschaft zurückkommt, sobald sich die Situation verbessert hat. Wir hoffen China in diesem kritischen Kampf durch eine starke Leistung auf der Rennstrecke zu unterstützen“, teilt NIO weiter mit.

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