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DTM: 24 Stunden von Daytona: DTM-Stars mit Glück und Pech

Daytona 24h Sieger BMW vor 2 Porsche-Teams ©BMW

Die DTM befindet sich noch in der Winterpause, doch hinter den Kulissen herrscht mächtig Unruhe ob des Aus von Aston-Martin-Lizenznehmer R-Motorsport.

DTM-Aus von R-Motorsport hin oder her, die DTM-Piloten haben längst mit ihren Vorbereitungen auf die neue Saison begonnen. Beim Saisoneröffnungsklassiker den 24 Stunden von Daytona in der Sonne Floridas gingen mit Philipp Eng (BMW) und Loic Duval sowie den beiden Ex-BMW-DTM-Assen Bruno Spengler und Augusto Farfus gleich vier Fahrer aus der DTM-Szene an den Start.

Am besten machte es Augusto Farfuß, der sich in der GTLM-Klasse im BMW M8 GTE zusammen mit John Edwards (USA),Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) auf dem „Daytona International Speedway“ nach über 40 Führungswechsel und Spannung bis zur letzten Runde den Sieg schnappte. Übrigens der zweite Triumph nach 2019.

„Ich bin sprachlos“, so Farfus. „Das war das beste 24-Stunden-Rennen, das ich in meinem Leben gefahren bin. Es war extrem schnell, extrem eng, es gab keinen Raum für Fehler. Wir haben ein perfektes Rennen abgeliefert: Team, Strategie, Fahrer, Mechaniker“, jubelte der Brasilianer.

Dagegen gab es kein Happy-End für Philipp Eng, der sich mit Connor De Phillippi (USA), Colton Herta (USA) und Ex-DTM-Pilot Bruno Spengler im zweiten  BMW M8 GTE abwechselten. Zu Beginn des Klassikers in Florida hatte Spengler mit technischen Problemen zu kämpfen, als Trümmerteile eines anderen Fahrzeugs die Ölleitung beschädigten. Spengler blieb nichts anderes übrig, als die Box für Reparaturarbeiten aufzusuchen.

BMW M8 GTE Eng,Spengler ©BMW

13 Runden lang mußte der Kanadier zusehen, wie die Konkurrenz auf und davon fuhr, ehe der BMW-Pilot wieder auf die Strecke rausfahren konnte. Der Sieg war damit außer Reichweite, immerhin schaffte das Quartett noch Platz 5. „Wir hatten in diesem Rennen eine Menge Pech“, ärgerte sich Spengler. „So lagen wir schon früh 13 Runden zurück und hatten keine Chance, noch viel weiter nach vorn zu kommen. Das Auto war aber grundsätzlich super, das ganze Team hat großartig gearbeitet“, sagte der Kanadier weiter, der erstmals nach seiner DTM-Ausbootung für BMW ins Lenkrad griff.

Eng freute sich besonders über den Sieg seiner BMW-Kollegen Farfuß, Krohn, Edwards und Mostert. „Ich bin überglücklich für die Jungs in der Nummer 24, der Sieg ist absolut verdient“, sagte der Österreicher. „Ich freue mich für alle Fahrer, es sind alles super Typen. Wir sind Freunde. Es ist nicht nur ein Spruch: ein Team, ein Ziel. Ich freue mich total für sie“, so der 29-jährige Salzburger. Sein eigenes Rennen kommentierte Eng folgerndermaßen.  „Schade, was unserem Fahrzeug passiert ist. Aber so etwas passiert. Nächstes Mal greifen wir wieder an.“

Für den Salzburger Eng geht es bereits am kommenden Wochenende beim GP Ice Race in Zell am See-Kaprun weiter. Bei seinem Heimspiel darf Eng den 300 PS starken, mit Saugmotor und Heckantrieb ausgerüsteten BMW M3 um den Eisparcours treiben. Ein sicherlich ungewohntes Terrain für den Österreicher, der zusammen mit BMW-DTM-Neuzugang und Landsmann Lukas Auer seine Fans vor heimischer Kulisse begeistern möchte. Auer wird übrigens eine Replica eines historischen Morris Mini Cooper S Works Rally um die Eisstrecke driften.

Loic Duval: Platz 3

Last but not least war der Franzose Loic Duval in Daytona im Cadillac DPi-V.R im Einsatz. Zusammen mit  Sebastien Bourdais und Joao Barbosa im Cadillac DPi-V.R holte Duval einen starken dritten Platz. Zwischenzeitlich lag der DTM-Audi-Pilot sogar in Führung, doch zum Ende hin war der Wayne-Taylor-Cadillac mit Scott Dixon, Ryan Briscoe und Kamui Kobayashi und der Mazda von Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Olivier Pla eine Nummer zu groß, die den Sieg unter sich ausmachten. Platz 3 für Duval ist dennoch ein sehr guter Einstand für das neue Motorsportjahr 2020.
 

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