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Formel E: Jaguar mit ersten Podestplatz in Chile: Mitch Evans wird Dritter

Evans Mitch Jaguar in Chile ©Jaguar

Jaguar kehrte beim Santiago E-Prix mit dem Neuseeländer Mitch Evans auf das Podium zurück. Evans fightete lange Zeit um den Sieg und kam letztendlich auf Platz 3. Teamkollege James Calado kam auf einen starken achten Platz ins Ziel und sicherte der ‚Raubkatze‘ in der heißen Hitze der chilenischen Hauptstadt doppelte Punkte.

„Die Rückkehr auf das Podium ist ein großartiges Gefühl für das Team im erst dritten Rennen der Saison und beweist das Tempo unseres Jaguars“, strahlte Jaguars Teamchef James Barclay.

Noch mehr Grund zum Strahlen hätte ihn Evans gebracht, wenn der Neuseeländer das Rennen für sich entschieden hätte. Denn Evans war im Qualifying der absolut schnellste Mann des Feldes. Der 25-Jährige zeigte in der Qualifikation eine fehlerfreie Leistung und war sowohl in der Gruppe als auch in der Super Pole-Session der jeweils Beste.

Der Jaguar-Pilot sicherte sich seine erste Pole-Position der Saison und seine zweite in der Formel E. „Ich habe mich nach dem Qualifying mit Platz 1 und meiner zweiten Super Pole in dieser Saison ziemlich gut gefühlt, aber leider konnten wir das während des Rennens nicht umsetzen“, zeigte sich Evens etwas enttäuscht.

Da es Probleme mit dem Empfang seiner Energieinformationen aus dem Auto gab, musste Evans im Kampf um die Führung zurückstecken. Nachdem das Jaguar-Team das Systemproblem erfolgreich behoben hatte, war dem Neuseeländer klar, dass er zu viel Energie verbraucht hatte. Dazu musste Evans auch seine Batterietemperatur in der Hitze von Santiago besser kontrollieren.

Evans auf dem Podest ©Jaguar

„Wir standen vor einigen Herausforderungen beim Energiemanagement, und das machte es schwierig, in einen Rhythmus zu kommen. Das Hauptziel waren jedoch Punkte und Podestplätze, und das haben wir an diesem Wochenende erreicht, so dass wir Santiago glücklich verlassen können“, so Evans.

Evans musste im weiteren Rennverlauf ein konservativeres Tempo fahren, das es BMW-Pilot Max Günther im ‚Attack Mode‘  ermöglichte, ebenso wie António Félix da Costa (DS Techeetah) später im Rennen den Pole-Setter zu überholen. Jaguar und Evans hatten eine kluge Rennstrategie ausgeklügelt, die es dem Neuuseeländer ermöglichte, zumindest Platz 3 zu halten.

„Es gibt zweifellos Dinge, die wir aus diesem Rennen lernen werden – wir hatten schon früh mit Systemproblemen zu kämpfen, die unsere Rennstrategie gefährdeten und dazu führten, dass wir dieses Mal nicht um den Sieg kämpfen konnten“, sagte Teamchef Barclay.

„Ich bin stolz darauf, wie sich das Team erholt hat, um sich das Podium zu sichern, und natürlich über unser Qualifying und unsere Pace. An diesem Wochenende beide Fahrer in die Punkte zu bringen und auf das Podium zu fahren, war unser Ziel. Trotz der Probleme auf der Strecke haben wir dies erreicht. Mitch hat das Qualifying dominiert und in einem schwierigen Rennen einen starken Kopf behalten“, fasste Barclay zusammen.

Calado James Jaguar Platz 8 Chile ©Jaguar

Rookie James Calado zeigte eine starke Leistung in Chile. Der Brite kam zum zweitenmal in seinem erst dritten Rennen in die Top Ten. Nach Platz 7 in Diriyya erreichte der 30-jährige Jaguar-Pilot Platz 8 und strich damit weitere vier wertvolle Punkte ein. Nach einem schwierigen Qualifying mit Platz 18 wandelte Calado das Renntempo des Jaguar I-TYPE 4 erneut in Punkte um und verbesserte sich während des 45-minütigen Rennens + 1 Runde um 10 Positionen.

„Ich hatte ein intensives Qualifying, aber von meinem Cockpit aus war das Rennen hervorragend – der Jaguar I-TYPE 4 war heute großartig“, strahlte Calado nach seiner zweiten Top Ten-Platzierung. „Wir haben viele Plätze gewonnen – insgesamt 10. Von Platz 18 auf Platz 8 ist ein solides Ergebnis. Der E-Prix war auch eine weitere unschätzbare Gelegenheit, weiter auf der Rennstrecke zu lernen. Nächstes Mal werden wir versuchen, unsere Leistung im Qualifying zu verbessern, aber es war zweifellos ein positives Wochenende von meiner Seite, und ich freue mich auf das nächste. Ich werde bald auf dem Podium stehen, es ist nur eine Frage der Zeit“, fügte der Brite hinzu.

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