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Formel E: Nissan e.dams enttäuscht: Keine Punkte in Chile

Sebastien Buemi ©Nissan,Shivraj Gohil

Enttäuschung pur für das Nissan e.dams-Team beim Santiago E-Prix. Sowohl Oliver Rowland als auch Sebastien Buemi blieben in Chile punktelos.

„Das war ein harter Tag“,  zeigte sich Buemi nach dem Rennen enttäuscht. „Ich bin von Platz 6 ins Rennen gegangen, hatte dann aber einen schlechten Start mit viel durchdrehenden Reifen. Anschließend hat mich ein technisches Problem mit dem Lenkrad mehrere Positionen gekostet. Am Ende konnte ich ein paar Punkte retten und auf Platz 7 fahren, aber die Zeitstrafe hat uns um die Punkte gebracht. Für mich ein frustrierender Tag“, ärgerte sich der Schweizer.

Der Formel-E-Champion von 2015/2016 bekam nach Rennende von den Stewards eine nachträgliche Durchfahrtstrafe aufgebrummt, die in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandet wurde. Buemi beging ein technisches Vergehen – die aus der Batterie abgerufene Energie entsprach nicht dem Reglement.

Zuvor zeigte der 31-jährige Nissan-Pilot im Qualifying eine starke Leistung. Buemi landete bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in der Super Pole, als er die drittschnellste Zeit auf dem schnellen Parque O’Higgins Circuit in der chilenischen Hauptstadt hinlegte. Im Shootout erreichte der Nissan-Pilot Platz 6. Im Rennen fuhr Buemi unauffällig und kam als Siebter ins Ziel. Die verhängte Zeitstrafe gegen ihn ließ Buemi aber noch auf 13. Platz zurückfallen.

Rowland im Nissan ©Nissan,Shivraj Gohil

Teamkollege Oliver Rowland hatte ebenfalls nicht gerade seinen besten Tag. Der Brite touchierte im Qualifying die Streckenbegrenzung und kam nur auf Platz 22. Es kam noch schlimmer: Disqualifiktion, da die Nissan-Crew noch verbotenerweise unter Parc-Ferme-Bedingungen am Fahrzeug des Briten Reparaturarbeiten vornahm. Somit musste der Nissan-Pilot von ganz hinten starten- ärgerlich für den 27-jährigen Briten.

Im Rennen zeigte Rowland seine Schnelligkeit und fuhr die schnellste Runde des Tages. Wegen eines beschädigten Frontflügels und einer Durchfahrtsstrafe – Rowland verursachte eine Kollision- musste sich der Nissan-Pilot im Ziel jedoch mit Rang 17 begnügen. Trotz schnellster Rennrunde keinen Zusatzpunkt für Rowland, den nur die Top-Ten-Piloten einstreichen.

„Ein enttäuschender Tag für mich, denn wir hatten das Potenzial, gute Punkte zu erzielen“, sagte Rowland. „Mein Fehler im Qualifying hat uns auf die hinteren Plätze gespült und dann hat mich der Kontakt mit einem anderen Auto im Rennen aus dem Rennen geworfen. Ich lasse dieses Rennen hinter mir und konzentriere mich auf Mexiko“, sah der Nissan-Pilot nach vorne.

Unzufrieden war natürlich Nissan-Motorsportdirektor Michael Carcamo. „Santiago war ein hartes Rennen für das Team“, sagte Carcamo. „Beide Fahrer stellten ihre Schnelligkeit unter Beweis, der Rennwagen mit Oli am Steuer war einer der schnellsten im Feld.

Einige Fehler und technische Probleme haben uns letztendlich aber eine solide Punkteausbeute gekostet. Die Fahrer sind enttäuscht, aber die schnellste Runde stimmt uns zuversichtlich auch für Mexiko im nächsten Monat, weil wir das nötige Rüstzeug haben, um an der Spitze des Feldes mitzufahren“, hofft der Nissan-Verantwortliche wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

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