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Formel E: Antonio Felix da Costa: erster Sieg für DS Techeetah knapp verpasst

 Antonio Felix da Costa,2020 Santiago E-prix © DS TecheetahPhoto by Alastair Staley / LAT Images

DS Techeetah bot beim Santiago E-Prix eine bärenstarke Leistung. Neuzugang Antonio Felix da Costa verpasste hauchdünn seinen Premierensieg für das amtierende Champions-Team Team und wurde Zweiter.

„Es ist fantastisch, dass ich im dritten Rennen für meinen neuen Rennstall um den Sieg mitfahren konnte und einen Podestplatz erreicht habe“, freute sich Felix da Costa ob seines ersten Podestplatzes für DS Techeetah. „Wir sind ein neues Team, das sich gemeinsam noch steigern kann“, so der Portugiese.

Teamkollege Jean-Eric Vergne startete eine fulminante Aufholjagd und kämpfte um einen Podiumsplatz, ehe ein beschädigter Frontflügel den amtierenden Formel-E-Champion zum Aufgeben zwang- Nullnummer für den Champion.

Für den französischen Automobilhersteller DS Automobiles war das dritte Rennen der ABB FIA Formel E-Saison 2019/2020 in Santiago de Chile gleichzeitig  der insgesamt 50. Start in der Elektrorennserie. Nach einem spannenden Rennen wurde das Jubiläum mit dem ersten Podestplatz von Felix Da Costa in Diensten von DS Techeetah gekrönt.

Und es hätte sogar ein Sieg beim Jubiläum werden können, denn bis wenige Kurven vor Schluss lag Felix da Costa in Führung. Der Portugiese musste jedoch kurz vor Schwenken der Zielflagge das Tempo drosseln, um die Motortemperatur herunterzukühlen. Max Günther im BMW hatte das bessere Ende für sich und schnappte sich noch den Sieg.

Felix da Costa P2, 2020 Santiago E-prix ©DS Techeetah, Photo by Simon Galloway / LAT Images

„Uns ist heute ein Fehler in der Energieverwaltung unterlaufen“, haderte Felix da Costa ein wenig ob des verpassten Sieges. „In der Annahme noch über ausreichend Energie zu verfügen, habe ich angegriffen und die Führung übernommen. Um die Motortemperatur zu senken, musste ich dann aber das Tempo reduzieren. Über meinen zweiten Platz und die damit erzielten Punkte freue ich mich natürlich dennoch“, so der Portugiese.

Insbesondere in der zweiten Rennhälfte brannten Felix da Costa als auch Teamkollege Vergne ein wahres Feuerwerk ab.  Die DS Techeetah-Piloten legten eine fulminante Aufholjagd hin und katapultieren sich bis ganz vorne. Vergne lag bereits auf Platz 3 und es war eine Frage der Zeit, bis der Franzose sich auch noch Evans (Jaguar) und Günther (BNW) kassierte.

Im rundenlangen Kampf um die Podestplätze beschädigte sich Vergne den linken Frontflügel und musste kurze Zeit später aufgeben. „Ich bin enttäuscht, dass ich das Rennen nicht gewonnen habe, obwohl ich dazu in der Lage war.“, bedauerte der amtierende Champion den Ausfall.

„Aber in den ersten drei Runden gab es viele Platzkämpfe, bei denen mein Frontflügel beschädigt wurde. Als ich gerade bis auf den dritten Rang vorgefahren war, brach er endgültig ab und ich musste aufgeben. Trotzdem bin ich stolz auf das Team, da wir heute sehr schnell waren.

Ich habe zwar nur vier Punkte in drei Rennen geholt, aber ich habe ein tolles Team um mich und bin weiterhin hoch motiviert. Wir werden auch in den kommenden Rennen wieder voll angreifen“, sagte Vergne.

Teamchef Mark Preston war trotz Ausfall und verpassten Sieges zufrieden mit den Leistungen seiner beiden Schützlinge. „Es wäre fantastisch gewesen, das 50. Rennen von DS Automobiles mit einem Sieg zu beenden“, so Preston, der weiter ausführte: „Wir freuen uns dennoch über den zweiten Platz. In den vergangenen Jahren haben wir gelernt, dass ein zweiter Platz und die damit erzielten Punkte besser sind, als im Kampf um den Sieg ein zu hohes Risiko einzugehen. Antonio hat sich gut ins Team integriert und unsere Rennwagen hatten ein hohes Tempo. Es war toll zu sehen, wie unsere beiden Piloten um das Podium gekämpft haben.“

In der Tat hat DS Techeetah gezeigt, dass sie auch in dieser Saison zu den Besten gehören. Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, weiß um die Stärken seiner Protagonisten. „Mit großer Vorfreude haben wir den 50. e-Prix-Start von DS Automobiles erwartet. Das Rennen war spannend und unsere Fahrer haben gezeigt, dass wir um Siege mitfahren können“, so Pinin.

„Der Ausfall von Jean-Éric war zwar enttäuschend, aber wir freuen wir uns sehr über den zweiten Platz von Antonio nach seiner fantastischen Aufholjagd. In den kommenden Wochen arbeiten wir weiter hart an dem Ziel, unsere beiden Titel in der Fahrer- und der Teamwertung zu verteidigen“, so der Franzose.

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