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Formel E: Mahindra vor dem Hitzrennen: Reifen-und Batteriemanagement wichtiger denn je

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©FIAFormulaE

Mahindra hat sich künstlerisch vor dem Santiago E-Prix eingestimmt. Der prominente indischen Rap-Künstler Brodha V hat eine Rap-Hymne für Mahindra erschaffen, die von der Reise des indischen Rennstalls in der Formel E konzentriert und der DNA der vollelektrischen Rennserie handelt. Teamchef Dilbagh Gill und Mahindra-Pilot Jérôme d’Ambrosio sowie der M6Electro sind im Video mit Brodha V zu sehen.

Der mehrfach preisgekrönte Künstler schreibt und komponiert Musik, die eine Fusion zwischen Mainstream-Hip-Hop und indischer Klassik darstellt. Brodha V hat in mehreren Bollywood- und südindischen Filmen mitgewirkt und ist einer der beliebtesten Rapper Indiens für seinen einzigartigen Stil.

Der Santiago E-Prix wird ein Hitzerennen. Bis zu 34 Grad sind angesagt, Mensch und Material werden aufs Äußerste beansprucht. Entscheidend wird es, auf der schnellen Strecke auf das Reifen- und Batteriemanagement ankommen.

Das weiß auch der Deutsche Pascal Wehrlein. „Die Strecke hat sich gegenüber dem letzten Jahr etwas verändert, aber ich würde sagen, Santiago ist eine der schnellsten Strecken mit großen Bremspunkten und im letzten Jahr waren unsere Bremsen gut“, so Wehrlein, der ergänzt: „Die Herausforderung ist dort, dass hohe Temperaturen die Reifen und die Batterie ziemlich beeinträchtigen können, was zu einer Überhitzung des Autos führen kann. Abgesehen davon, dass man seinen Fahrstil anpassen und darauf achten muss, nicht zu rutschen, kann man nicht viel tun, aber wir haben uns so gut wie möglich auf die chilenische Hitze vorbereitet. Mit den neuen Regularien zur Energieeinsparung sind die Strategie und das Energiemanagement wichtiger denn je.“

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©FIAFormulaE

Punkte gab es für den 25-jährigen Deutschen beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien keine, diesmal besteht Hoffnung auf etwas Zählbares. Denn im Vorjahr feierte Wehrlein in der chilenischen Hauptstadt in seinem erst zweiten Rennen für den indischen Rennstall Platz 2, unter ähnlichen heißen Bedingungen, die dieses Wochenende vorherrschen sollen.

Teamkollege d’Ambrosio hat immerhin schon zwei Punkte auf dem Konto. Platz 9 beim Auftaktrennen für den Belgier waren die Belohnung für das sehr gute Abschneiden im Qualifying. D’Ambrosio schaffte es an beiden Renntagen in die Super-Pole. In Chile möchte der 34-jährige Mahindra-Pilot erneut in die Super-Pole, den Hattrick für Saison 6 perfekt machen.

„Ich habe mich beim letzten Rennen in Saudi-Arabien mit zwei Super-Pole-Auftritten im Auto wirklich gut gefühlt“, betont der Belgier. “ Wir haben vor Saisonstart und seit Saudi-Arabien hart gearbeitet, deshalb strebe ich dieses Mal in Santiago einen Super Pole-Hattrick an. Ich möchte an der Spitze des Feldes starten. Im vergangenen Jahr waren die Reifen ein großes Problem und wir hatten mit den steigenden Streckentemperaturen eine Menge Abstriche, aber wir haben Werkzeuge in der Hand, um das besser zu bewältigen. Ich mag die neuen Regularien zur Energieeinsparung, aber ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es ein Temperaturrennen statt eines Energierennens wird“, ergänzt d’Ambrosio.

Teamchef Dilbagh Gill hofft nach den guten Ergebnissen im Qualifying die Leistung endlichim Rennen umsetzten zu können, um fette Punkte aus Chile mitzunehmen. „Wir hatten eine starke Leistung im Qualifying in Diriyah und wir werden versuchen, auf diesem Momentum in Chile aufzubauen, während wir gleichzeitig hart daran arbeiten, auch ein starkes Rennen zu zeigen. Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, welche Auswirkungen hohe Streckentemperaturen auf das Rennen haben können, daher wird die Herausforderung an diesem Wochenende darin bestehen, sowohl die Reifen- als auch die Batterietemperaturen zu beherrschen. Wir haben gesehen, dass beim Saisonauftakt das neue Energie-Reglement ins Spiel kommt, und wenn wir in diesem Rennen ein Safety Car oder eine volle Gelbphase auf der Strecke haben, dann könnte das Rennen wieder interessant werden“, betont der Inder.

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