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DTM: Robert Kubica überzeugt beim DTM-Test in Jerez

Robert Kubica BMW ©BMW

Die DTM testet noch bis heute in Jerez de la Frontera (Spanien) beim Young Driver Test. Audi und BMW bereiten sich intensiv auf die neue Saison 2020 vor, Aston Martin glänzt durch Abwesenheit. Aktuell kann R-Motorsport weder Einsatzteam noch Motor für 2020 vorweisen.

Mittendrin statt nur dabei im Test-Geschehen ist der ehemalige Formel-1-Pilot Robert Kubica, der für BMW ins Lenkrad greift. Für den Polen gilt es, sich bei den Münchnern für ein Cockpit in der DTM zu empfehlen. „“Es ist lange her, dass ich zuletzt in einem Rennwagen mit Dach gesessen bin, auch wenn ein DTM-Auto eher ein Formel-Fahrzeug mit Dach ist“, sagte Kubica am Donnerstag nach seiner DTM-Premiere in Spanien. „Wie jedes Auto hat es seine eigenen Charakteristika und fühlt sich anders an“, so der Pole, der insgesamt ein überzeugendes Debüt ablieferte.

Kubica im BMW M4 DTM©BMW

„Aber ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt, und es hat mir Spaß gemacht“, so Kubica, der ergänzte: „Schon in den ersten Runden hatte ich in diesem Auto ein gutes Gefühl, und das ist immer gut. Man ist immer gespannt, welche Eindrücke man haben und wie wohl man sich im Auto hinsichtlich des Feelings und der Reaktionen des Fahrzeugs fühlt.“

Der ehemalige Williams-Formel-1-Pilot hat sich in München im BMW-Simulator auf Jerez intensiv vorbereitet und kam beim Testen am Donnerstag in die Nähe der Rundenzeiten von BMW-Referenzfahrer Marco Wittmann. Zwar fehlten am Ende rund drei Zehntelsekunden auf den zweifachen DTM-Champion, doch Kubica hinterließ einen bärenstarken Eindruck bei seinen insgesamt 128 Runden im BMW M4 DTM. „Es ist natürlich etwas ganz anderes als das, was ich aus den vergangenen Jahren gewohnt bin. Aber ich denke, dass es bisher ein produktiver Tag war und für mich eine gute Gelegenheit, ein bisschen herauszufinden, was in dieser für mich neuen Kategorie die Schlüsselfaktoren sind“ zeigte sich Kubica zufrieden.

 Kubica mit BMW-Team in Jerez ©BMW

Audi-Kundenteam WRT mit neuer Fahrer-Paarung:

In Jerez de la Frontera überraschte Audis Kundenteam WRT mit einer neuen Fahrerpaarung. Die beiden bisherigen Stammpiloten Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi werden 2020 nicht mehr für das belgische Audi-Team an den Start gehen. Stattdessen kommen zwei Youngster des von Vincent Vosse geführten Teams zum Einsatz, das in der Premierensaison in der DTM einen sehr überzeugenden Auftritt hinlegte. Der 20-jährige Schweizer Fabio Scherer und IndyCar-Pilot Ed Jones aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden in Spanien offiziell als neues Fahrer-Duo für WRT bekanntgegeben.

„Es ist mir eine große Freude, für das WRT Team Audi Sport in der DTM 2020 zu fahren“, sagt Scherer. „Außerdem ist es ein Traum, der wahr wird, denn ich glaube nicht, dass es etwas Höheres als die DTM gib“, freut sich der Schweizer auf seine DTM-Premiere.

Der bisherige WRT-Piloten Aberdein könnte der DTM erhalten bleiben, der Südafrikaner liebäugelt mit einem Wechsel als Werkspilot für Audi. Fittipaldi dagegen kehrt nach nur einer Saison der DTM den Rücken. Der Brasilianer geht nach Japan, wo er in der Super Formula die komplette Saison bestreitet.

Übrigens kam beim Young Driver Test DTM-Champion Rene Rast nicht zum Einsatz, der krankheitsbedingt pausieren musste. Nico Müller übernahm dessen Rolle als Referenzfahrer für Audi.

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