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Formel E: Porsche- Strahlende Gesichter nach Rennpremiere in Diriyya

Andre Lotterer Porsche ©Porsche

Gelungener Einstieg für Newcomer Porsche in die Formel E. Ein starker zweiter Platz für André Lotterer zum Auftakt der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 am Freitag und wertvolle Erkenntnisse im zweiten Rennen des Diriyah E-Prix sorgten für lachende Gesichter beim Zuffenhausener Sportwagenhersteller.

Entsprechend positiv zieht Porsche Bilanz aus ihrer Formel-E-Premiere. „Wir sind vorn mit dabei“, so Michael Steiner, Mitglied des Vorstandes Forschung und Entwicklung bei Porsche und ergänzt: „Die Pace ist da. Darauf können wir aufbauen.“

Nach dem Podestplatz am Vortag fuhr Lotterer im zweiten Rennen auf dem 2,494 Kilometer langen Kurs beim Diriyya E-Prix zunächst als Sechster über die Ziellinie.

Kurz nach Rennende folgte dann eine Durchfahrtsstrafe wegen Überholens zu Beginn einer Safety-Car-Phase. Lotterer übersah die gelben Flaggen, als er seinen Landsmann Pascal Wehrlein (Mahindra) mit technischen Schwierigkeiten passierte. Am Ende belegte der Deutsche, der von der zehnten Startposition ins Rennen gegangen war, den 14. Rang. „Alles in allem ein super Saisonstart mit dem zweiten Platz am Freitag“, freute sich Lotterer bis über beide Ohren.

„Heute wären mit Platz sechs weitere acht Punkte möglich gewesen. Leider wurde ich nach Rennende im Klassement zurückversetzt. Als das Safety-Car auf die Strecke ging, bin ich gerade an Pascal Wehrlein vorbeigezogen. Das war einfach ein extrem unglückliches Timing“, ärgerte sich der Deutsche ob der verpassten Punkte.

Porsche: Andre Lotterer in der Formel E ©Porsche

Dennoch darf der Deutsche zufrieden sein. Mit dem Porsche 99X Electric fuhr der Duisburger gegen die Konkurrenz auf Augenhöhe, der Rückstand auf den Sieger Alexander Sims (BMW) im Samstagsrennen betrug lediglich drei Sekunden. Die Herzen der Formel-E-Fans hat Lotterer bereits gewonnen. Sie wählten den Porsche-Piloten beim Fanboost der Formel E an beiden Tagen unter die Top 5 des Fahrerfeldes.

Amiel Lindesay, Porsche Einsatzleiter Formel E, war mit dem Auftritt überglücklich. „Nach dem Erfolg am Freitag hatten wir auch heute ein gutes Rennen“, so Lindesay. „André hat erneut Plätze im Feld gut gemacht. Auch wenn wir am Ende aus dem zweiten Rennen keine Punkte mitnehmen konnten, war es ein positives Wochenende für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team. Wir haben viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und müssen nun unsere Hausaufgaben machen. Ich freue mich für das gesamte Team. Die Ergebnisse stimmen uns zuversichtlich für die kommenden Rennen der Saison“, fügte der Einsatzleiter bei Porsche hinzu.

Für Lotterers Teamkollege Neel Jani lief es noch nicht so wie gewünscht. Beim Auftakt gab es Platz 17 für den Schweizer, der von Startplatz 20 ins Rennen ging. Am Samstag erfolgte eine sichtbare Steigerung des 35-Jährigen, für die Top Ten reichte es allerdings noch nicht. Jani beendete das Rennen auf Position 13, nachdem er von Startplatz 18 ins Rennen gegangen war.

„Es war ein herausforderndes zweites Rennen“, sagte Jani. „Aber wir waren in Sachen Pace besser unterwegs als am Freitag und für mich persönlich war es ein weiterer großer Schritt nach vorn. Wir haben hier alle eine Menge Erfahrung gesammelt und müssen jetzt weiter hart arbeiten, um diese für uns und die bevorstehenden Rennen nutzen zu können“, hofft der Schweizer auf eine weitere Leistungssteigerung beim nächsten E-Prix in Chile (18.Januar 2020).

Porsche Formel E Crew ©Porsche

Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport, war jedenfalls mit seiner Mannschaft nach den beiden Auftaktrennen mehr als zufrieden. „Die Erkenntnis von Riad: Porsche kann‘s auch elektrisch. Unglaublich – unser erstes Rennen und gleich auf dem Podium“, konnte der Österreicher sein Glück kaum fassen.

In der Meisterschaft rangiert Lotterer nach zwei von insgesamt 14 Rennen mit 18 Punkten auf Position Sechs. In der Teamwertung belegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team aktuell ebenfalls Rang 6.

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