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Formel E: Mahindra-Podiumsplatz erklärtes Ziel,Premiere für Pascal Wehrlein in Diriyya

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M6Electro ©FIAFormulaE

Das Team Mahindra geht voller Zuversicht in die morgen beginnende sechste Formel-E-Saison. Das Fahrerduo Pascal Wehrlein und Jerome d’Ambrosio nehmen beide gemeinsam in ihre zweite Saison für Mahindra in Angriff.

Wehrlein feiert beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien Premiere. In der letzten Saison durfte der Deutsche wegen vertraglichen Verpflichtungen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber HWA/Mercedes nicht für Mahindra starten, der daher von Felix Rosenqvist ersetzt wurde. Diesmal ist Wehrlein beim Saisonstart von Anfang an dabei und fiebert seinem Debüt entgegen.

„Wir hatten die offizielle Vorsaison-Testfahrten in Valencia und konnten die Erkenntnisse von dort auf unseren finalen Test vor dem ersten Rennen anwenden. Ich freue mich darauf, die Strecke in Diriyya zum ersten Mal zu fahren“, sagt Wehrlein.

„Ich denke, wir sind gut vorbereitet“, ergänzt der 25-jährige Deutsche, der bei den Formel-E-Testfahrten in Valencia mit der insgesamt zweitschnellsten Zeit hinter seinem Landsmann Maximilian Günther (BMW) glänzte. Der Streckenverlauf in Diriyya scheint dem Mahindra-Piloten zu schmecken. „Es sieht nach einer schönen Strecke aus, besonders die ersten beiden Sektoren sind schnell und bieten einen guten Kurvenverlauf“, so Wehrlein, der die neue Regeländerung im Qualifying begrüßt.

Pascal Wehrlein Mahindra ©Mahindra

„Die neuen Regeländerungen in der sechsten Saison könnten einen Unterschied in der Meisterschaft ausmachen. Es war in dieser Serie immer ziemlich knapp und ich denke, der Extrapunkt für den Fahrer in der Qualifikation ist gut“, so Wehrlein. Wie bisher erhält der Pole Setter drei Zusatzpunkte. Neu ist, dass der schnellste Fahrer insgesamt aller Quali-Gruppen einen Zusatzpunkt einstreicht. Damit wollte die Formel E für Chancengleichheit sorgen und den Piloten entgegenkommen, die immer zuerst auf Zeitenjagd ohne fehlenden Grip gehen müssen.

Das Energiemanagement rückt ab der neuen Saison noch mehr in den Vordergrund, bei Rennunterbrechungen oder Safety-Car-Phasen wird den Piloten Energie per Knopfdruck abgezweigt, um für noch mehr Spannungsmomente zu sorgen. Zudem wurde die Leistung im ‚Attack-Mode‘ leicht angehoben, um Überholvorgänge einfacher zu gestalten. „Änderungen im Angriffsmodus werden es einfacher machen, auf der Strecke zu überholen, aber es wird definitiv darauf ankommen, mit der Reduzierung der Energie nach einer Gelb- und Safety-Car-Phase effizient zu sein.“

Jerome d'Ambrosio ©Mahindra

Es wird also besonders darauf ankommen, effizient mit seiner verfügbaren Energiemenge zu haushalten, um am Rennende Reserven zu haben. Die Regeländerungen gefallen auch Wehrlein teamkollegen d’Ambrosio, der in der Vorsaison beim Auftakt in Diriyya Platz 3 erzielen konnte. „Die Regeländerungen für die sechste Saison sind positiv und ich denke, die Energieeinsparung wird definitiv einen großen Einfluss haben“, so der Belgier, der ergänzt: „Der Zusatzpunkt für den Fahrer, der die Qualifikationsrunde gewinnt, ist ebenfalls eine positive Veränderung. Wir haben in Valencia bei den Tests vor Saisonbeginn hart gearbeitet und wir durchliefen einen weiteren Test, bevor wir nach Riad fuhren. Das war wichtig, da wir so das Feintuning des Autos vor dem ersten Rennen vornehmen konnten. Mein Ziel ist erneut, einen Podestplatz zu erzielen. Mal schauen, was am Ende herauskommt.“

In der Vorbereitung kam d’Ambrosio in Valencia auf die insgesamt zehntschnellste Zeit, also noch etwas Luft nach oben. Nichtsdestotrotz zählt der ehemalige Formel-1-Pilot zu den Topanwärtern auf die Titelkrone.

ZF und Mahindra Mahindra Racing / Lou Johnson, Spacesuit Media

Der indische Rennstall hat kürzlich eine intensive Partnerschaft mit dem deutschen Zulieferer ZF abgeschlossen. ZF stellt ab Saison 7 den Antriebsstrang für Mahindra zur Verfügung und wird in dieser Saison Mahindra Racing zusätzlich mit Know-how in der Fahrwerkentwicklung unterstützen und dem Team mit speziell entwickelten Stoßdämpfern und Engineeringdienstleistungen unter die Arme greifen. Mit Hilfe des deutschen Zulieferers erhofft sich Teamchef Dillbagh Gill eine weitere Leistungssteigerung für seine Truppe.

„Wir sind unglaublich aufgeregt und motiviert, die sechste Saison zu beginnen“, erklärt der Inder. „Wir haben in der Vorsaison unglaublich hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir sofort wettbewerbsfähig sind. Diriyya ist eine wunderbare Strecke, die wir letztes Jahr genossen haben und wir feierten dort einen Podestplatz. Wir wollen wieder auf das Podium zurückkehren“, so Gill.

 

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