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Formel E: Porsche mit mehr als 5.000 Testkilometern zum Formel-E-Debüt

Porsche Logo ©FiaFormulaE

Der Countdown läuft: In 22 Tagen schalten die Ampeln in den Straßen von Diriyya, Saudi-Arabien, auf grün und Porsche feiert sein Debütrennen in der Formel E.

Das Team TAG Heuer Porsche Formel E steht vor einer großen Herausforderung. Mit den offiziellen Formel-E-Testfahrten in Valencia hat es nun die letzten Vorbereitungen getroffen für den Werkseinstieg in die erste vollelektrische Rennserie der Welt.

Insgesamt standen dem TAG Heuer Porsche Formel-E-Team, wie auch anderen Herstellern, 15 Testtage zwischen dem 1. Januar und 1. Oktober 2019 zur Verfügung.

Im Anschluss folgte Mitte Oktober der offizielle Formel-E-Test in Valencia auf dem Circuit Ricardo Tormo. Dort trafen die zwölf Teams, die in Saison 6 an den Start gehen, zum ersten Mal direkt aufeinander. Anhand der Rundenzeiten fährt Porsche der Konkurrenz noch hinterher.

Neel Jani (CHE), Tag Heuer Porsche, Porsche 99x Electric ©FIAFormulaE

Andre Lotterer fuhr mit seiner schnellsten Rundenzeit nur auf Platz 19 , Teamkollege Neel Jani kam sogar nur auf Platz 22. Doch der Valencia-Kurs ist nicht repräsentativ für die kommenden Aufgaben. Die Stadtkurse in Diriyya, Mexico oder Rom haben ein ganz anderes Profil, eine eigene Streckencharakteristik. Daher keine Beunruhigung im Hause von Porsche.

„Die Gegebenheiten an der Rennstrecke sind nicht direkt mit den Formel-E-Stadtkursen vergleichbar, zum Beispiel im Hinblick auf Streckenführung und Asphalt“, sagt Malte Huneke, der Technische Projektleiter bei Porsche. „Nichtsdestotrotz konnten wir viele wertvolle Informationen mitnehmen – insbesondere in Sachen Rennsimulationen – sowie unsere operativen Abläufe optimieren“, so Huneke.

Malte Huneke, Porsche ©Porsche

Der Porsche 99X Electric, das Arbeitsgerät von Lotterer und Jani, absolvierte in der Test- und Entwicklungsphase mehr als 5.000 Testkilometer. Während der Fokus in der Anfangsphase hauptsächlich auf der Zuverlässigkeit des Porsche Antriebsstrangs lag, fokussierte sich die Einsatzmannschaft im weiteren Verlauf vermehrt auf die Performance.

„Mit über 5.000 Testkilometern haben wir in den vergangenen Monaten wichtige Erkenntnisse über den Porsche 99X Electric gewonnen“, sagt Huneke und ergänzt: „Die Lernkurve geht stetig nach oben. In Weissach analysieren wir zurzeit eine Vielzahl von Daten, die wir während der letzten Testtage in Valencia gesammelt haben.“

Viel Zeit bleibt der Porsche-Truppe für den letzten Feinschliff vor dem heiß erwarteten Formel-E-Debüt nicht mehr.

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