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Formel E: Nio 333 stellt neues Auto und Fahrerduo vor

Ma Qinghua (CHN), NIO 333, NIO FE-005 ©FiaFormulaE

Die Formel E testet aktuell in Valencia für die anstehende Saison. Das Team Nio 333 Formula E Team zeigt nicht nur ein neues Auto, sondern tritt auch mit einer neuen Fahrerpaarung in der spanischen Sonne an.

An der Seite von Stammpilot Oliver Turvey wird der Chinese Ma Qing Hua die neue Saison bestreiten. Der Franzose Tom Dillmann, der die abgelaufene Saison für Nio startete, wurde vor die Tür gesetzt.

Ma und Oliver Turvey ©Nio 333

Vincent Wang, der neue CEO des NIO 333 FE Teams, sagte: „Es ist uns eine große Freude, mit NIO zusammenzuarbeiten und an der Formel E teilzunehmen. NIO hat in der Vergangenheit großartige Ergebnisse erzielt, und das NIO 333 FE Team wird sich bemühen, diese fortzusetzen. Die Meisterschaft ist eine großartige Plattform für den chinesischen Motorsport, um global präsent zu sein. Wir freuen uns sehr, hier zu sein.“

In Saison 5 wurde das Team Nio mit lediglich sieben Punkten abgeschlagen Letzter. Turvey schaffte mit Platz 8 in Santiago die beste Saisonleistung für das Team. Das Gesamtpaket der Chinesen war die ganze Saison über nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Ob es in der neuen Saison besser wird ? Da muss man abwarten, denn intern gab es in der Sommerpause einen radikalen Kurswechsel. Ein neuer Eigentümer wurde mit dem chinesischen Unternehmens Shanghai Lisheng Racing installiert.Der chinesische Automobilhersteller Nio unterstützt das Team als Titelsponsor.

William Li, Gründer, Chairman und CEO von NIO, sagte: „Die Formel E hat in den letzten Jahren eine rasante Expansion erlebt, und wir freuen uns, unsere Teilnahme an der Meisterschaft fortzusetzen. Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen glaube ich, dass das neue NIO 333 FE Team wettbewerbsfähiger sein wird. Ich wünsche Oliver Turvey und Ma Qing Hua viel Erfolg in der kommenden Saison.“

Laut diversen Medienberichten soll Nio 333 ihren neuen Antriebsstrang kurz nach der Entwicklung wieder eingestampft haben und setzt nunmehr stattdessen auf den ‚alten‘ Antriebsstrang des ‚Penske EV-3‘ des Dragon-Teams ein, mit dem der Deutsche Maximilian Günther zweimal Platz 5 schaffte. Die optische Erscheinung des Autos hat sich nicht wesentlich verändern. Blau, indigoblau und chinesisch rot dominieren weiterhin die Lackierung bei Nio.

Mit Neuzugang Ma Qing Hua betritt kein Unbekannter die Formel-E-Bühne. Ma bestritt je drei E-Prix für Aguri (Saison 2015/16) und Techeetah (Saison 2016/17), beim französischen E-Prix in Paris und den New York-E-Prix stieg der 26-Jährige für Nio ins Cockpit. Bisherige Punkteausbeute- Fehlanzeige.

Noch bis morgen verpasst Nio 333 seinen beiden Autos den letzten Feinschliff, ehe es in einem Monat ernst wird: Saisonauftakt beim ‚Doubleheader‘ in Diriyya (22./23.November).

 

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