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DTM: Marco Wittmann im ‚Dream-Race‘ mit von der Partie

Marco Wittmann ©BMW

Marco Wittmann ist der Glückliche. Der zweifache DTM-Champion vertritt BMW beim „SUPER GT x DTM Dream Race“ in Fuji im November.

„Es ist toll, beim ‚Dream Race’ in Fuji dabei zu sein“, freut sich der Franke. Wittmann startet in Japan gemeinsam mit BMW-Werksfahrer und BMW-Markenbotschafter Alessandro Zanardi sowie Lokalmatador Kamui Kobayashi.

„Alex Zanardi, der mein großes Idol ist, Kamui Kobayashi und ich sind ein schlagkräftiges Team“, so Wittmann weiter. „Ich war zwar schon in Japan, aber noch nie in Fuji. Ich mag das Land unheimlich gerne. Die Menschen sind einfach super freundlich, die Fans sehr enthusiastisch und motorsportbegeistert. Ich freue mich auf das Rennen und die gesamte Veranstaltung, vor allem aber auch auf die SUPER GT“, fügt der 29-jährige BMW-Pilot hinzu.

Wittmann krönte sich mit BMW in den Jahren 2014 und 2016 zum DTM-Champion. In der am Wochenende zu Ende gegangenen DTM-Saison 2019 holte der Franke vier Siege sowie drei weitere Podiumsplätze und war damit stärkster BMW-Pilot. In der DTM-Fahrerwertung 2019 belegte Wittmann am Ende Platz 3.

Als Belohnung entsendet ihn BMW nach Japan. „Wir komplettieren mit dem DTM-Dritten der Saison 2019 Marco Wittmann unser ‚Dream Team’ für das ‚Dream Race’“, sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. „Marco ist der erfolgreichste BMW DTM-Fahrer der vergangenen Jahre und damit der perfekte Botschafter, um unser DTM-Programm in Japan zu repräsentieren.

Mit Alex Zanardi, Kamui Kobayashi und Marco haben wir nun ein starkes Fahrer-Trio beisammen. Die Reise nach Japan wird für uns alle ein Abenteuer mit noch einigen Unbekannten. Doch das BMW Team RBM ist ein erfahrenes DTM-Einsatzteam, das auch die Herausforderungen von Übersee-Rennen bestens kennt. Wir sind also sehr gut aufgestellt für Fuji. Das ‚Dream Race’ wird eine fantastische Veranstaltung, der wir alle bereits sehr entgegenfiebern“, kommentiert Marquardt die Entscheidung zugunsten Wittmanns.

Auto marco Wittmann in Hockenheim R1 ©EHirsch

Philipp Eng, der in der Meisterschaft als zweitbester BMW-Pilot Sechster wurde, wäre gerne am Spektakel in Fuji dabei gewesen, wie er uns unlängst in einer Pressekonferenz verriet.Der Einsatz der drei BMW M4 DTM wird vom BMW Team RBM betreut. Das „Dream Race“ im November ist die erste gemeinsame Rennveranstaltung der DTM und der japanischen SUPER GT in Japan.

Pressekonferenz mit Wittmann,Rast und Rockenfeller und Button in Hockenheim 2019 R1 ©EHirsch

Beim „SUPER GT x DTM Dream Race“ treffen Vertreter der DTM-Hersteller auf die japanischen Konkurrenten von Honda, Lexus und Nissan. Die Veranstaltung in Fuji findet vom 22. bis 24. November statt.
Am Wochenende gab es in Hockenheim einen ersten Vorgeschmack, als Honda, Nissan und Lexus mit drei Autos schickten. Jenson Button, der in Fuji nicht an den Start gehen wird, belegte dabei am Samstag Platz 9.

„In Hockenheim haben wir schon gesehen, wie großartig die drei Fahrzeuge aus Japan begrüßt wurden“, so Wittmann. „Das zeigt, dass der Weg, den die DTM für die Zukunft einschlägt, sehr positiv ist. Natürlich wird es in erster Linie ein Showevent, aber wenn die Startampeln ausgehen, will man natürlich auch erfolgreich sein. Daher lautet mein Ziel, ganz vorne mitzufahren. Ich freue mich wahnsinnig darauf“, so Wittmann.

Das Einsatzteam RBM um Teamchef Bart Mampaey aus Belgien ist seit dem BMW Comeback 2012 dabei und war zuvor viele Jahre lang in der FIA World Touring Car Championship (FIA WTCC) erfolgreich. Bereits beim DTM-Showrun beim SUPER GT Finale 2017 im japanischen Motegi hatte das Team den Einsatz des BMW M4 DTM betreut.

Bert Mampaey, Teamchef BMW-RBM-Team (c)Erich Hirsch

„Der Name der Veranstaltung sagt es ja bereits: Es ist ein ‚Dream Race’ – und genau das ist es auch für mein Team“, sagt Bart Mampaey. „Deshalb möchte ich BMW dafür danken, dass die Wahl für die Betreuung der BMW M4 DTM auf uns gefallen ist.

Zum einen ist da der Wettbewerbsgedanke, gegen die SUPER GT Teams bei deren Heimspiel am Fuße des Mount Fuji anzutreten. Dann ist da die Vergangenheit: Wir waren in Japan schon in der FIA WTCC erfolgreich und haben mit Andy Priaulx und Augusto Farfus in Okayama gewonnen.
Und dann ist da die Tatsache, dass wir eine sehr interessante Fahrerkombination haben – mit Lokalmatador Kamui Kobayashi, Marco Wittmann und natürlich Alex Zanardi, mit dem ich die Ehre hatte, viele Jahre in der Tourenwagen-WM zu verbringen, auch wenn er nie für mein Team gefahren ist. Es ist eine große Veranstaltung und logistisch eine ziemliche Herausforderung. Das gesamte Team freut sich schon auf das Japan-Gastspiel. Ich selbst bin ein Fan von Japan, und wir können es kaum erwarten“, fügt Mampaey hinzu.

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