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DTM: He did it again: Rene Rast vorzeitig DTM-Champion

Rene Rast, DTM-Champion 2019 ©DTM

Rene Rast ist neuer DTM-Champion 2019. Der Audi-Pilot hat sich auf dem Nürburgring frühzeitig zum Champion gekrönt.

Mit Pole-Position und Sieg am Samstag, Startreihe 1 und Platz 3 am Sonntag sammelte er in der Eifel die entscheidenden Punkte. Sein schärfster Verfolger Nico Müller kam über Platz 6 nicht hinaus, zu wenig, um Rast noch in den letzten beiden Rennen abfangen zu können.

„Ich bin mega-happy, klar“, jubelte Rast ob seinen vorzeitigen Titelgewinns. „Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob es gereicht hat, denn ich wusste nicht, auf welcher Position Nico Müller ins Ziel gekommen ist.

Es ist ein bisschen wie beim ersten Titelgewinn, der unverhofft kam. Trotzdem hat sich dieser hier angekündigt. Wir hatten eine großartige Saison, waren immer konkurrenzfähig. Jetzt können wir das Finale in Hockenheim genießen – mit tollem Racing zusammen mit der SUPER GT“, so Rast.

Mit 56 Zählern Vorsprung ist der Mindener deshalb beim Saisonfinale am Hockenenheimring nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen – dank seiner sechs Saisonsiege.

‚He did it again‘. Nach 2017 nunmehr der zweite Meistertitel für den Wahlösterreicher dank starker Wochenendleistung am Nürburgring.

Nico Müller, der Rast über Wochen und Monate am Stärksten forderte, gratulierte Rast sehr fair zum Titelgewinn via Social Media.

Rast ist nicht nur der erst siebte Fahrer in der Geschichte der DTM, der mehr als einen Titel gewinnt – mit zwei Gesamtsiegen steigt er in die Liga von Mattias Ekström, Timo Scheider, Marco Wittmann und Gary Paffett auf.

Mehr als zwei Titel haben nur Klaus Ludwig und Bernd Schneider auf dem Konto. Bereits in seiner dritten vollen Saison feierte Rast nun den zweiten Meisterschaftsgewinn – so schnell wie kein anderer Fahrer vor ihm.

Lucky seven: Audi dominiert zweites Rennen am Sonntag und stellt Rekord ein

Das zweite Nürburgring-Rennen geriet am Sonntag zur Show mit vier Ringen – eingestellter Rekord inklusive: Jamie Green siegte von der Pole-Position im packenden Showdown in der Schlussphase vor Audi-Markenkollge Robin Frijns.

Nürburgring 2019, Audi-Siebenfachsieg ©Hankook

Den dritten Podestplatz sicherte sich Rast. Für Green war es der erste Sieg seit dem Saisonfinale 2017. Green, der nun siebte DTM-Sieger 2019, führte ein Audi-Septett an, das durch Loïc Duval, Jonathan Aberdein, Nico Müller und Mike Rockenfeller komplettiert wurde.

Damit stellte Audi einen Marken-Rekord ein: Die Plätze 1 bis 7 hatte bisher nur BMW im ersten Lauf in Zandvoort 2015 für sich entschieden. Dabei verzichtete die Ingolstädter Marke auf rechnerische Planspiele und ließ ihre Fahrer frei um die Positionen kämpfen.

Ernüchterung bei BMW und Aston Martin

Für BMW blieben nur drei Punktresultate übrig – zu wenig für eine der erfolgreichsten Marken in der DTM-Historie. Philipp Eng hielt die BMW-Fahnen mit Rang 8 am höchsten, Timo Glock wurde Neunter, Bruno Spengler Zehnter.

Marco Wittmann, der noch theoretische Titelchancen besaß, schied nach technischen Defekt aus. „Wir hatten eine recht gute Anfangsphase und sind zwischen den Audis konstant mitgefahren“, so Wittmann. „Uns hat jedoch die Pace gefehlt, um noch weiter nach vorn zu kommen. Ich hatte meinen Fokus eher auf den zweiten Stint gelegt, weil ich wusste, dass wir dann die frischeren Reifen gehabt hätten.

Der technische Defekt am Ende war sehr enttäuschend, vor allem vor dem Hintergrund, dass es mein 100. Rennen für das BMW Team RMG war“, zeigte sich der BMW-Pilot enttäuscht.

Bestplatzierter Aston-Martin-Fahrer war einmal mehr Daniel Juncadella, der als Zwölfter ins Ziel fuhr.

Trotz der Entscheidungen in Sachen Fahrer- und Herstellermeisterschaft, die frühzeitig an René Rast und an Audi gingen, geht es beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring (4.–6. Oktober) in der Teamwertung noch einmal um alles. Das Audi Sport Team Rosberg (Rast/Green) bringt einen Vorsprung von nur 32 Zählern auf das Audi Sport Team Abt Sportsline (Müller/Frijns) mit.

Rennen 2 am Nürburgring:

01. Jamie Green, Audi, 41 Runden in 57.41,767 Min.
02. Robin Frijns, Audi, + 0,442 Sek.
03. René Rast, Audi, + 5,827 Sek.
04. Loïc Duval, Audi, + 10,813 Sek.
05. Jonathan Aberdein, Audi, + 11,121 Sek.
06. Nico Müller, Audi, 12,410 Sek.
07. Mike Rockenfeller, Audi, 12,753 Sek.
08. Philipp Eng, BMW, + 19,886 Sek.
09. Timo Glock, BMW, + 27,159 Sek.
10. Bruno Spengler, BMW, + 27,675 Sek.

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