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FE: Max Günther wird ein Münchner: Wechsel zu BMW i Andretti Motorsport

Max Günther ,BMW ©BMW

Nächster Paukenschlag in der Formel E: Maximilian Günther hat es geschafft und wird in Saison 6 für BMW i Andretti Motorsport an den Start gehen. Der Allgäuer wechselt vom Dragon-Team zum Münchner Premiumhersteller und ersetzt den bisherigen Stammpiloten Antonio Felix da Costa, der vor einem Wechsel zu DS Techeetah steht.

„Ich freue mich sehr, mit BMW i Andretti Motorsport in der Formel E zu starten und als Werksfahrer die Farben einer der traditionsreichsten Automarken der Welt zu repräsentieren“, freut sich Günther über den großartigen Deal. „Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung! Ich möchte mich bei BMW i Motorsport für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und bin sehr glücklich, ein Teil der BMW Familie zu sein“, sagt der Allgäuer.

„Die Atmosphäre im Team ist großartig, und ich habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Unser Ziel ist es, gemeinsam Top-Ergebnisse einzufahren und Rennen zu gewinnen. Ich kann den Saisonstart kaum erwarten“, kommentiert Günther seinen Wechsel.

Der 22-Jährige, der erst kürzlich nach Kempten umzog, lebt ca. 150 Kilometer vom BMW-Hauptsitz in München entfernt und ist der erste deutsche Stammfahrer, der in den Farben von BMW i Motorsport in der Formel E an den Start gehen wird. Ein Bayer in den Farben des Münchner Automobilherstellers, das passt wie die Faust aufs Auge.

BMW-Neuzugang Maximilian Günther fuhr 2018/19 zehn Rennen für GEOX Dragon, erreichte zwei Mal den fünften Platz und stand zwei Mal im Super-Pole-Wettbewerb der schnellsten sechs Fahrer im Qualifying. Mit damals 21 Jahren war er zudem der jüngste Stammfahrer in der Geschichte der Elektrorennserie. Günther hat sich das vakante BMW-Cockpit mit seinen überzeugenden Leistungen und seinem professionellen Auftreten redlich verdient.

Max Günther neu bei BMW ©BMW

Beim Saisonauftakt der Formel E in Ad Diriyah (22./23. November) bestreitet Maximilian Günther sein erstes Rennen als BMW-Werksfahrer und wird zuvor weitere Kilometer bei den Testfahrten und im Simulator des Teams abspulen. Zuletzt testete der Allgäuer für BMW in Calafat (Spanien) und Miramas (Frankreich).

Für BMW Motorsport ist er kein Unbekannter: 2011 startete Günther seine Formel-Karriere im Formel BMW Talent Cup – dem damaligen Nachwuchsförderungsprogramm von BMW – und kam auf den zweiten Platz. Es folgten zahlreiche erfolgreiche Stationen im Formel-Rennsport.

„Ich freue mich auf die Rückkehr von Maximilian Günther in die BMW Familie“, sagt BMW Group Motorsport-Direktor Jens Marquardt. „Wir haben seine Leistungen schon in der vergangenen Saison sehr genau verfolgt. Maximilian hat es regelmäßig geschafft, das Maximum aus seinem Fahrzeug-Paket herauszuholen. So konnte er einige beachtliche Ergebnisse erreichen. Einen Fahrer mit BMW Formel-Vergangenheit im Team zu haben, das passt sehr gut.“

Fahrer Nummer 2 noch offen:

Die Entscheidung über den zweiten BMW i Andretti Motorsport-Fahrer neben Maximilian Günther in Saison 6 wird in den kommenden Wochen bis zu den offiziellen Testfahrten in Valencia im Oktober (15.-18. Oktober) bekanntgegeben. Es ist davon auszugehen, dass Alexander Sims, der die Testfahrten gemeinsam mit Günther bestritt, zum Zuge kommt und Teamkollege des Deutschen wird.

Abschied Antonio Felix da Costa:

Felix da Costa verlässt die Münchner nach sechs Jahren als Werkspilot und sagt zu seinem Abschied. „Ich war immer glücklich und stolz, ein Teil der BMW Familie zu sein“, meint Felix da Costa. „BMW Motorsport hat mir die Chance gegeben, mich in vielen verschiedenen Rennfahrzeugen zu präsentieren und unglaublich viel zu lernen. Danke auch an BMW i Andretti Motorsport für eine tolle und intensive gemeinsame Zeit in der Formel E. Auch wenn ich mich nun neuen Herausforderungen stelle, werde ich immer gerne an die Zeit bei BMW zurückdenken“, so der Portugiese.

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt dankte Felix da Costa für sein Engagement. „Herzlichen Dank an Antonio für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Formel-E-Saison und in den insgesamt sechs Jahren als BMW Werksfahrer in der DTM, der WEC, im GT-Sport und in der Formel E“, so Marquardt. „Wir hatten gemeinsam eine gute Zeit, waren uns nun aber einig, dass beiden Seiten eine Veränderung gut tut. Jetzt wünschen wir ihm auf seinem neuen Weg alles Gute“, sagt der 52-jährige BMW-Verantwortliche.

 

 

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