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DTM: Zündstoff in der DTM: Rene Rast wehrt sich gegen Kritik von Timo Scheider

Rene Rast,DTM Assen 2019 ©Audi

In der DTM gab es zuletzt heftige Kritik nach den Audi-Festspielen in Brands Hatch.

Im Brennpunkt: die kontrovers diskutierte Teamorder von Audi, die Sat.1-TV-Experte und Ex-DTM-Champion Timo Scheider ein Dorn im Auge ist.

Der 40-jährige Ex-DTM-Pilot fand nach dem Sieg von Rene Rast vor seinem schärfsten Verfolger Nico Müller in der Live-Übertragung des Münchner Privatsenders klare Worte. „Ich habe aber kein freies Racing gesehen. Wenn ich in den letzten fünf Minuten extra Leistung und DRS habe, dann nutze ich das, wenn ich ein Rennen gewinnen kann oder will. Meine Meinung: Nico war schneller, er hätte es probieren können, er durfte aber nicht“, so Scheider.

Im Interview mit den Kollegen von ‚motorsport.com begründete Scheider erneut seinen Unmut. Schon vor dem Brands-Hatch-Wochenende wies der zweifache DTM-Champion (2008, 2009) in seiner Kolumne auf ‚ran.de auf Unstimmigkeiten im Audi-Lager hin. Scheider wünscht sich ein offeneres Audi-Duell Rast gegen Müller im Titelkampf.

Es brodelt gewaltig in der DTM. Auf Nachfrage von ‚bildpresse‘ , ob sich Rene Rast mit Timo Scheider ob der scharfen Kritik ausgetauscht habe, sagte der DTM-Tabellenführer gestern in der DTM-Telefonpressekonferenz: „Ich habe mich mit Timo nicht darüber unterhalten, weil es von meiner Seite aus nichts zu unterhalten gibt. Das ist seine Meinung. Wenn er der Meinung ist, dass es so war, dann muss man das so akzeptieren. Wir können es im Auto sicher besser entscheiden als jemand, der von außen zuschaut.“

Rene Rast vor Nico Müller,Audi,DTM Brands Hatch 2019 ©Audi

Rast wehrt sich gegen Scheider und dessen Kritik und feuert nach. „Natürlich hat er dann die Leute von außen gegen uns aufgehetzt und auch gegen die DTM, was glaube ich nicht richtig ist“, sagte Rast. „Man muss sich immer vorher über die Fakten bewusst sein, und da waren auch viele falsche Fakten dabei, die er falsch kommentiert hat, was dann dazu geführt hat, dass wir quasi ein falsches Bild von ihm bekommen haben. Ich brauche nicht mit ihm darüber sprechen, ich glaube, er weiß das mittlerweile selbst, dass er da ziemlich viele Dinge falsch kommentiert hat“, entgegnete der 32-jährige Wahlösterreicher.

Um welche „falschen“ Fakten geht es konkret ? „Er sagte zum Beispiel, dass Nico zum Schluss kein DRS benutzt hat, was absolut nicht der Fall war“, sagte Rast.

„Nico hat fünf oder vier Runden lang hinter mir DRS benutzt“, so Rast. „Und dass wir kein Push-to-Pass gegeneinander verwenden. Man hat das schon in der Vergangenheit gesehen, nicht erst seit Brands Hatch, sondern auch schon vorher. Das hätte eigentlich schon vorher auffallen müssen, dass wir kein Push-to-Pass gegeneinander benutzen. Dass man dann sagt, wir nutzen kein Push-to-pass, weil wir uns nicht gegenseitig überholen wollen, ist einfach falsch.

Wir machen das, wie Dieter (Anmerkung der Redaktion: Audi Motorsportboss Dieter Gass) es schon gesagt hat, aufgrund der Motorenlanglebigkeit. Wie gesagt, DRS hat er benutzt, um näher heranzukommen. Diese Fakten, die er besser hätte sehen müssen und nicht den Leuten so verkaufen hätte sollen, wie er es getan hat – mit falschen Fakten“, sagte Rast in Richtung Scheider.

Viel Zündstoff also vor dem DTM-Gastspiel am kommenden Wochenende auf dem Lausitzring.

 

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