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DTM: Aston Martin nach Platz 8 und 9: ‚Heute das Mögliche gemacht‘

Daniel Juncadella, Brands Hatch ©R-Motorsport 

Zufriedene Gesichter bei der Heimpremiere von Aston Martin. Doppelte Punkteausbeute für den Aston Martin Vantage DTM in Brands Hatch: Daniel Juncadella und Jake Dennis im Ziel nur 5,2 respektive 6,1 Sekunden hinter dem Sieger Rene Rast auf den Plätzen 8 und 9.

Beim zweiten Heimrennen des Teams an diesem Wochenende in Brands Hatch erzielte R-Motorsport die nächsten beiden Punkteresultate mit dem Aston Martin Vantage DTM auf britischem Boden.

Bereits am Samstag fuhr Daniel Juncadella ein Top-10-Ergebnis ein. Am Sonntag ließ er im zweiten Rennen auf dem britischen Traditionskurs mit Platz 8 ein weiteres folgen. Juncadella ging von Platz 10 ins Rennen und legte in Runde 13 seinen Pflichtboxenstopp ein.

Direkt hinter Juncadella belegte sein Teamkollege Jake Dennis den neunten Platz und komplettierte damit die doppelte Punkteankunft für das Team. Der Brite verbesserte sich im Verlauf seines Heimrennens um acht Positionen. Seinen Reifenwechsel legte er gegen Rennmitte in Runde 20 ein.

Juncadella jagt Spengler ©R-Motorsport

Ferdinand von Habsburg verpasste eine weitere Punkteplatzierung als Elfter knapp. Der Österreicher kam in Runde 23 zu einem späten Boxenstopp herein und machte im Rennverlauf insgesamt sieben Plätze im Vergleich zu seiner Startposition gut.

Paul Di Resta führte das Rennen vor seinem Pflichtstopp in Runde 23 für kurze Zeit an, fiel dann jedoch in Folge eines Missverständnisses bei seinem Boxenstopp aus den Top-10 heraus und beendete das Rennen auf Rang 14. Der Schotte ärgerte sich ob  des Faux-Pas maßlos und ließ seinen Frust im Cockpit live auf SAT1 freien Lauf.

Vom Heimrennen in Brands Hatch geht es für den DTM-Tross weiter in die Lausitz. Dort findet vom 23. bis 25. August auf dem Lausitzring das siebte Rennwochenende in dieser Saison statt.

Stimmen nach dem Rennen:

Daniel Juncadella:

„Heute war ein sehr guter Sonntag. Schon im Qualifying lief es gut für mich und auch mein Start war stark. Ich habe auf Anhieb zwei Autos überholt. Danach wurde ich jedoch in Kurve zwei abgedrängt und habe die Plätze wieder verloren.

Es folgte ein schönes Duell mit Marco Wittmann, das hat richtig Spaß gemacht. In der Folge war meine Pace sehr gut und P8 ist ein gutes Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können.

Jetzt müssen wir das Rennen analysieren, um zu sehen, was wir noch besser machen können. Mir ist auch ein kleiner Fehler unterlaufen, der mich eine Position gekostet hat. Aber schlussendlich bin ich zufrieden, erneut in die Punkte gefahren zu sein.“

Jake Denni:

„Alles in allem war es ein positives Rennen für mich. Ich bin von hinten gestartet und konnte letztendlich zwei Punkte einfahren. Es hätte vielleicht sogar noch etwas besser sein können, wenn ich im ersten Stint an Paul vorbeigekommen wäre und wir dann die Lücke zu Sheldon hätten schließen können.

Der zweite Stint war richtig gut und ich hatte einen sehr schönen Speed. So konnte ich auf die Spitze aufschließen, was eine positive Entwicklung war. Uns ist zwischen dem Qualifying und dem Rennen ein großer Schritt gelungen. Insgesamt bin ich also zufrieden.“

Ferdinand von Habsburg:

„Das war ein sauberes Rennen. Wir haben ungefähr zur Rennhälfte gestoppt und sind keine verrückten Risiken bei der Strategie eingegangen. Das hat sich als richtig erwiesen, da es hier keine sehr hohe Safety-Car-Wahrscheinlichkeit gibt.

Mein zweiter Stint war sehr stark und es ist sehr positiv für mich, dass ich meine Race Pace weiter verbessern konnte. Am Ende bin ich knapp an den Punkterängen gescheitert, weil ich von weiter hinten gestartet bin. Entsprechend weiß ich, wo ich ansetzen muss, um mich weiter zu steigern.“

Paul Di Resta:

„Wir hatten heute erneut ein Problem mit dem Funk und das im dritten Rennen in Folge. Das hat uns im Rennen leider eine gute Position gekostet, die heute möglich gewesen wäre.“

Dr. Florian Kamelger, Teamchef Aston Martin:
„Mit den Punkterängen 8 und 9 haben wir das heute Mögliche erreicht. Ermutigend dabei ist aber besonders, dass Dani und Jake nur 5,2 und 6,1 Sekunden hinter dem Sieger Rene Rast ins Ziel fuhren.

Ferdinand lieferte mit dem elften Platz eine solide Leistung ab. Schade, dass Paul durch ein Missverständnis beim Boxenstopp mehr als 20 Sekunden verlor und somit einen sicheren Punkterang verpasste. Unsere Rundenzeiten zeigten, dass wir weiter Fortschritte gemacht haben, was uns beim Heimrennen von Aston Martin in England besonders freut.“

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