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DTM: Reifendrama mit Audi-Festspiele in Assen, Mike Rockenfeller gewinnt

Mike Rockenfeller siegt in DTM Assen 2019 ©Audi

Audi-Pilot Mike Rockenfeller gewinnt das Reifendrama von Assen vor Samstag-Sieger Marco Wittmann und Nico Müller (Audi).

Tabellenführer Rene Rast wurde Fünfter, bester Aston-Martin-Pilot wurde Daniel Juncadella auf Platz 7 vor Markenkollege Paul di Resta, der Achter wurde.

Das Reifenmanagement war der entscheidende Faktor beim 10.Saisonlauf in Assen.

Tabellenführer Rast sah schon wie der sichere Sieger aus, ehe seine Reifen einbrachen und der DTM-Champion von 2017 in Runde 28 zum zweiten Mal die Box ansteuerte, um sich neue Reifen zu holen. Das nutzte Markenkollege Rockenfeller clever aus, passierte zuerst Wittmann und dann ging der DTM-Champion von 2013 auch an Rast vorbei.

Jetzt gab es kein Halten mehr für Rockenfeller, der sein insgesamt 6. DTM-Rennen seiner Karriere gewann.

Im Qualifying war Rast der schnellste Mann und setzte sich im Rennen schon nach wenigen Runden vom Verfolgerfeld ab. Rast kontrollierte das Rennen nach Belieben. Dahinter kämpften die Audi-Piloten Mike Rockenfeller, Robin Frijns, Nico Müller und Jonathan Aberdein um die Plätze.

Von ganz hinten kam Marco Wittmann angeflogen, der ein verkorkstes Qualifying wegen Turbo-Motorenprobleme hinlegte. Von der letzten Startreihe pflügte sich Wittmann durch das ganze Feld und trotz nachlassender Pneus gelang es dem Franken, Platz 2 vor dem heranstürmenden Müller zu vehaupten. Zweifelsohne war Wittmann neben Rockenfeller der Mann des Tages.

Audi kann mit dem Mannschaftsergebnis in Assen mehr als zufrieden sein, nicht weniger als sieben Piloten landeten in den Top Ten. Insbesondere die beiden WRT-Fahrer Jonathan Aberdein auf Platz 4 und Pietro Fittipaldi mit Platz 10 im Kunden-Audi beeindruckten schwer.

Lokalmatador Robin Frijns kam auf Platz 6, Evergreen Jamie Green erreichte Platz 9. Mit Ausnahme von Wittmann war BMW der Verlierer des Tages. Philipp Eng musste ebenfalls mit abbauenden Reifen zweimal frische Schlappen an der Box abholen und kam am Ende auf Platz 13. Damit war der Österreicher zweitbester BMW-Pilot.

Aston Martin konnte im Trockenen gut mithalten und schaffte mit Juncadella und di Resta zwei wichtige Top-Ten-Ergebnisse. Juncadella zeigte eine starke Vorstellung und hätte beinahe noch weitere Plätze gutmachen können, doch das Push-to-Pass-system funktionierte beim Spanier im Kampf um Platz 6 gegen Frijns nicht korrekt. Dennoch eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Samstagsrennen, wo das Team von Florian Kamelger punktelos blieb.

Gesamtstand DTM nach 10 Rennen ©DTM

In der Gesamtwertung machte Wittmann einen großen Sprung nach vorne auf Platz 3 mit 118 Punkten und überholte Eng, der bei 111 Punkten geführt wird. In Führung weiterhin Rast mit 158 Punkten vor Markenkollege Müller, der 136 Punkte auf seinen Konto hat.

Ergebnis Assen Rennen 2:

Resultat Assen R2 ©wige DTM

 

 

 

 

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