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FE: Audi verpasst knapp Titelverteidigung in New York

Daniel Abt, Lucas di Grassi,Formula E, New York E-Prix 2019 ©Audi

Spektakuläres Finale der Formel-E-Saison 2018/2019 in der US-Metropole New York.

Die erste Saison mit den neuen Gen2-Rennwagen war voller Spannung, Dramatik und Abwechslung. In 13 Rennen auf fünf Kontinenten gab es neun verschiedene Sieger von acht Teams. Zehn verschiedene Piloten standen auf der Pole-Position. Vor dem letzten Rennen in New York hatten noch vier Fahrer und drei Teams Titelchancen. Mittendrin das deutsche Team Audi Sport ABT Schaeffler.

 

Dabei versuchte das Team Audi Sport ABT Schaeffler noch einmal alles, um den Rückstand nach elf der 13 Rennen wettzumachen und den Teamtitel zu verteidigen. Ein guter Schritt gelang dabei im ersten der zwei Läufe am Samstag, als Lucas di Grassi mit Platz fünf und Daniel Abt mit Rang sechs und einem Extrapunkt für die schnellste Rennrunde in den Top Ten im Titelkampf in beiden Wertungen noch einmal Punkte gutmachten.

Tags darauf punktete Daniel Abt mit Platz fünf und erneut der schnellsten Rennrunde noch einmal, sein brasilianischer Teamkollege sah nach einer Kollision die Zielflagge nicht. 24 Punkte holten Abt und di Grassi in den beiden Rennen in New York auf DS Techeetah auf. Am Ende fehlten nur 19 Punkte zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Im letzten Rennen kämpfte sich der Brasilianer vom elften Startplatz auf Rang sieben nach vorn, ehe er kurz vor dem Ziel von Jaguar-Pilot Mitch Evans in die Mauer gedrückt wurde und aufgeben musste. „Der Unfall hat zum Glück nichts am Ergebnis in der Meisterschaft geändert“, sagte der zweifache Saisonsieger. „Ich bin stolz, im fünften Jahr in Folge in die Top Drei gekommen zu sein. Danke an Audi, ABT und Schaeffler für ein so tolles Team.“

Lucas di Grassi,Formula E, New York E-Prix 2019 ©Audi

Di Grassi, Champion 2016/2017, beendete die fünfte Formel-E-Saison als Dritter, Abt als Siebter. In der Teamwertung belegt Audi Sport ABT Schaeffler zum dritten Mal in fünf Jahren Rang zwei, 2017/2018 gelang der Titeltriumph, in der Premierensaison 2014/2015 wurde man Dritter.

Daniel Abt schaffte es in New York an beiden Tagen im Qualifying in die Super Pole der schnellsten sechs. Er holte beide Male den Zusatzpunkt für die schnellste Runde und im Rennen am Sonntag den fünften Platz. „Mehr war heute nicht möglich“, sagte Abt. „Es war ein gutes Ende einer harten Saison. Natürlich wollten wir die Teamwertung gewinnen, aber in einer so stark umkämpften Meisterschaft Zweiter zu werden, darauf kann jeder im Team stolz sein.“

„Das ganze Team hat bis zuletzt gekämpft und alles gegeben“, sagte Teamchef Allan McNish. „Es war unheimlich knapp. Wir haben DS Techeetah wie im vergangenen Jahr im Finale viele Punkte abgenommen, aber dieses Mal hat es nicht ganz zum Teamtitel gereicht. Ich bin trotzdem stolz auf das Team, das so viel harte Arbeit, Energie und Entschlossenheit in diese Saison gesteckt hat. Diese Entschlossenheit nehmen wir mit in Saison sechs. Wir freuen uns schon jetzt auf das erste Rennen im November“, so der Schotte.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass sagte: „Es war eine aufregende Saison mit Höhen und Tiefen für jeden. Wir haben im letzten Rennen noch um beide Meisterschaften gekämpft und es ging bis zur Ziellinie. Für das Werksteam ist das letzte Rennen nicht ganz nach Wunsch verlaufen.“

„Das war elektrischer und vor allem elektrisierender Motorsport. Wir haben in einer pulsierenden Megacity hochklassigen Motorsport erlebt, in dem beide Titel erst im letzten Rennen vergeben wurden. Auch wenn wir heute keinen Pokal in den Händen halten, so können wir stolz sein auf eine tolle Saison, in der wir bis zum Überqueren der Ziellinie gemeinsam alles gegeben haben. Herzlichen Glückwunsch an die neuen Champions Jean-Éric Vergne und das Team DS Techeetah“, erklärte Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler.

„Ich freue mich, dass auch in der neuen Saison Lucas di Grassi und Daniel Abt für uns auf Punktejagd gehen werden. Wir haben zwei schnelle und hochmotivierte Jungs, die nicht nur im Cockpit, sondern auch als Schaeffler-Markenbotschafter einen großartigen Job machen.“

Neben den beiden Triumphen in Mexiko und beim Heimspiel in Berlin sowie drei weiteren Podiumsplätzen ist Audi Sport ABT Schaeffler das Team, das mit fünf Zusatzpunkten für die schnellsten Rennrunden die meisten aller elf Teams in der Saison 2018/2019 holte – ein Beleg für die Effizienz und die Leistungsfähigkeit des von Audi und Schaeffler gemeinsam entwickelten Antriebsstrangs.

Nach fünf Jahren Formel E ist Audi Sport ABT Schaeffler zudem das Team mit den meisten Podiumsplatzierungen (40) und den meisten Punkten (1.101). Matthias Zink: „Mit Blick auf die Statistik können wir stolz auf das Erreichte sein. Die Bezeichnung ‚Topteam‘ muss man sich im Motorsport hart erarbeiten. Ich denke, wir können uns nach fünf erfolgreichen Jahren Formel E mit Fug und Recht so bezeichnen.“ Die sechste Formel-E-Saison beginnt in Diriyya (Saudi-Arabien) im November 2019.

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