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FE: Holt DS Techeetah beide Titel in New York ?

DS Techeetah Sieg in Bern ©DS Deutschland

Die letzten beiden Läufe der Formel-E-Saison 2018/2019 finden am Samstag, 13. Juli und Sonntag, 14. Juli in New York statt. DS Techeetah und Jean-Eric Vergne führen im Vorfeld sowohl die Team- als auch die Fahrerwertung an.

Gibt es einen zweifachen Formel-E-Titel für das französisch-chinesische Team ? Die Chancen stehen dafür stehen jedenfalls sehr gut. Der Champagner darf schon mal kalt gestellt werden. Als aktueller Tabellenführer in der Fahrerwertung könnte Jean-Eric Vergne seinen Titel verteidigen und als erster Pilot seinen zweiten Formel E-Titel gewinnen.

32 Punkte beträgt der komfortable Vorsprung des Titelverteidigers auf seinen schärfsten Verfolger Lucas di Grassi (Audi). Insgesamt können noch acht Piloten noch die Titelkrone erringen, doch Vergne hat alle Trümpfe in der Hand.

Der 29-jährige DS Techeetah-Pilot ist in der Form seines Lebens, hat als einziger Fahrer drei Saisonrennen gewonnen und kann beruhigt den beiden Läufen in ‚Big Apple‘ entgegensehen. Darüber hinaus liegt DS Techeetah auch in der Teamwertung mit 43 Punkten Vorsprung auf Audi in Front und kämpft um den Titel des besten Rennstalls.

„Die Formel E-Saison verging wie im Flug und wir sind schon wieder zurück in New York. Dank der Unterstützung von DS Automobiles als Konstrukteur konnte ich einen weiteren Schritt nach vorne machen“, sagt Vergne.

„Ich habe das Potenzial, das zweite Mal in Folge den Titel in der Fahrerwertung zu gewinnen. Zudem ist der Titel in der Teamwertung greifbar, der im letzten Jahr noch knapp verfehlt wurde. Die Vorbereitung auf das New York Wochenende läuft gut. Wir behandeln das Saisonfinale wie jedes andere Rennen auch, denn am Ende zählen nur die Punkte“, fiebert der Franzose seiner erfolgreichen Titelverteidigung entgegen.

Im Vorjahr schnappte Audi Techeetah die Teammeisterschaft im letzten Moment beim ‚Doubleheader‘ in New York weg. Zwei Punkte Vorsprung auf Techeetah hatten die Ingolstädter in der vierten Saison. Das tat Techeetah, damals noch mit Virgin verbandelt, weh. Es soll sich am Wochenende nicht wiederholen.

„Wir fahren unter ähnlichen Voraussetzungen wie im vergangenen Jahr nach New York“, so DS Techeetah-Teamchef Mark Preston. „Dieses Mal werden wir uns den Titel in der Teamwertung jedoch nicht nehmen lassen. Dass wir ihn im vergangenen Jahr um nur zwei Punkte verfehlt haben, schmerzt noch immer. Wir werden alles geben, um eine Wiederholung zu vermeiden. Wir wollen, dass dieses Team gewinnt“, hofft der Australier beide Titel zu gewinnen.

Ein sehr wichtigen Beitrag zum erhofften zweifachen Titelgewinn leistet Pedro de la Rosa. Der ehemalige Formel-1-Pilot arbeitet akribisch als Berater bei DS Techeetah im Hintergrund und gibt wertvollen Input.

Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren bietet die 2,320 Kilometer lange, 14 Kurven umfassende Strecke einen einzigartigen Blick auf die Skyline Manhattans. Der Kurs führt rund um das New Yorker Fährterminal im Herzen des Stadtteils Brooklyn.

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, hofft auf den ersten Titel für das französische Unternehmen DS. „Zum ersten Mal seit dem Debüt von DS Automobiles in der Formel E sind vor den letzten beiden Läufen gleich beide Titel greifbar“, so Pinon. „In New York stellen wir uns erneut auf ein hart umkämpftes Rennen ein. Der kleinste Fehler kann den Titelkampf entscheiden. Dass wir mit einem Punktevorsprung in die Rennen gehen, müssen wir zu unserem Vorteil nutzen“, sagt der Franzose vor dem entscheidenden Rennwochenende.

Lotterer und JEV bie der DS Pressekonferenz ©EHirsch

Titelchancen eher theoretischer Natur hat Vergnes Teamkollege Andre Lotterer. Der Tabellenvierte weist 44 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen auf, insgesamt werden 58 Punkte bei beiden Rennen in New York vergeben. Mathematisch ist der Titel für den Deutschen noch drin, doch es müsste ein großes Wunder passieren, sollte Lotterer ganz oben stehen.

Während Vergne zuletzt bärenstarke Leistungen ablieferte, strauchelte der Deutsche, insbesondere beim Heimrennen in Berlin und in Bern – null Punkte. Zwischenzeitlich lag Lotterer vielversprechend auf Platz 2 in der Meisterschaft, doch Vergne konnte sich im weiteren Saisonverlauf vom gebürtigen Duisburger absetzen.

Doch wer Lotterer kennt, weiß, dass er bis zum Schluss um seine Minimalchance kämpfen wird. „Ich kann es kaum erwarten, in New York zwei gute Rennen zu fahren“, so der Deutsche. „Meine Platzierung in Bern war enttäuschend. Daher möchte ich die Formel E-Saison mit einer Trendwende beenden. Der Titel ist für mich weit weg, aber ich habe die Möglichkeit, viele Punkte zu erzielen. Rechnerisch ist vieles möglich – ich werde alles geben“, lautet die Kampfansage des 37-jährigen gebürtigen Duisburger.

Falls es mit dem Fahrertitel nicht klappen sollte, die Teammeisterschaft ist zumindest für Lotterer greifbar nahe -beruhigend.

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