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DTM: Aston Martin mit Punkte am Norisring

Aston Martin am Norisring ©R-Motorsport

Das vierte Rennwochenende in der Debütsaison von Aston Martin führte das Team R-Motorsport auf den Norisring in Nürnberg. Nachdem die Truppe im ersten Rennen am Samstag mit drei Fahrern in den Top-10 das bislang beste Rennergebnis in ihrer noch jungen DTM-Teamgeschichte erzielen konnte, ging das Fahrer-Quartett im zweiten Lauf am Sonntag aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung ins Rennen.

Daniel Juncadella fuhr den längsten ersten Stint aller Piloten, in der Hoffnung von einem möglichen Regenschauer gegen Rennende profitieren zu können. Der Regen kam zwar nicht, aber dank seines späten Stopps in Runde 42 beendete der Spanier das Rennen auf Position 10. Nach seinem sechsten Platz am Samstag war es Juncadellas zweites Punkteresultat an diesem Wochenende.

Juncadella pushte die Aston Martin-Mannschaft gehörig mit seinem starken Auftritt am Wochenende. Dennoch bleibt noch viel Luft nach oben. Teamkollege Ferdinand von Habsburg, der seinen vorgeschriebenen Boxenstopp nach 18 Runden absolvierte, verpasste seine zweite Punkteplatzierung an diesem Wochenende als Elfter nur denkbar knapp. Zuvor traf sich der junge Österreicher mit Landsmann und DTM-Boss Gerhard Berger, der als besonderen Gast Fürst Albert von Monaco mit in die Aston Martin-Box brachte -Adel verpflichtet.

Aston martin mit Gerhard Berger und Fürst Albert ©R-Motorsport

Jake Dennis setzte anders als seine Teamkollegen auf einen frühen Stopp. Der Brite kam bereits nach der Startrunde an die Box, um seine Reifen wechseln zu lassen, und beendete das achte Saisonrennen auf Platz 12.

Paul Di Resta hatte ein Rennwochenende zum Vergessen. Der Schotte absolvierte seinen Stopp nach 14 Umläufen, musste das Auto jedoch 17 Minuten vor Rennende mit einer beschädigten Hinterradfelge in Folge einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug vorzeitig abstellen- das Aus. Enttäuschung beim ehemaligen Formel-1-Piloten, der am Samstag über Platz 12 schon nicht hinauskam.

Hier die Stimmen von Aston Martin:

Daniel Juncadella:

„Der Anfang war recht schwierig. Ich hatte einen relativ schlechten Start, was sehr schade ist, weil wir normalerweise sehr gut wegkommen. Aber ich konnte leider nicht genug Grip finden. Danach hing ich zwischen all den Autos fest und lag am Ende des Feldes. Deshalb habe ich mich darauf konzentriert, mein Rennen zu fahren und unsere Strategie durchzuziehen.

Das hat sich am Ende mit einem Punkt ausgezahlt. Damit können wir zufrieden sein, gerade, weil es heute keine Zwischenfälle oder Safety-Car-Phasen gegeben hat, um das Feld etwas durcheinander zu würfeln. So gesehen ist es gut, dass wir einen Zähler einfahren konnten.“

Ferdinand von Habsburg:

„Das heutige Rennen lief für mich ordentlich. Ein elfter Platz ist von der 15. Startposition ohne eine Safety-Car-Phase okay. Ich hatte eine gute Pace und konnte im Rennverlauf einige Positionen gutmachen. Zeitweise konnte ich sogar mit der Spitze mitfahren und den Abstand auf sie halten. Das bringt Hoffnung, obwohl ich natürlich enttäuscht bin, die Punkteränge so knapp verpasst zu haben.“

Jake Dennis

„Wir haben es heute mit einem frühen Stopp nach der ersten Runde versucht. Allerdings gab es diesmal leider keine Safety-Car-Phase, sodass wir davon nicht profitieren konnten. Das war Pech. Leider hat es an diesem Wochenende für mich nicht sollen sein. Die Strategie ging einfach nicht auf. Es ist aber positiv, dass wir das Auto mit unseren Änderungen für das zweite Rennen verbessern konnten. Das sollte uns auch bei den kommenden Rennen helfen.“

Paul Di Resta

„Das war erneut kein guter Tag für mich. Leider wurde bei einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug meine rechte hintere Felge beschädigt. Danach war das Auto zunächst schwer fahrbar, bis irgendwann der Moment erreicht war, an dem es einfach unfahrbar war und ich nicht mehr weiterfahren konnte. Deshalb entschieden wir uns dazu, das Auto in der Box abzustellen und keine weiteren Schäden zu riskieren.“

Dr. Florian Kamelger, Teamchef bei R-Motorsport:
„Nach unserem gestrigen besten Saisonergebnis sind die heutigen Resultate natürlich ernüchternd. Sie zeigen aber unseren momentanen Leistungsstand und, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um auf unsere Konkurrenz aufzuschließen. Daniel hat auch heute wieder alles aus unserem Technikpaket herausgeholt, was möglich war.

Sein Einsatz wurde mit Rang zehn wenigstens mit einem Punkteergebnis belohnt. Ferdinand fuhr wieder ein beständig gutes Rennen und kam als zweitbester Aston Martin Vantage DTM-Pilot als Elfter vor Jake als Zwölfter ins Ziel. Paul musste nach Kontakt mit einem Konkurrenten mit einer beschädigten hinteren rechten Felge aufgeben.“

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