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DTM: Bruno Spengler alleiniger Mr. Norisring

Bruno Spengler ,Mr Norisring ©BMW

Im Sonntagsrennen der DTM auf dem Norisring hat sich Bruno Spengler (BMW) zum Mr. Norisring gekürt. Der Kanadier gewann zum insgesamt fünften Mal an der Noris – neuer Rekord. Bisher gewannen Jamie Green und Bruno Spengler je viermal im ‚Fränkischen Monaco‘, mit Sieg Nummer 5 ist der 35-Jährige jetzt alleiniger Mr. Norisring.

Spengler überquerte für das BMW Team RMG nach 70 Runden als Sieger die Ziellinie. „Was für ein großartiger Tag. Ich bin überglücklich“, strahle Spengler. Für den Kanadier war es der 16. Triumph in der DTM – und der fünfte Sieg auf dem Norisring. Damit ist er nun der alleinige DTM-Rekordsieger auf dieser Strecke. Zum 50. Mal konnte er bereits auf dem Podium feiern. 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Fürst Albert von Monaco überreichten Spengler die Siegestrophäe.

„Wir hatten wieder mal ein volles Haus hier am Norisring. Bei dieser Atmosphäre bekommst du in der Startaufstellung Gänsehaut. Es ist ein fantastisches Gefühl, hier gewonnen zu haben. Endlich hatten wir ein normales Rennen ohne Safety Car. Unsere Pace war sehr gut – und entsprechend hat es richtig Spaß gemacht. Ich konnte von der ersten bis zur letzten Runde pushen.

Ein großer Dank geht an das gesamte BMW Team RMG. Die Jungs haben das Auto von gestern auf heute nochmal stark verbessert. Sie haben sich diesen Sieg wirklich verdient“, erklärte der DTM-Champion von 2012 seine Triumphfahrt.

Spengler Sieg am Norisring ©BMW

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt war sichtlich erleichtert ob des Sieges, denn gegen die dominate Audi-Mannschaft hatten es die Münchner nicht einfach. „In Sachen Atmosphäre hat der Norisring an diesem Wochenende wieder einmal bewiesen, warum hier das Herz der DTM ganz besonders stark schlägt. Die Fans in Nürnberg lieben den Motorsport einfach, deshalb macht uns dieses Event immer riesigen Spaß“, so Marquardt.

„Nach dem Podium von Joel Eriksson am Samstag haben wir heute noch einmal eine Schippe drauflegen können und das Rennen mit Bruno Spengler gewonnen. Der großartige Start und die erste Kurve waren für ihn der Schlüssel zum Erfolg. So konnte er sich an die Spitze setzen und das Rennen extrem souverän nach Hause fahren.

Sein Auto gehörte konstant zu den schnellsten im Feld. Ein Riesenkompliment geht an Bruno und die ganze Mannschaft. Er weiß einfach, wie es auf dem Norisring geht, und ist mit fünf Siegen nun der alleinige Rekordhalter hier. Philipp Eng hat gut gepunktet, auch für Timo Glock freut es mich, dass er nach den Problemen im Qualifying noch nach vorn fahren konnte. Dahinter haben wir leider Autos mit technischen Schwierigkeiten verloren. Das werden wir uns genau ansehen. Es war ein hartes Rennen und ein hartes Wochenende insgesamt. Aber wir haben es mit einem Sieg abgeschlossen – und das ist das Wichtigste“, zeigte sich der BMW-Boss zufrieden.

Insgesamt erreichten drei BMW Fahrer im achten Rennen des Jahres die Punkteränge. Philipp Eng vom BMW Team RBM sah als Fünfter die Zielflagge. Timo Glock, der nach einem technischen Problem im Qualifying vom 17. Startplatz ins Rennen gegangen war, bewies Kampfgeist und arbeitete sich im Rennverlauf auf Rang neun vor.

Joel Eriksson musste sich mit der 13. Position begnügen. Lokalmatador Marco Wittmann  schied ebenso aufgrund eines technischen Problems aus wie Sheldon van der Linde. Beide hatten lange auf Punktekurs gelegen.

Hier weitere Reaktionen auf das achte DTM-Rennen 2019 auf dem Norisring:

Philipp Eng:
„Das war ein aufregendes Rennen heute. Vor allem das Reifenmanagement war eine Herausforderung. So konnte ich das Podium am Ende nicht ins Visier nehmen. In der Fahrerwertung habe ich dennoch Punkte auf die Spitze gutmachen können. Wichtig ist in der DTM, dass man auch an schwächeren Wochenenden punktet. Das hat geklappt. Glückwunsch an Bruno Spengler. Mit fünf Siegen hier ist er jetzt Mr. Norisring.“

Joel Eriksson:
„Es ging ganz schön wild zu da draußen. Wir haben wieder auf eine alternative Strategie gesetzt, die sich leider nicht ausgezahlt hat. Ich glaube, wir hatten einfach Pech heute. Die Pace war im Grunde okay. In Assen greife ich wieder an.“

Sheldon van der Linde:
„Gegenüber gestern haben wir mit dem Auto einen großen Sprung nach vorn gemacht. Die Pace war heute sehr gut. Ich konnte mit den Reifen schonend umgehen, meinen Boxenstopp absolvierte ich recht spät. Es wäre also unter normalen Umständen ein gutes Ergebnis drin gewesen. Aber es sollte nicht sein.“

Marco Wittmann:
„Das war natürlich ein enttäuschender Rennausgang für mich. Auf Platz fünf liegend so kurz vor Schluss auszufallen, das ist super ärgerlich. Am Ende ist etwas am Auto kaputtgegangen, ich hatte keine Leistung mehr. So hatte ich mir meine Heimrennen nicht vorgestellt. Aber es war insgesamt wieder ein tolles Event. Das Flair, die ganzen Fans, die mich anfeuern, mein Fanclub, meine Familie – das ist einmalig. Bruno Spengler hat einen tollen Job gemacht, herzlichen Glückwunsch zum Sieg.“

Timo Glock:
„Nach dem technischem Defekt im Qualifying musste ich von hinten starten. Dann haben wir versucht, das Beste daraus zu machen – und das ist uns auch recht gut gelungen. So haben wir noch Punkte mitgenommen. Nachdem mich ein anderes Auto berührt hatte, war ein Reifen beschädigt, und wir mussten den Boxenstopp vorziehen. Aber da kann man nichts ändern. Der Speed war ganz okay. Glückwunsch an Bruno, er hat den Sieg verdient, nachdem er dieses Jahr schon oft mit dem Safety Car Pech gehabt hatte. Ich freue mich für ihn, das Team und BMW.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Erst einmal Glückwunsch an Bruno. Er ist ein absoluter Norisring-Experte und hat sich diesen Sieg heute verdient. Bei meinem Team möchte ich mich bedanken. Mit Philipp Eng haben wir gepunktet, das ist für die Fahrerwertung positiv. Bei Joel Eriksson haben wir auf eine andere Strategie gesetzt. Gestern hatte das funktioniert, heute nicht ganz so gut. Sheldon van der Linde hat am Sonntag wieder einen guten Fortschritt gezeigt und war im Qualifying viel stärker als gestern. Leider beendete das technische Problem dann sein Rennen vorzeitig.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Nach dem schwierigen gestrigen Tag haben wir uns noch mal alles genau angeschaut und an den Autos einiges verändert. Wir sind mit dem Selbstvertrauen angetreten, dass wir bei einem normalen Rennverlauf eine gute Performance zeigen können. Heute hat das mal wieder geklappt. Es freut mich besonders für Bruno Spengler, denn er ist in diesem Jahr neu bei uns im Team. Jetzt steht er dort, wo er eigentlich schon vorher in dieser Saison hingehört hätte. Auch seine Crew hat es sich verdient. Danke an meine ganze Mannschaft. Wir hatten einen schwierigen Start ins Wochenende. Aber es lohnt sich einfach zu kämpfen.“

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