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DTM: Rene Rast gewinnt Wahnsinnsrennen am Norisring

Rene Rast Sieg,Nürnberg: DTM Norisring 2019 (c)DTM

Der Fluch vom Norisring ist besiegt. Rene Rast (Audi) gewinnt nach einem Wahnsinnsrennen am Norisring vor Markenkollege Nico Müller und Joel Eriksson (BMW).

Das Safety-Car entschied den Rennausgang, das Rene Rast in die Karten spielte. Der Audi-Pilot war der Mann des Rennens, der mit über 34 Sekunden Vorsprung auf Müller seinen insgesamt 13.DTM-Sieg feierte – der größte Vorsprung, der jemals am Norisring erzielt wurde. Bester Aston Martin-Pilot wurde Daniel Juncadella auf Platz 6.

Dabei fing das Rennen für den Tabellenführer denkbar miserabel an, als er den Start gründlich verpatzte und den Motor abwürgte. Die Konkurrenz nahm das Geschenk dankbar an und fuhr an Rast vobei. Pole-Setter Müller hatte dagegen einen perfekten Start und behielt in der gefürchteten Grundig-Kehre die Oberhand vor Bruno Spengler und Philipp Eng (beide BMW).

Doch im hinteren Mittelfeld wurde Rasts Markenkollege Pietro Fittipaldi von Paul di Resta (Aston Martin) nach der Grundig-Kehre ins Grün befördert und schied aus -das Safety-Car rückte kurze Zeit später  (Runde 4) aus. Da Rast wie auch einige andere Piloten (Mike Rockenfeller, Joel Eriksson, Ferdiand Habsburg) vor der Safety-Car-Phase den Pflichtboxenstopp absolviert hatte, spielte ihnen dieser in die Karten. Hoch gepokert, hoch gewonnen.

Denn die ersten Drei, Müller, Spengler und Eng blieben draußen und mussten mitansehen, wie das Safety-Car das komplette Feld wieder zusammenschob – Nachteil für diePiloten, die noch keinen Pflichtboxenstopp absolvierten.

Beim Re-Start in Runde 9 blieb Müller vorn, Eng drängte sich an Spengler vorbei, dahinter folgt Jamie Green (Audi).

Kurz danach der nächste Aufreger: BMW-Pilot Sheldon van der Linde schob beim Bremsen in der Dutzendteich-Kehre Markenkollege Timo Glock an, der sich daraufhin mit Audi-Pilot Jonathan Aberdein verharkte -Glock musste sein Arbeitsgerät abstellen. Für den Rookie van der Linde gab es dafür eine Durchfahrtsstrafe.

Nürnberg: DTM Norisring 2019 on July, 6, 2019 (c)DTM

Als die beiden Führenden Müller und Spengler zum Reifenwechsel in die Box mussten, übernahm Rast die Führung. Mit einer Bestzeit nach der anderen überrundete Rast einen Piloten nach dem anderen und fuhr einem sicheren Sieg entgegen.

Dahinter gab es tolle Zweikämpfe zwischen Juncadella und Wittmann, den der Spanier mit einem großartigen Manöver in Runde 64 für sich entschied. Im gleichen Atemzug kassierte Duval den Lokalmatador Wittmann, der auch noch von Markenkollegen Spengler überholt wurde. In einer Runde von Platz 4 auf 7 durchgereicht zu werden, war für den zweifachen DTM-Champion Wittmann keine einfache Geschichte.

Das heißeste Duell lieferte sich Müller mit Eriksson, sich sich rundenlang fair bekämpften. In der Schlussrunde in der letzten Kurve setzte der Schweizer den Schweden Schachmatt und konnte mit einem sehenswerten Bremsmanöver an ihn vorbeiziehen – Platz 2 für Müller, der damit zum schärfsten Verfolger für Rast wird.

Ein sehr gutes Ergebnis erreichte die Aston Martin-Mannschaft um Teamchef Dr. Florian Kamelger, die gleich drei Piloten in die Top Ten brachte. Neben Juncadella kam Jake Dennis auf Platz 9, dahinter schnappte sich Ferdinand Habsburg den letzten Meisterschaftspunkt auf Platz 10.

In der Meisterschaft führt Rast mit seinem dritten Saisonsieg mit 118 Punkten, neuer Zweiter ist Nico Müller, der 97 Punkte auf seinem Konto hat vor BMW-Pilot Eng mit 91 Punkten.

Norisring Rennen 1:

1. Rene Rast (Audi)

2. Nico Müller (Audi)

3. Joel Eriksson (BMW)

4. Loic Duval (Audi)

5. Bruno Spengler (BMW)

6. Daniel Juncadella (Aston Martin)

7. Philipp Eng (BMW)

8. Marco Wittmann (BMW)

9. Jake Dennis (Aston Martin)

10. Ferdinand Habsburg (Aston Martin)

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